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Junges Wohnen

Datum: 13.05.2013
Rubrik: Ratgeber

Die Idee

Die Grundhaltung des Entwurfes ist auf die Verarbeitung des Korrekturwillens als Reaktion auf
gesellschaftliche Entwicklungen gerichtet. Im Kontext einer historisch bedeutsamen baulicher
Hülle soll der Prozess erlebbar und die Schnittwunden nachvollziehbar, architektonisch zeitgemäß und denkmalgerecht umgesetzt werden. Der Entwurf sieht eine Verschiebung der monotonen
Grundriss-gestaltung vor und bricht diese mit dem Angebot an einer Vielzahl unterschiedlicher
Typologien, wobei sich die Grundflächen der einzelnen WE im Spektrum von 30-60m² bewegen.
Auf größere Grundflächen wurde auf Grund der „bezahlbaren Mieten" der Zielgruppe 18-35Jahre
bewusst verzichtet. Dies hätte wohl auch in Bezug auf die exklusive Wohnlage die Folge einer
ungewollten Verschiebung der Zielgruppe. Der Erhalt des Ensembles ohne Veränderungen an Kubatur und gestalterischer Grundaussage des bauzeitlichen Charakters wird nicht in Frage gestellt. Die Fassaden sollen in Materialität und Gestalt erhalten werden.

 

Konzeptionsschwerpunkte

  • Erhalt des städtebaulichen Ensembles
  • denkmalgerechte Sanierung der Hüllflächen
  • Aufbrechen der Monostruktur
  • Schaffung von unterschiedlichen Wohnraumangeboten
  • Barrierefreie Wohnungen
  • Schaffung von Kommunikativflächen und Gemeinschaftseinrichtungen

• Schaffung eines alternativen Wohnraumangebotes

Die anliegenden Wohnungen und Wohngruppen erhalten über Öffnungen zum Atrium die
Möglichkeit der Sichtbeziehung. Wir verstehen das Atrium als klassisches Kontaktaufnahmeangebot. Dieses Angebot kann gezielt angenommen oder durch die weiterhin existenten Treppen-aufgänge im Bedarfsfall auch verneint werden.

 

 

 

 

 

 

 

Wer hier wohnen möchte, der sollte sich sputen. Informationen und Voranmeldungen unter 03364 423416

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