Nachrichten

Polizeinachrichten vom 08. April 2021

Datum: 08.04.2021
Rubrik: Nachrichten

Eisenhüttenstadt – Moped verschwunden

Wie der Polizei am 07.04.2021 angezeigt wurde, ist aus einer Garage in der Fritz-Heckert-Straße ein Moped Simson Schwalbe gestohlen worden. Fünf weitere Garagen im betroffenen Komplex wurden darüber hinaus aufgehebelt und nach Verwertbarem durchsucht. Derzeit beläuft sich der gemeldete Sachschaden auf eine Schätzsumme von 2.700 Euro.

Frankfurt (Oder) – Falscher Polizist am Telefon

Am Vormittag des 07.04.2021 erhielt ein Rentner einen Anruf, bei dem sich der Gesprächsteilnehmer als „Oberkommissar der Berliner Polizei“ vorstellte. Der Mann gab an, dass die Tochter des Angerufenen in Polen einen Verkehrsunfall verursacht habe und ein Mensch dabei getötet worden sei. Wenn „Papa“ nicht zulassen wolle, dass sie für lange Zeit ins Gefängnis wandere, müsse er eine Kautionssumme von 100.000 Euro bezahlen. Der Mann erkannte den Betrugsversuch und ließ sich auf nichts ein. Dafür informierte er die echte Polizei, die nun ermittelt, wer sich da hatte bereichern wollen.

Frankfurt (Oder) – Autoscheibe eingeschlagen

Am Nachmittag des 07.04.2021 parkte ein Taxifahrer seinen Wagen im Weinbergweg und verließ den Bereich für kurze Zeit. Als der Mann zurückkehrte, musste er feststellen, dass noch Unbekannte die Scheibe der Fahrertür zerstört und sich so Zugriff zum Innenraum verschafft hatten. Nach erstem Überblick fehlte eine Geldbörse. Kriminalisten der Inspektion Oder-Spree/Frankfurt (Oder) ermitteln in dem Fall.

Fürstenwalde/Spree – Elektroschockgerät sichergestellt

Am Nachmittag des 07.04.2021 hielten Polizisten in der Ernst-Thälmann-Straße einen Radfahrer zu einer Kontrolle an. Dabei fand sich ein Elektroschockgerät, welches unter die Bestimmungen des Waffengesetzes fällt. Der 38-Jährige musste das Gerät herausgeben und erhielt eine Anzeige.

Fürstenwalde/Spree – Drogen und Alkohol

Am Nachmittag des 07.04.2021 zogen Polizisten gleich zwei Autofahrer aus dem Verkehr, die unter dem Einfluss berauschender Mittel standen.

In der Jahnstraße war es ein 35-Jähriger, den die Beamten in seinem Mercedes angehalten hatten. Ein Drogenvortest verlief positiv und es fanden sich bei der Person auch drogenähnliche Substanzen.

Im Bereich der Spreebrücke besahen sich Uniformierte ebenfalls einen Mercedes einmal etwas näher, dessen Fahrer nicht gerade nüchtern wirkte. Wie sich herausstellte, hatte der 45 Jahre alte Mann einen Atemalkoholwert von 1,37 Promille aufzuweisen.

Für beide Verkehrsteilnehmer war die jeweilige Fahrt damit beendet und beide mussten eine Blutprobe lassen. Während der Erstgenannte zu dem Verdacht des Fahrens unter dem Einfluss berauschender Mittel noch eine Anzeige wegen Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz erhielt, musste der andere Mann zusätzlich zur Anzeige wegen Fahrens unter dem Einfluss berauschender Mittel auch noch seinen Führerschein abgeben.

Erkner – Herd brannte

Am frühen Nachmittag des 07.04.2021 wurden Feuerwehr und Polizei in die Friedrichstraße gerufen. In der Küche einer Wohnung hatte aus noch ungeklärter Ursache ein Herd Feuer gefangen. Die 92-jährige Mieterin musste zur Untersuchung ins Rüdersdorfer Krankenhaus gebracht werden. Der entstandene Sachschaden wird auf rund 1.000 Euro geschätzt.

Schöneiche b. Berlin – Da kommt Einiges zusammen

Am Abend des 07.04.2021 entdeckten Polizisten im Puhlmannsteig einen PKW BMW, welcher ihre berufsbedingte Neugierde weckte. Erwiesen sich die angebrachten Kennzeichen doch als gestohlen und waren bereits zur Fahndung ausgeschrieben. Der 22-jährige Fahrer konnte keinen gültigen Führerschein vorweisen und stand zudem auch noch unter Drogeneinfluss. Bei ihm und seinem zwei Jahre älteren Beifahrer fanden sich Betäubungsmittel und eine Nachschau im Fahrzeug förderte weitere mutmaßliche Drogen sowie Bargeld in größerer Menge zutage. Beide Delinquenten wurden vorläufig festgenommen. Die beiden Deutschen aus dem Landkreis Oder-Spree werden nun Einiges zu erklären haben.

Groß Lindow – Angebliche Enkelin wollte Geld

Am Nachmittag des 07.04.2021 klingelte bei einer Rentnerin das Telefon. Vom anderen Ende der Leitung meldete sich eine deutschsprachige Frau, die weinend und schluchzend erklärte, die Enkelin der Angerufenen zu sein und in Polen einen Unfall verursacht zu haben. Nun müsse sie 15.000 Euro als Kaution aufbringen, ansonsten warte das Gefängnis. Doch erwies sich „Oma“ als nicht leichtgläubig. Diese erkannte schnell den Betrugsversuch, der hinter dem Anruf steckte und beendete kurzerhand das Gespräch. Anschließend informierte sie die Polizei. Sehr richtig gehandelt!

Brüssow und Prenzlau - Ermittlungen nach Diebstählen

Am späten Vormittag des 07.04.2021 betrat ein korpulenter Mann einen Friseurladen in Brüssow und begann in einer nicht näher definierten Sprache auf die Anwesenden einzureden. Dabei schwenkte er ein Blatt Papier immer vor den Augen der Personen umher, die er gerade ansprach. Nach kurzer Zeit verließ der Mann den Laden wieder. Nun wurde schnell klar, was er mit seinem Verhalten eigentlich bezweckt hatte. Fehlten doch eine Geldbörse sowie ein Mobiltelefon, welches die Geschädigten vor sich abgelegt hatten.

In weiterer Folge kam heraus, dass jener Dieb zuvor in einem anderen Friseurgeschäft des Ortes dieselbe Masche versuchte und nur an der energischen Reaktion der Betreiberin in seinem Tun behindert wurde. Sie verwies ihn kurzerhand der Geschäftsräume.

Der Täter ist mutmaßlich Südosteuropäer, dunkelhaarig und ca. 170 cm groß.

Bereits wenige Stunden vorher erschien ein ebensolcher Mann in einer Zahnarztpraxis in Prenzlau. Hier verschwanden Mobiltelefone und zwei Portemonnaies, die später von einer aufmerksamen Zeugin in der Brüssower Allee gefunden wurden. Das eigentlich darin aufbewahrte Bargeld fehlte jedoch.  

Kriminalisten der Inspektion Uckermark ermitteln nun zum Geschehen und zur Identität des noch unbekannten Diebes.

Schwedt/Oder – Autoradio gestohlen

Im Tagesverlauf des 07.04.2021 gelangten noch Unbekannte in den Innenraum eines VW Mutlivan, welcher zu dieser Zeit in der Marie-Curie-Straße abgestellt gewesen war. Die Täter demontierten dann das Radio des Fahrzeuges und verschwanden damit vom Ort des Geschehens. Sie hinterließen einen geschätzten Sachschaden von rund 800 Euro.

Schwedt/Oder – Aufmerksamer Taxifahrer bewahrte Rentnerin vor ganz bösem Erwachen

Am Abend des 07.04.2021 war eine hochbetagte Rentnerin mit einem Taxi von der Müritz zur Bundesgrenze nach Schwedt/Oder unterwegs und wurde in dieser Zeit mehrfach angerufen. Der Taxifahrer wunderte sich über die Häufigkeit dieser Telefonate und fragte einfach mal nach. Dabei stellte sich heraus, dass der angebliche Schwiegersohn der Dame „Geld benötigen würde“ und sie mit einer größeren Summe an die Bundesgrenze nach Schwedt/Oder beordert habe. Der Mann war es auch, der sie durch dauernde Anrufe offensichtlich immer wieder unter Kontrolle halten wollte. 

Dem Taxifahrer war schnell klar, dass nur zügiges Handeln die Frau vor einem ganz bösen Erwachen bewahren konnte. Kurzerhand steuerte er das nächstgelegene Polizeirevier in Schwedt/Oder an und rette ihr damit das hart erarbeitete Geld vor dem Betrüger, der sich als Schwiegersohn ausgegeben hatte. Denn um nichts anderes als einen Ganoven, der das Mitgefühl der Seniorin ausnutzen wollte, handelte es sich bei dem Anrufer! Das wurde bei nun folgenden Gesprächen mit den tatsächlichen Angehörigen rasch klar. Der „Schwiegersohn“ meldete sich anschließend auch nicht wieder. 

Lychen – Fischerboote beschädigt und zum Kentern gebracht

Wie der Polizei am 07.04.2021 angezeigt wurde, haben tags zuvor noch Unbekannte zwei Fischerboote derart beschädigt, dass sie im Großen Kronsee untergingen. Bei Suchmaßnahmen fanden sich die Boote ca. 60 Meter vom Ufer entfernt am Grund des Sees. Kriminalisten der Inspektion Uckermark ermitteln nun zu den Tätern und zum Motiv ihres Handelns. 

Bernau b. Berlin – Graffiti geschmiert

In der Nacht zum 07.04.2021 beschmierten noch Unbekannte die Außenwand einer Schule sowie einen Stromverteilerkasten im Ortsteil Schönow mit mehreren Schriftzügen und Kürzeln. Auch ein Hakenkreuz hinterließen die Täter. Bei der Spurensuche wurden eine Sprühdose sowie Einweghandschuhe entdeckt und sichergestellt. Kriminalisten des Staatsschutzes der Direktion Ost ermitteln nun, wer sich da betätigte. Dabei wird auch geprüft, ob ein Zusammenhang mit bereits im Vorfeld in Schönow aufgetauchten Graffiti besteht.

Wandlitz – Radfahrerin bei Verkehrsunfall leicht verletzt worden

Am 07.04.2021 wurde der Polizei gegen 16:20 Uhr ein Verkehrsunfall gemeldet. Zwischen Schönwalde und Basdorf waren auf der L100/Kreuzung zur L30 ein PKW Skoda und eine Fahrradfahrerin zusammengestoßen. Die 26-jährige Frau erlitt dabei leichte Verletzungen. Jetzt ermitteln Kriminalisten der Inspektion Barnim zur genauen Ursache des Geschehens.

Schönwalde – Radfahrerin bei Unfall verletzt

An der Kreuzung der Landstraßen 100 und 30 stießen am Mittwochnachmittag ein PKW Skoda und eine Radfahrerin zusammen. Dabei wurde die Radfahrerin leicht verletzt. Sie wurde im Rettungswagen behandelt. Der PKW blieb betriebstüchtig. Der Sachschadenbeträgt geschätzte 1.800 Euro.

Neuenhagen b. Berlin – Nun in einem Krankenhaus

Am 07.04.2021, gegen 18:15 Uhr, wurden Polizisten darüber informiert, dass im Gleisbett am Bahnhof Neuenhagen eine Frau gelegen und bereits ein Zug die Stelle passiert habe. Zeugen entdeckten sie daraufhin und nahmen sich ihrer an. Die 54-Jährige war unverletzt geblieben, stand jedoch merklich unter Alkoholeinfluss. Ein Atemalkoholtest zeigte den Wert von 1,61 Promille an. Ein Rettungswagen brachte sie in ein Krankenhaus, wo ihr nun ärztliche Hilfe zuteilwerden kann. Trotzdem wird wegen gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr ermittelt.

Hönow – Aufgefahren

Der Fahrer eines VW Golf war am 8. April in der Altlandsberger Allee in Richtung Eiche unterwegs. An einer Ampelkreuzung fuhr der Golffahrer gegen 6 Uhr auf einen PKW BMW auf und schob diesen auf einen weiteren VW Golf. Ein PKW musste abgeschleppt werden. Der Fahrer dieses PKW verletzte sich leicht und wollte selbständig einen Arzt aufsuchen. Die anderen beteiligten PKW konnten nach der Unfallaufnahme die Fahrt fortsetzen. Der Sachschaden beträgt ca. 20.000 Euro. 

Rehfelde – In den Gegenverkehr geraten

Aus bisher ungeklärter Ursache geriet am Donnerstagvormittag ein Funkstreifenwagen der Polizei im Schlagweg in den Gegenverkehr und stieß dort mit einem PKW Renault zusammen. Fahrer und Beifahrer im Funkstreifenwagen sowie der Fahrer des Renault wurden verletzt und in das Strausberger Krankenhaus gefahren. Beide PKW mussten durch Abschleppunternehmen geborgen werden. Der Schlagweg war kurzzeitig voll gesperrt. Zur Schadenshöhe liegen noch keine Angaben vor. Wie bei Unfällen mit Polizeifahrzeugen üblich, wurde der Unfall durch eine andere Dienststelle aufgenommen.

Neuhardenberg – „Polizist“ forderte Kautionszahlung

Am frühen Nachmittag des 07.04.2021 meldete sich ein angeblicher Verkehrspolizist aus Fürstenwalde per Telefon bei einem Rentner in Neuhardenberg. Der „Polizist“ gab vor, dass der Sohn seines Gesprächspartners einen Verkehrsunfall verursacht habe und nur eine Kautionszahlung ihn vor dem Gefängnis bewahren könne. Der Rentner war jedoch nicht leichtgläubig und beendete erst einmal das Telefonat, um Verbindung zu seinem tatsächlichen Sohn aufzunehmen. Danach waren die wahren Absichten des „Polizisten“ klar und der Betrüger meldete sich auch nicht mehr.

Letschin – In Wohnung eingebrochen

Wie der Polizei am 07.04.2021 angezeigt wurde, haben sich noch Unbekannte Zugang zu einer Wohnung An der Eichenallee verschafft. Dort stahlen sie dann einen Fernseher sowie Schmuck, Werkzeug und eine Sattelitenschüssel. Der entstandene Sachschaden wird mit rund 1.500 Euro angegeben. 

 

 

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