Nachrichten

Polizeinachrichten vom 23. Februar 2021

Datum: 23.02.2021
Rubrik: Nachrichten

Eisenhüttenstadt – Betrügerin gab sich als Polizistin aus

Am Nachmittag des 22.01.2021 erhielt eine Rentnerin aus Eisenhüttenstadt einen Anruf. Am Apparat war eine angebliche Polizistin, die sich nicht lange mit Vorreden aufhielt, sondern gleich erklärte, dass der Sohn der Frau einen Verkehrsunfall verursacht habe und nur die Zahlung einer Kaution ihn vor dem Gefängnis bewahren könne. Da war sie bei der Rentnerin aber an die falsche Person geraten! Diese erkannte den Betrugsversuch sofort und meldete sich erst einmal bei der echten Polizei. Natürlich hatte es den Unfall nie gegeben! 

Die Polizei verlangt nämlich niemals Kaution und wird schon gar keine konspirative Geldübergabe mit Ihnen vornehmen wollen.

Eisenhüttenstadt – Handtasche verschwunden

Kriminalisten der Inspektion Oder-Spree/Frankfurt (Oder) ermitteln gegenwärtig zu einem Handtaschendiebstahl, welcher sich am 22.02.2021, gegen 16:00 Uhr, in der Karl-Marx-Straße ereignet hatte. Zu dieser Zeit hatte die Geschädigte eine Apotheke verlassen und sich zu ihrem Auto begeben. Die Handtasche verstaute sie im Kofferraum des Wagens und wollte losfahren, als ein noch Unbekannter den Kofferraum wieder öffnete und mit der daraus entnommenen Tasche eiligst verschwand. Zeugen berichteten von einem ca. 190 cm großen bärtigen Mann, der eine orangefarbene Jacke trug. Trotz Nahbereichsfahndung konnte die Tat vorerst nicht aufgeklärt werden. Dies übernehmen nun die örtlichen Kriminalisten.

Neuzelle – Rentnerin war auf der Hut

Genau richtig reagierte eine Rentnerin aus Neuzelle, die am frühen Nachmittag von ihrem angeblichen Neffen angerufen wurde. Der Mann gab vor, gerade in Cottbus zu sein und dort einen Verkehrsunfall verursacht zu haben. Nun bräuchte er Geld, wenn ihm der Führerschein nicht abgenommen werden solle. Ganz dreist forderte er 15.000 Euro, die auch in Goldmünzen zahlbar seien… Trotz hartnäckigen Nachfragens ließ sich die „Tante“ auf nichts ein. Auch als der Anrufer immer mehr Druck aufbaute, bewahrte sie kühlen Kopf. Vielmehr rief sie kurzerhand ihren echten Neffen an und schon brach das lügnerische Kartenhaus zusammen. Zu einer Geldübergabe kam es natürlich nicht.  Mögen sich alle potentiellen „Verwandten“ daran ein Beispiel nehmen!

Frankfurt (Oder) – Wird sich nun erklären müssen

Am 22.02.2021, gegen 11:35 Uhr, bemerkte ein Polizist, der mit dem Dienstrad auf seiner Streife unterwegs war, wie ein junger Mann in der Dr.-H.-Neumark-Straße das rote Ampelsignal missachtete und einfach über die Fahrbahn radelte. In der Mitte angekommen, wendete er dann und fuhr denselben Weg zurück. Der Polizist nahm die Verfolgung auf und konnte den 26-Jährigen in der Karl-Marx-Straße stellen. Nun fielen die stark ausgebeulten Seitentaschen der Strickjacke des Delinquenten auf. Auch stellte sich heraus, dass der Gestellte keine unbekannte Größe darstellte und schon mit Eigentumsdelikten aufgefallen war. Letztlich musste der Mann neun Computerspiele herausgeben, für die er keinen Eigentumsnachweis vorzeigen konnte. Auch mutmaßliche Drogen und Zubehör zum Konsum des Ganzen fanden sich an. Kriminalisten der Inspektion Oder-Spree/Frankfurt (Oder) werden sich der Sache annehmen und der Herr wird ihnen Einiges zu erklären haben. 

Brieskow-Finkenheerd – Das Motorrad war weder zugelassen noch versichert

Am Nachmittag des 22.02.2021 hielten Polizisten in der Georg-Schacht-Straße ein Motorrad der Marke Kawasaki zu einer Kontrolle an. Wie sich herausstellte, war das Krad weder zugelassen noch versichert. Der 41 Jahre alte Biker musste das Gefährt stehen lassen und erhielt eine Anzeige.

Tauche – Der Staatsschutz ermittelt

Wie der Polizei am 22.02.2021 angezeigt wurde, haben noch Unbekannte einen Gedenkstein in der Straße Im Park mit einem Hakenkreuz beschmiert. Das Nazisymbol wurde umgehend beseitigt. Staatsschützer der Direktion Ost ermitteln nun zu den Tätern.

Bad Saarow – In Wohnhaus eingedrungen

Im Tagesverlauf des 22.02.2021 gelangten Einbrecher in ein Wohnhaus im Waldweg. Dort durchwühlten sie das gesamte Mobiliar und nahmen nach ersten Erkenntnissen Schmuck und Uhren mit sich. Eine genaue Schadensaufstellung war zum Zeitpunkt der Anzeigenaufnahme noch nicht möglich gewesen. Spezialisten der Kriminalpolizei ermitteln nun zu den Tätern.

Bad Saarow – Betrüger machten Kasse

Trotz aller Mahnungen gelingt es Betrügern immer noch, ihre Mitmenschen um das schwer ersparte Geld zu bringen. So erging es am 22.02.2021 einer Rentnerin aus Bad Saarow, die am Vormittag einen Anruf erhielt. Am Apparat war ein angeblicher Polizist, der sich mit „Polizei Eisenhüttenstadt“ vorstellte. Im nun folgenden Gespräch suggerierte er der Frau, dass ihr Sohn einen Verkehrsunfall verursacht habe und nun ins Gefängnis müsse, wenn nicht eine Kaution für ihn gezahlt würde. Dann übergab er das Telefon einem „Rechtsanwalt“, welcher das Gesagte natürlich noch unterstrich. So gelang es den Betrügern – und um nichts Anderes hatte es sich bei dem Duo gehandelt – ihre Gesprächspartnerin nicht nur zu überrumpeln, sondern tatsächlich zur Zahlung zu veranlassen. Der Frau wurde ein Passwort übermittelt und ein Treffpunkt zur Geldübergabe ausgemacht. Dort erschien dann ein korpulenter, ca. 50 Jahre alter Mann, der akzentfrei deutsch sprach. Ihm übergab sie die vereinbarte Summe. Erst später kamen ihr Zweifel, doch da war es bereits zu spät.

Dieses Beispiel sei allen anderen potentiellen Verwandten von „Unfallverursachern“ ans Herz gelegt. Lassen Sie sich nicht betrügen! Die Polizei verlangt niemals Kaution und wird schon gar keine konspirative Geldübergabe mit Ihnen vornehmen. Bleiben Sie misstrauisch und hinterfragen Sie stets derartige Forderungen! Auch wenn die Anrufer Druck ausüben – bewahren Sie kühlen Kopf und wenden Sie sich erst einmal an Ihre tatsächlichen Verwandten und/oder direkt an die Polizei. Natürlich mag dies im Angesicht einer solch schockierenden Nachricht, wie sie die Betrüger ja überbringen, nicht einfach sein. Doch genau darauf spekulieren die Ganoven schließlich.

Prenzlau – Kennzeichentafel gestohlen

Wie der Polizei am 22.02.2021 angezeigt wurde, haben noch Unbekannte die hintere Kennzeichentafel eines Autos gestohlen, welches in der Straße Am Durchbruch abgestellt gewesen war. Nach dem Kennzeichen wird nun gefahndet. 

Angermünde – Berauscht durch die Stadt

Gleich zwei Autofahrer wurden am Vormittag des 22.01.2021 einem Arzt vorgestellt, nachdem bei den jeweiligen Verkehrskontrollen der Verdacht aufkam, dass die Herren unter Drogeneinfluss stehen könnten.  Es war gegen 11:00 Uhr, als in der Puschkinallee Beamte einen 36-jährigen Audifahrer aus dem Verkehr zogen. Nur wenige Minuten später ging ihnen ebenfalls in der Puschkinallee ein 29-Jähriger ins Netz. Beide mussten ihre Autos, im letzteren Fall einen Mercedes Vito, stehen lassen und wurden ins nahegelegene Krankenhaus gebracht. Dort erfolgte die Entnahme einer Blutprobe, deren Auswertung nun genau aufzeigen wird, ob die Männer tatsächlich unter dem Einfluss berauschender Mittel standen.  

Schwedt/Oder – Ohne gültige Fahrerlaubnis

In der Mittagszeit des 22.02.2021 zogen Bundespolizisten auf der B2, am Pinnower Kreisel, einen PKW Audi aus dem Verkehr. Am Steuer saß ein 56 Jahre alter Mann, der einräumen musste, gar keine gültige Fahrerlaubnis zu besitzen. War ihm das Dokument doch für einige Zeit entzogen worden. Der Delinquent erhielt eine Anzeige. Sein ebenfalls im Auto befindlicher Beifahrer erwies sich als Halter des Wagens. Da der 33-Jährige die Fahrt zugelassen hatte, wird nun auch gegen ihn ermittelt. 

Ahrensfelde – Kleintransporter aufgebrochen

Wie der Polizei am 22.02.2021 angezeigt wurde, haben sich Diebe an einem Opel Movano vergriffen, welcher in der Dorfstraße abgestellt gewesen war. Sie verschafften sich gewaltsam Zugriff zum Innenraum des Wagens und stahlen daraus elektrische Werkzeuge. Der so hinterlassene Sachschaden wird mit knapp 6.000 Euro beziffert.

Werneuchen – In Lagerhalle eingedrungen

Wie der Polizei am 22.02.2021 bekannt wurde, haben sich Einbrecher Zugang zu einer Lagerhalle in der Ahornallee verschafft. Dort wurden Kisten und Mobiliar durchwühlt, nach ersten Erkenntnissen aber nichts gestohlen. Trotzdem entstand ein Sachschaden von geschätzten 500 Euro.

Eberswalde – In Keller eingebrochen

Wie der Polizei am 22.02.2021 angezeigt wurde, haben sich Diebe Zugang zum Kellerbereich eines Mehrfamilienhauses in der Wittstocker Straße verschafft. Aus einem der Verschläge nahmen sie dann einen Fernseher und eine Heimkinoanlage mit sich. Dem rechtmäßigen Besitzer entstand so ein Schaden von rund 500 Euro.

Eberswalde – Ruhe gestört und Widerstand geleistet

Am späten Abend des 22.02.2021 wurden Polizisten in die Grabowstraße gerufen. Anwohner waren durch laute Musik, die aus einer Wohnung drang, um ihren Schlaf gebracht worden. Am Einsatzort trafen die Beamten auf den Mieter der betreffenden Wohnung und eine Frau. Während Letztere den Anweisungen der Uniformierten umgehend Folge leistete und sich entfernte, erwies sich der 37-Jährige als widerspenstig. Nicht nur, dass er ankündigte, weiterhin keine Ruhe geben zu wollen, fing er dann auch noch an, die Polizisten zu beleidigen und wollte zum Angriff übergehen, als ihm eine Nacht im Gewahrsam angekündigt wurde. Doch fand sich der Delinquent letztlich doch im Funkwagen wieder, was ihn aber nicht daran hinderte, sich weiterhin aggressiv zu gebärden, die Mund-Nasenbedeckung zu entfernen und in Richtung einzelner Polizisten zu spucken. Gegen ihn wird jetzt wegen Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte sowie Beleidigung ermittelt. Er hatte bei dem Geschehen einen Atemalkoholwert von 2,57 Promille aufzuweisen. 

Gusow-Platkow – Verkehrsunfall forderte Todesopfer

Am 23.02.2021, gegen 07:40 Uhr, wurde der Polizei ein schwerer Verkehrsunfall gemeldet. Auf der Landesstraße zwischen Karlshof und Letschin hatte nach ersten Erkenntnissen ein 27-jähriger Mann mit seinem Skoda einen VW Transporter überholt und dabei die Kontrolle über den Wagen verloren. Sein Auto prallte dann gegen einen Baum. Für den jungen Mann kam jede Hilfe zu spät. Er erlag noch am Unfallort seinen schweren Verletzungen. Jetzt ermitteln Kriminalisten der Inspektion Märkisch-Oderland zur genauen Unfallursache. Dazu wurde der Skoda sichergestellt.

Strausberg – Autoreifen zerstochen

Wie der Polizei am 22.02.2021 angezeigt wurde, haben sich noch Unbekannte an acht Fahrzeugen zu schaffen gemacht, welche allesamt auf einem Firmengelände im Spitzmühlenweg abgestellt gewesen waren. So wurden deren Reifen zerstochen und die Gläser der Seitenspiegel gestohlen. Der betroffenen Firma entstand so ein Schaden von rund 4.000 Euro.

Wriezen – Betrugsversuch

Mit der sogenannten Gewinnspielmasche versuchte ein Betrüger am Vormittag des 22.02.2021 eine Rentnerin um ihr Geld zu bringen. Die Frau erhielt einen Anruf, in dem ihr ein Gewinn in Aussicht gestellt wurde. Für die Auszahlung würden jedoch 700 Euro an Gebühren fällig, die im Voraus zu entrichten seien... Glücklicherweise war die Rentnerin über diese Masche informiert und ließ sich auf keine Transaktionen ein. Sehr umsichtig reagiert!

Hoppegarten/Hönow – Einbrecher am Werke gewesen

Wie die Polizei am 22.02.2021 erfuhr, sind Einbrecher in die Räume eines gemeinnützigen Vereins gelangt, welcher in der Mahlsdorfer Straße seinen Sitz hat. Von dort nahmen die Täter dann eine Kassette mit etwas vorgefundenem Bargeld mit sich. Auch versuchten sie offensichtlich, angrenzende Praxisräume zu betreten. Doch scheiterten die Versuche an den Sicherungseinrichtungen dieser Institutionen. Trotzdem ist ein Gesamtschaden von rund 1.800 Euro zu bilanzieren. Kriminaltechniker konnten mutmaßliche Täterspuren sichern, die nun ausgewertet werden.

Neuhardenberg – Garagen aufgebrochen

Am Morgen des 22.02.2021 wurden Polizisten in die Hermann-Matern-Straße gerufen. Dort waren Einbrecher in insgesamt sieben Garagen eingedrungen und hatten sich eines Gasbrenners sowie eines Hochdruckreinigers bemächtigt. Ob auch noch andere Gegenstände in ihre Hände fielen, war bei der Anzeigenaufnahme noch nicht zu klären gewesen. So wird der hinterlassene Schaden erst einmal auf 350 Euro geschätzt. Kriminaltechniker konnten Spuren und Gerätschaften sicherstellen, die mutmaßlich von den Tätern stammen und nun genauer betrachtet werden.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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