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Netzwerk „Frühe Hilfen“ hat Elternbefragung gestartet

Datum: 22.02.2021
Rubrik: Nachrichten

Das Netzwerk "Frühe Hilfen" sucht Anregungen für die Optimierung seiner Angebote. Jeanett Kleinert, Netzwerkkoordinatorin im Landkreis Oder-Spree erläutert, wie eine Elternbefragung dabei helfen soll.

Was verbirgt sich hinter dem Netzwerk "Frühe Hilfen"? 

Für eine gesunde Entwicklung und gute Bedingungen zum Aufwachsen braucht ein Kind seine Eltern, aber auch ein ganzes System an Unterstützung und Hilfsangeboten. Das reicht von der Schwangerenberatung, dem Gynäkologen, der Hebamme, dem Kinderarzt, über Angebote wie Krabbelgruppen, Kitas, Eltern-Kind-Zentren, bis hin zu Hilfen zur Erziehung. Diese und viele Akteure mehr sind im Netzwerk "Frühe Hilfen" alle dabei und stehen Familien mit Kindern von null bis drei Jahren zur Seite. Sie tauschen sich aus zu Bedarfen der Familien - vor allem aber ist wichtig, dass sie einander kennen mit ihren Möglichkeiten aber auch Grenzen der Unterstützung. So können Eltern kompetent in für sie passende Angebote vermittelt werden. Die Frühen Hilfen sind kostenlos und freiwillig. 

Wie engmaschig ist das Netzwerk im Landkreis schon geknüpft? 

Unser Landkreis ist groß. Daher macht es Sinn, die Fachkräfte lokal zu verknüpfen und ein Netzwerk für die Familien rund um ihren Lebensraum zu schaffen. Arbeitskreise "Frühe Hilfen" gibt es an sechs Standorten im Landkreis. Wer sich einbringen möchte, kann sich gern an mich wenden. 

Bis zum 31. Mai läuft eine Elternbefragung. Wer kann sich daran beteiligen? 

Alle, die ein Kind erwarten, und Eltern deren Kind bis zu drei Jahre alt ist, gehören zur Zielgruppe unserer Befragung. Der Fragebogen steht auf unserer Webseite www.los-family.de. Dort finden Eltern Angebote und Wissenswertes zum Alltag mit Kindern im Alter bis zu drei Jahren.

Welchen Informationszuwachs erhofft sich das Netzwerk "Frühe Hilfen"?

Wir sind gerade dabei, unsere Angebote und unsere Netzwerkarbeit qualitativ weiterzuentwickeln. Da die Eltern und Familien im Mittelpunkt unserer Bemühungen stehen, ist es uns wichtig zu erfahren, ob die Angebote für die Eltern eine Unterstützung darstellen, welche zusätzlichen Bedarfe sich abzeichnen und, ob sie sich Eltern eventuell in die Angebotsgestaltung selbst einbringen wollen. Mit diesen Informationen können wir dann arbeiten, wenn es um die weitere Ausgestaltung der Zusammenarbeit im Netzwerk geht - aber auch um die inhaltliche Gestaltung der Angebote.
 
Foto: pixabay

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