Nachrichten

Polizeinachrichten 18. Januar 2021

Datum: 18.01.2021
Rubrik: Nachrichten

Eisenhüttenstadt – Mit der Faust ins Gesicht

Am späten Nachmittag des 16.01.2021 betrat ein Mann einen Einkaufsmarkt in der Fährstraße. Dort berührte er Lebensmittel und ließ durch sein Verhalten den Verdacht aufkommen, dass es sich bei ihm um einen Ladendieb handeln könnte. Als ein Mitarbeiter des Marktes ihn letztlich ansprach, schlug der ihn mit der Faust derart ins Gesicht, dass eine Platzwunde am rechten Auge zurückblieb. Der Schläger rannte dann davon, konnte jedoch aufgrund der sehr guten Personenbeschreibung von alarmierten Polizisten noch in unmittelbarer Nähe zum Ort des Geschehens gefasst werden. Wie sich herausstellte, hatte man es mit einem 23-jährigen Wohnungslosen zu tun, der jedoch keinerlei Diebesgut mit sich führte. Er erhielt ein Hausverbot für den Markt und wird sich für die Körperverletzung verantworten müssen.  

Frankfurt (Oder) – Ermittlungen nach Graffitischmierereien

Kriminalisten der Inspektion Oder-Spree/Frankfurt (Oder) ermitteln seit dem 15.01.2021 gegen noch unbekannte Graffitischmierer. Diese hatten am Gebäude des Jobcenters Frankfurt (Oder) in der Gartenstraße auf einer Länge von 600 Metern ihre Spuren hinterlassen. Ein genauer Sachschaden war bei der Anzeigenaufnahme noch nicht zu beziffern gewesen.

Frankfurt (Oder) – Auto aufgebrochen

Am frühen Morgen des 18.01.2021 wurden Polizisten in die Prager Straße gerufen. Dort hatten noch Unbekannte einen Mercedes Sprinter aufgebrochen und versucht, das Fahrzeug zu stehlen. Ihre Bemühungen waren nicht von Erfolg gekrönt. Die Täter hinterließen mit ihrem Treiben einen Schaden von rund 500 Euro.

Fürstenwalde/Spree – Ohne Fahrerlaubnis

Am späten Abend des 16.01.2021 zogen Polizisten in der Juri-Gagarin-Straße einen PKW Citroen aus dem Verkehr. Dessen Fahrer konnte keinen Führerschein vorweisen, was daran lag, dass er gar keine Fahrerlaubnis besaß. Der 46-Jährige musste das Auto stehen lassen und erhielt eine Anzeige.

Fürstenwalde/Spree – Verdacht des Fahrens unter Drogeneinfluss

Am frühen Morgen des 18.01.2021 hielten Polizisten in der Eisenbahnstraße einen PKW Mitsubishi zu einer Kontrolle an. Dessen 20-jähriger Fahrer wirkte nicht gerade nüchtern, ein Eindruck, den ein Drogenvortest dann auch bestätigte. Der junge Mann musste eine Blutprobe lassen und durfte so nicht mehr weiterfahren.

Fürstenwalde – Hund beißt Hund

Am späten Nachmittag des 15.01.2021 war eine 62 Jahre alte Frau mit der Hündin von Angehörigen in der Straße Am Berghang unterwegs gewesen. Gegen 17:00 Uhr erschien plötzlich ein Schäferhund und attackierte das andere Tier. Die daraus resultierenden Verletzungen waren so erheblich, dass ein Tierarzt die Hündin von ihren Leiden erlösen musste. Durch die Besitzerin des Tieres ist eine Anzeige erstattet worden. Kriminalisten der Inspektion Oder-Spree/Frankfurt (Oder) haben sich des Falls angenommen. 

In sozialen Netzwerken kursiert gegenwärtig der Vorwurf, dass es sich bei dem Schäferhund um einen Diensthund der Polizei handeln soll. Dies wurde geprüft und hat sich so nicht bestätigt. Bei dem Tier handelt es sich vielmehr um einen privat gehaltenen Hund, gegen dessen Besitzer nun ermittelt wird.

Bad Saarow – In Haft genommen

Am Morgen des 16.01.2021 besahen sich Polizisten bei einer Verkehrskontrolle in der Pieskower Straße auch einen 35 Jahre alten Mann einmal näher, der als Beifahrer in einem der angehaltenen Autos gesessen hatte. Wie sich herausstellte, war der Mann keine unbekannte Größe und wegen Einbruchsdelikten vom Amtsgericht Berlin Tiergarten bereits zur Fahndung ausgeschrieben worden. Nun klickten Handfesseln und der Delinquent fand sich alsbald im Zentralgewahrsam der Berliner Polizei wieder. Dort harrt er seines weiteren Schicksals. 

BAB 12 – Schon gesucht worden

Zollbeamte besahen sich am späten Abend des 15.01.2021 einen Mercedes einmal näher, der ihnen am Parkplatz Berliner Urstromtal ins Auge gestochen war. Wie sich herausstellte, zeigte die Staatsanwaltschaft Ansbach in Bayern bereits lebhaftes Interesse an dem 43 Jahre alten Fahrer und hatte ihn wegen Bandendiebstahls zur Festnahme ausgeschrieben.  Er wurde daraufhin festgenommen und am Folgetag einer Richterin am Amtsgericht Fürstenwalde vorgeführt. Diese ordnete die Verbringung des Delinquenten in eine Justizvollzugsanstalt an. Dort ist er nun angekommen und harrt seines weiteren Schicksals.

Schwedt/Oder – Das zuständige Gesundheitsamt wird sich melden  

Am Abend des 16.01.2021 entdeckten Polizisten an einer Skaterbahn in der Dr.-Theodor-Neubauer-Straße ca. 20 Jugendliche, die dort offensichtlich feierten und scheinbar der Meinung waren, gegen die derzeitige Pandemie immun zu sein. Jedenfalls trug keiner der Anwesenden eine Mund-Nase-Bedeckung und Abstände untereinander waren auch nicht auszumachen. Sieben Jugendliche im Alter zwischen 15 und 20 Jahren konnten gestellt werden. Sie erhielten allesamt einen Platzverweis und werden sich nun auf Post vom Gesundheitsamt einstellen dürfen. Dort wird man sich des Verstoßes gegen die Eindämmungsverordnung annehmen.   

Schwedt/Oder – Betrügern aufgesessen

Am 17.01.2021 meldete sich ein Schwedter bei der Polizei, um ein Betrugsdelikt anzuzeigen. Er hatte Anfang des Monats einen Brief erhalten, der augenscheinlich von seiner Bankfiliale stammte. Darin wurde ihm das Umstellen seines Kontos auf ein CISC-System mitgeteilt. Am 17.01.2021 riefen dann noch Unbekannte bei ihm an und gaben vor, das System nun installieren zu wollen. Dazu würden jedoch Kontodaten benötigt und Transaktionsnummern für das Online-Banking (TAN) abgefragt. Dies gab der Mann auch alles heraus, worauf das Gespräch plötzlich abbrach. Später war das Konto plötzlich für ihn gesperrt. Noch ist unklar, ob tatsächlich bereits Geld an die Betrüger ging oder der Geschädigte sein Konto über die entsprechende Hotline noch rechtzeitig sichern konnte. 

Prenzlau – Mutmaßliche Betäubungsmittel sichergestellt

Am späten Abend des 15.01.2021 besahen sich Polizisten einen jungen Mann einmal etwas näher, der ihnen in der Neustadt ins Auge gestochen war. Der 19-Jährige erwies sich als keine unbekannte Größe und wurde bereits mit einem Haftbefehl gesucht. Da er den alternativ aufgerufenen Geldbetrag zahlen konnte, blieb ihm die Haft erspart. Doch fanden sich bei der Durchsuchung seiner Sachen drogenähnliche Substanzen, die ihm nun wiederum ein Ermittlungsverfahren wegen Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz einbrachten.  

Templin – Kontrolliert worden

Am späten Abend des 17.01.2021 hielten Polizisten in der Lychener Straße einen VW Polo zu einer Kontrolle an. Beim Öffnen der Türen schlug den Beamten sofort szenetypischer Geruch entgegen. Im Wagen saßen drei Männer im Alter von 20, 21 und 22 Jahren, die allesamt keine unbekannten Größen darstellten. Der 20-Jährige musste dann auch eine Dose mit mutmaßlichen Betäubungsmitteln herausgeben. Darüber hinaus entdeckten die Uniformierten im Auto eine Schreckschusspistole sowie eine Sturmhaube. Dies alles wurde sichergestellt. Jetzt ermitteln Kriminalisten der Inspektion Uckermark, was es mit der Fuhre auf sich hatte.

Bernau b. Berlin – Ermittlungen zum Verdacht der Volksverhetzung

Am Nachmittag des 16.01.2021 erschein ein Mann in den Räumen einer Bankfiliale in der Börnicker Chaussee. Da der 51-Jährige dort mit einem Hausverbot belegt ist, wurde er von einem Mitarbeiter aufgefordert, die Räumlichkeiten zu verlassen. Der Delinquent kam der Aufforderung jedoch nicht nach. Vielmehr beleidigte er den 62 Jahre alten Mann rassistisch und drohte ihm mit Gewalt. Erst hinzugerufene Polizisten brachten den Wütenden zur Räson. Gegen ihn wird nun wegen Volksverhetzung sowie Bedrohung und Hausfriedensbruches ermittelt.

Biesenthal – Nach Ladendiebstahl geflüchtet

Am späten Vormittag des 16.01.2021 betraten zwei Männer einen Einkaufsmarkt in der Bahnhofsstraße und nahmen Spirituosen an sich. Damit verschwanden sie dann aus den Geschäftsräumen, ohne die Waren bezahlt zu haben. Nach ersten Erkenntnissen war das diebische Duo mit einem roten Chevrolet Kalos unterwegs gewesen. Kriminalisten der Inspektion Barnim ermitteln nun in dem Fall.

Biesenthal – Ermittlungen wegen Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz

Am Nachmittag des 15.01.2021 wurden Polizisten in die Bahnhofsstraße gerufen. Dort hatte ein 28-jähriger Mann die Wohnungstür seiner 35 Jahre alten Nachbarin beschädigt, nachdem diese ihn zur Herausgabe eines an sie adressierten Versandpaketes aufgefordert hatte. Der Mann hatte das Paket demnach vor ihrer Wohnung gefunden und an sich genommen. Die Beamten nahmen sich der Sache an und bemerkten schnell, dass aus den Räumen des jungen Mannes ein szenetypischer Geruch strömte. Tatsächlich fanden sich dort Betäubungsmittel unterschiedlicher Art, die allesamt sichergestellt wurden. Zudem entdeckten die Polizisten Medikamente, zu deren Herkunft der Delinquent keine wirklich passenden Erklärungen parat hatte sowie einen Wurfstern und Munition. Die Munition fällt nach ersten Erkenntnissen unter die Bestimmungen des Kriegswaffenkontrollgesetzes Auch diese Dinge sind sichergestellt. Nun folgen Ermittlungen der Kriminalpolizei der Inspektion Barnim.

Wandlitz/Stolzenhagen – Geschlagen und getreten

Am 15.01.2021 erschien ein 57 Jahre alter Mann bei der Polizei und brachte ein Geschehen vom Vortag zur Anzeige. Demnach war er gegen 15 Uhr mit seinem Hund in der Seepromenade unterwegs gewesen, als er an einer Parkbank vorbeikam. Dort saßen drei Männer, die sich offensichtlich von dem Hund belästigt fühlten. Einer der Männer trat nach dem Hund, was dessen Besitzer wiederum veranlasste, seinen Vierbeiner handgreiflich zu verteidigen. Er setzte so den Angreifer auch außer Gefecht, wurden nun jedoch von dessen Kumpels zu Boden geschlagen und getreten. Anschließend flüchteten die beiden Schläger und ließen ihren Kumpan zurück. Ein Arzt stellte später bei dem Hundebesitzer Verletzungen am gesamten Körper fest. Kriminalisten der Inspektion Barnim ermitteln nun zum Geschehen und wer die drei von der Parkbank gewesen waren.

Werneuchen OT Schönfeld – Strohballen brannten

Am Nachmittag des 16.01.2021 wurden Feuerwehr und Polizei in die Alte Beiersdorfer Straße gerufen. Dort waren ca. 60 Strohballen in Brand geraten, die unter einer Überdachung lagerten. Der betroffenen Firma entstand so ein Schaden von rund 2.500 Euro. Nun ermitteln Kriminalisten der Inspektion Barnim zur genauen Ursache des Geschehens. Brandstiftung wird nicht ausgeschlossen.

BAB 11 – Unter Drogeneinfluss gefahren

Am frühen Morgen des 18.01.2021 hielten Polizisten auf dem Rastplatz Buckowsee Ost einen VW Polo zu einer Kontrolle an. Der Fahrer des Wagens hatte offensichtlich berauschende Mittel zu sich genommen. Diesen Verdacht bestätigte dann auch ein Drogenvortest. Der 29-Jährige musste den Wagen stehen lassen und im Klinikum Eberswalde eine Blutprobe lassen. Gegen ihn wird nun wegen des Verdachts des Fahrens unter dem Einfluss berauschender Mittel ein Verfahren geführt. 

Strausberg – Leblos aufgefunden

Am Abend des 14.01.2021 wurde der Polizei ein 81-jährigen Mann als vermisst gemeldet, nachdem dieser im Tagesverlauf zu einem Besuch bei Angehörigen in Petershagen aufgebrochen war und dort nicht ankam. Bei den intensiven Suchmaßnahmen sind auch Hunde einer Rettungshundestaffel und ein Polizeihubschrauber zum Einsatz gebracht worden. Am Abend des 15.01.2021 meldete dann die Besatzung des Hubschraubers, dass sie zwischen Eggersdorf und dem Tasdorfer Kreisel eine Person ausgemacht hätten. Polizisten fanden rund sieben Meter neben der Fahrbahn der L303 einen leblosen Mann. Bei ihm handelte es sich letztlich tatsächlich um den so intensiv Gesuchten. Ein Notarzt konnte jedoch nur noch dessen Tod feststellen. Kriminalisten der Inspektion Märkisch-Oderland haben ein Todesermittlungsverfahren eingeleitet und prüfen nun die Umstände seines Ablebens.  

Neuenhagen b. Berlin – Betrugsversuch

Am Nachmittag des 17.01.2021 meldete sich eine Frau telefonisch bei einer Neuenhagenerin und äußerte sinngemäß, dass deren E-Mail-Adresse in Straftaten verwickelt sei. Weitere Angaben erübrigten sich, da die Angerufene sofort den Sinn des Telefonats erkannte und umgehend das Gespräch beendete. Die Betrügerin, die mit Akzent gesprochen hatte, meldete sich danach auch nicht mehr.

Neuenhagen b. Berlin – Auf den Rücken geschlagen

Am frühen Morgen des 17.01.2021 war ein 20-Jähriger zu Fuß in Neuenhagen unterwegs gewesen und gegen 02:00 Uhr in der Fichtestraße angelangt. An der Ecke Altlandsberger Chaussee kamen ihm nach ersten Erkenntnissen drei Männer entgegen. Als er diese passierte, schlug ihm einer der drei Personen gegen den Rücken. Der junge Mann fiel zu Boden und wurden nun auch noch mit Faustschlägen traktiert. Anschließend forderte das Trio die Herausgabe von Bargeld und Mobiltelefon. Jetzt begann sich der Geschädigte zu wehren und konnte tatsächlich flüchten. Die von ihm alarmierten Polizisten riefen Rettungskräfte hinzu, die eine Nasenbeinfraktur diagnostizierten. Der Verletzte wurde daraufhin umgehend in das Unfallkrankenhaus Berlin Marzahn transportiert. Von den Tätern war trotz Nahbereichsfahndung nichts mehr zu sehen. Kriminalisten der Inspektion Märkisch-Oderland übernehmen nun die weiteren Ermittlungen zum versuchten Raub auf.

Falkenberg/Mark – Der Staatsschutz ermittelt

Aufmerksame Zeugen informierten am späten Vormittag des 16.01.2021 die Polizei, nachdem sie mitbekommen hatten, wie mehrere Personen am Bismarckturm in der Freienwalder Straße einen Kranz niederlegten. Die Versammelten waren demnach einheitlich gekleidet und verschwanden noch vor Eintreffen der Beamten vom Ort des Geschehens. Nach ersten Erkenntnissen handelte es sich bei ihnen um Anhänger einer rechten Kleinstpartei, deren Namenszug sich auch auf dem Kranz wiederfand. Staatsschützer der Direktion Ost ermitteln nun zum Verdacht des Verstoßes gegen das Versammlungsgesetz. Auch das zuständige Gesundheitsamt ist informiert und wird sich des Verstoßes gegen die Eindämmungsverordnung annehmen.

Wriezen – Diebe im Einfamilienhaus

Wie der Polizei am 17.01.2021 bekannt wurde, sind noch Unbekannte in ein Einfamilienhaus im Kastanienweg gelangt. Sie brachen die Hauseingangstür auf und durchwühlten dann in mehreren Räumen Schränke sowie Behältnisse. Bei der Anzeigenaufnahme war noch unklar, ob die Eindringlinge auch etwas mit sich nahmen. So wird der entstandene Sachschaden derzeit auf rund 800 Euro geschätzt. Kriminaltechniker konnten mutmaßliche Täterspuren sichern, die nun ausgewertet werden.

Altwriezen – Wohnwagen brannte

Am frühen Morgen des 18.01.2021 wurden Feuerwehr und Polizei nach Beauregard gerufen. Dort hatte ein Zeuge mehrere Knallgeräusche vernommen. Als er den Geräuschen nachging, bemerkte er schließlich einen brennenden Wohnwagen auf einem unbebauten Grundstück. Seine Versuche, die Flammen selbst zu löschen, blieben erfolglos. Dies übernahmen nach ihrem Eintreffen die Kameraden der Feuerwehr. Der entstandene Sachschaden wird auf rund 5.000 Euro geschätzt. Kriminalisten der Inspektion Märkisch-Oderland ermitteln nun zur Brandursache. 

Neuhardenberg – Garagen aufgebrochen

Wie der Polizei am 17.01.2021 angezeigt wurde, haben noch Unbekannte zwei Garagen in der Ernst-Thälmann-Straße aufgebrochen. Sie stahlen dort dann diverse Elektrowerkzeuge sowie einen Fahrzeugkompressor. Auch bohrten sie den Tank eines in einer der Garage befindlichen Autos auf und nahmen rund 30 Liter Kraftstoff mit sich. Der Gesamtschaden wird derzeit auf rund 800 Euro geschätzt.

Neulewin – Rabiat in die Flucht geschlagen

Am späten Abend des 16.01.2021 bemerkte ein Bewohner Neulewins, wie eine Person über das Tor seines Grundstückes stieg und sich dort offensichtlich umsehen wollte. Der mutmaßliche Einbrecher ließ sich auch nicht von Ansprachen des Grundstückinhabers von seinem Tun abhalten. Erst nachdem er mehrere Schläge mit einem Baseballschläger erhalten hatte, verschwand der Eindringling – zumindest vorerst. 
Nicht lange danach erschien er nämlich wiederum am Haus und machte sich diesmal sogar durch Klopfen bemerkbar. Als ihm tatsächlich ein Fenster geöffnet wurde, versuchte der Mann in das Innere des Hauses zu klettern und nach dem Bewohner zu greifen. Der schritt abermals mittels Baseballschläger zur Tat und wehrte den Eindringling ab. Daraufhin flüchtete der Unbekannte - und diesmal endgültig. 
Kriminalisten der Inspektion Märkisch-Oderland haben die Ermittlungen in dem Fall übernommen. Doch wird nicht nur gegen den mutmaßlichen Eindringling ermittelt. Der Grundstücksinhaber musste den Baseballschläger herausgeben. Die Kriminalisten prüfen nun auch, ob er sein Notwehrrecht mit dessen Einsatz überschritten hat. 

Bundespolizisten nahmen am Wochenende mehrere Graffitisprayer fest

Am Wochenende beschmierten mehrere Personen Züge auf einer Gesamtfläche von rund 60 Quadratmetern.

Samstag bemerkten Bundespolizisten drei Personen beim Besprühen eines abgestellten Güterzuges am Bahnhof Eberswalde. Als die Sprayer gegen 22:30 Uhr die herannahenden Einsatzkräfte erkannten, flüchteten sie sofort in eine angrenzende Kleingartenanlage. Mit Unterstützung eines Polizeihubschraubers gelang es den Beamten einen 17-Jährigen vorläufig festzunehmen.

Kurze Zeit später beobachteten Bahnmitarbeiter gegen 23 Uhr am S-Bahnhof Friedrichshagen einen 25-Jährigen beim Besprühen einer abgestellten S-Bahn. Die Bahnmitarbeiter stoppten den jungen Mann nach der Tat und übergaben ihn an alarmierte Bundespolizisten. Sonntagabend bemerkten Zivilkräfte der Bundespolizei zwei Personen beim Betreten des Gleisbereichs am S-Bahnhof Berlin-Marienfelde. Noch während das Duo eine abgestellte S-Bahn besprühte, nahmen die Beamten die Männer im Alter von 25 und 44 Jahren kurz vor Mitternacht vorläufig fest.

In allen Fällen leitete die Bundespolizei Ermittlungsverfahren wegen Sachbeschädigung gegen die polizeibekannten deutschen Staatsangehörigen ein. Die Einsatzkräfte beschlagnahmten diverse Sprayerutensilien. Den Minderjährigen übergaben die Beamten nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen an seine Erziehungsberechtigten.

Die Bundespolizei warnt in diesem Zusammenhang vor den Gefahren, die beim Betreten von Gleisanlagen entstehen. Züge fahren mit hoher Geschwindigkeit, nähern sich teilweise lautlos und können Hindernissen nicht ausweichen. Die damit verbundenen Gefahren werden oft unterschätzt und sind lebensgefährlich.

Weiterhin kommen auf die Täterinnen und Täter neben den strafrechtlichen Folgen auch erhebliche zivilrechtliche Folgen zu. Die Regressforderungen, für die eine Sprayerin bzw. ein Sprayer nach der Tat 30 Jahre lang zur Kasse gebeten werden kann, können unter Umständen mehrere tausend Euro betragen.

 

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