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Bauen in Berlin und Brandenburg 2020 erneut teurer

Datum: 14.01.2021
Rubrik: Nachrichten

Der Neubau von Wohngebäuden (Bauleistungen am Bauwerk) verteuerte sich 2020 gegenüber dem Vorjahr in Berlin im Durchschnitt um 3,1 Prozent und in Brandenburg um 3,3 Prozent. Damit blieb es bei einem Preisauftrieb, jedoch wesentlich geringer als 2019. Diese Entwicklung ist unter anderem auf die seit 1. Juli 2020 geltende Mehrwertsteuersenkung zurückzuführen, teilt das Amt für Statistik Berlin-Brandenburg mit. Im November 2020, dem letzten Berichtsmonat des Jahres, stiegen die Baupreise gegenüber November 2019 in Berlin um 1,1 Prozent und in Brandenburg um 2,1 Prozent.

Berechnungsgrundlage für die Preisentwicklung bilden Preise für Bauleistungen ohne Mehrwertsteuer. Die Mehrwertsteuer wird programmgestützt hinzugerechnet. Bei unverändertem Steuersatz hätte die Preissteigerung 2020 rein rechnerisch im Durchschnitt in Berlin 4,4 Prozent und in Brandenburg 4,6 Prozent betragen. Im November 2020 wären es in Berlin 3,6 Prozent und in Brandenburg 4,7 Prozent gewesen.

Ursächlich für die Preisentwicklung gegenüber dem Vorjahr sowie dem Vorjahresmonat waren Preisanstiege sowohl für Roh- als auch für Ausbauarbeiten, wobei sich der Ausbau stärker verteuerte als der Rohbau. Mauer- und Betonarbeiten, die Bauarbeiten mit den größten Anteilen am Neubau für Wohngebäude, verteuerten sich im Jahresdurchschnitt in Berlin um 1,4 Prozent bzw. 1,7 Prozent und in Brandenburg um 3,4 Prozent bzw. 1,6 Prozent. Preiserhöhungen im Vergleich zu November 2019 gab es in beiden Bundesländern unter anderem bei Heizanlagen und zentralen Wassererwärmungsanlagen mit 3,0 Prozent in Berlin und 3,1 Prozent in Brandenburg. In Berlin sanken hingegen die Preise für Gerüstarbeiten um 7,8 Prozent und in Brandenburg für Ramm-, Rüttel- und Pressarbeiten um 14,8 Prozent.

Von August bis November 2020 stiegen die Baupreise in Berlin um 0,4 Prozent und in Brandenburg um 0,6 Prozent. Wesentliche Veränderungen wurden in beiden Bundesländern bei Zimmerei- und Holzbauarbeiten beobachtet. In Berlin stiegen die Preise hierfür um 1,8 Prozent und in Brandenburg um 2,8 Prozent. Darüber hinaus stiegen die Preise in Berlin für Parkettarbeiten überdurchschnittlich, für Maler- und Lackierarbeiten gingen sie hingegen zurück. In Brandenburg stiegen die Preise für Nieder- und Mittelspannungsanlagen überdurchschnittlich an, nennenswerte Preisrückgänge waren nicht zu verzeichnen.

Quelle: Amt für  Statistik Berlin-Brandenburg 

Foto: pixabay

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