Nachrichten

Update aus dem Krankenhaus Eisenhüttenstadt

Datum: 03.12.2020
Rubrik: Nachrichten

Die Covid-Fallzahlen im Landkreis Oder-Spree sind bekannt. Zahlreiche Infektionsgeschehen mit unbekanntem Ursprung existieren. Nach vorliegenden Informationen gibt es mittlerweile auch eine höhere Anzahl von Ausbrüchen im Landkreis Oder-Spree.

3 positiv getestete Patienten wurden gestern Nachmittag von der Geriatrie auf die Isolierstation des Krankenhauses Eisenhüttenstadt gelegt.

Über die Notaufnahme wurde am Abend eine weitere Covid-Patientin stationär aufgenommen, somit liegen am Morgen des 03.12.2020 aktuell 14 Covid-Patienten auf der Isolierstation.

Diese bestehende Isolierstation wurde bereits letzte Woche mit frei verfügbaren Monitoren weiter aufgerüstet.

Zudem sind die Bereiche der Intensivmedizin (ITS) und Intermediate Care (IMC) hoch belastet mit Patienten ohne Covid-Erkrankung.

Gleichfalls hat sich die Situation im ärztlichen und nichtärztlichen Dienst, insbesondere in der Inneren Medizin und Geriatrie durch Krankheit weiter verschärft. Soweit einzelne Mitarbeiter/Mitarbeiterinnen Covid-positiv getestet sind, befinden sie sich in häuslicher Quarantäne.

Aufgrund der evtl. zunehmenden Zahl von Corona-Patienten und der sich abzeichnenden weiteren Zunahme anderer Patienten, z.B. um die Innere Medizin noch für Akutpatienten offen zu halten, sind weitere Maßnahmen notwendig, die in Abstimmung mit der Hygiene und im kollegialen Dialog wie folgt aussehen:

  • Die Tageskliniken Geriatrie Guben und Eisenhüttenstadt werden ab 7. bis vorläufig 11.12.2020 geschlossen, um Personal in den anderen Bereichen zu gewährleisten.
  • Entlassungsfähige Patienten der Geriatrie oder der Isolierstation werden zeitnah (in die Quarantäne soweit erforderlich) entlassen.
  • Die Patienten mit Fieber oder anderen Symptomen in der Geriatrie werden von symptomfreien Patienten isoliert.
  • Frei werdende Kapazitäten in der Geriatrie stehen dann als Ausweichbereiche zur Verfügung.

Wir bedauern o.a. Festlegungen für die Patientinnen und Patienten und deren Angehörigen sehr, bitten aber um Verständnis.

Dass gleichzeitig in dieser seit Monaten bestehenden Pandemie-Lage, die gesetzlichen Krankenkassen aus ihren bekannten Standorten in Ballungsräumen wie Berlin, Bochum oder Wuppertal mit ihrem gestrigen Positionspapier darüber fabulieren, wie sich die Krankenhauslandschaft - auch hier an Oder und Neiße - ohne jede Feldkompetenz entwickeln soll, ist nicht mehr nachvollziehbar. Solches Zündeln demotiviert hier die Klinikmitarbeiter und ängstigt Patienten. Ganz aktuell zeigt sich im Gegenteil, wie systemrelevant die Arbeit auch des kleinsten Versorgers ist. 

 

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