Nachrichten

Polizeinachrichten 02.12.2020

Datum: 02.12.2020
Rubrik: Nachrichten

Eisenhüttenstadt und Müllrose – Betrüger wurden aktiv

Gleich sechs Fälle von versuchtem Betrug wurden der Polizei im Verlauf des 01.12.2020 aus dem Raum Eisenhüttenstadt und Müllrose gemeldet. Jedes Mal waren ältere Personen angerufen worden und die Täter hatten sich als „Polizeibeamte“ vorgestellt. Dann folgte die schon altbekannte Story von den Kindern der Angerufenen, die einen Unfall und damit schuldhaft den Tod von Mitmenschen verursacht hätten. Um einem Gefängnisaufenthalt zu entgehen, würden jeweils Kautionen fällig. Gleich 10.000 Euro wollten die Ganoven so in jedem Fall kassieren. Doch scheiterten ihre dreisten Bemühungen an der Informiertheit ihrer Gesprächspartner. Die wussten um die Betrugsmasche und ließen sich auf nichts ein. 

Eisenhüttenstadt – Graffiti geschmiert

Am Nachmittag des 01.12.2020 wurden der Polizei Graffitischmierereien angezeigt, die noch Unbekannte an Hauswänden eines Wohnblocks in der Friedrich-Engels-Straße hinterlassen hatten. Der zuständigen Gebäudewirtschaft entstand so ein Schaden von rund 1.000 Euro.

Frankfurt (Oder) – Betrüger versuchten Kasse zu machen

Am 01.12.2020 erhielt eine Frankfurterin den Anruf eines angeblichen Krankenhausmitarbeiters. Der gab an, dass „ihr Sohn schwer an Corona erkrankt“ sei und in den nächsten Tagen versterben würde, wenn nicht ein neues Medikament ihm neue Lebenskraft verschaffe. Dazu wären jedoch Zahlungen zu leisten. Gleich einmal 70.000 Euro wurden von dem Anrufer aufgerufen. Die Frau merkte jedoch, woher der Wind wehte und ließ sich auf nichts ein. Damit ersparte sie sich selbst ein ganz böses Erwachen. Der Betrüger rief auch nicht wieder an.

Erkner – Im trunkenen Zustand gefahren

Am frühen Morgen des 02.12.2020 hielten Polizisten in der Friedrichstraße einen PKW Renault zu einer Kontrolle an. Dessen Fahrer schien nicht wirklich nüchtern zu sein, was die Beamten zu einem Atemalkoholtester greifen ließ. Auf dem Display des Gerätes erschien letztlich ein Wert von 1,30 Promille. Die Fahrt war damit beendet und der Mann wurde zu einer Blutprobenentnahme mitgenommen. Seinen Führerschein musste er außerdem abgeben. Gegen ihn laufen nun Ermittlungen wegen Fahrens unter dem Einfluss berauschender Mittel.

Fürstenwalde/Spree – Mit über drei Promille gefahren

Am Nachmittag des 01.12.2020 hielten Polizisten im Ring der Freundschaft einen PKW KIA zu einer Kontrolle an. Die doch recht unsichere Fahrweise des Fahrzeugführers hatte sie zuvor auf das Auto aufmerksam werden lassen. Der 61-Jährige schien nicht gerade nüchtern zu sein, was ein Blick auf das Display eines entsprechenden Testers dann auch eindrucksvoll unterstrich. Immerhin wurde dort ein Wert von 3,29 Promille angezeigt. Den Führerschein des Delinquenten behielten die Beamten gleich ein. Er wurde zu einem Arzt gebracht, der ihm eine Blutprobe entnahm. Jetzt folgen Ermittlungen wegen Fahrens unter dem Einfluss berauschender Mittel.

Fürstenwalde/Spree – In Keller eingebrochen

Wie der Polizei am 01.12.2020 angezeigt wurde, sind Einbrecher in den Keller eines Mehrfamilienhauses in der Eisenbahnstraße gelangt. Aus einem der Verschläge stahlen sie dann Werkzeuge und elektronische Geräte im Schätzwert von 650 Euro. Zu den Tätern wird nun ermittelt.

Fürstenwalde/Spree – Betrüger gelangten nicht zum Ziel

Am 01.12.2020 erhielt ein Rentner einen ominösen Anruf. Ein Mann teilte ihm in weinerlicher Stimme mit, „in der Charitè zu sein“ und Hilfe zu benötigen. Dazu nannte er den Rentner „Opa“. Den Telefonhörer übernahm dann ein anderer Mann, der sich als Oberarzt ausgab. Diese Rolle spielte er aber so schlecht, dass dem Angerufenen nun endgültig Zweifel an der Lauterkeit seiner Gesprächspartner kamen. Kurzerhand beendete er das Telefonat und tat gut daran. Denn die Herren waren nichts Anderes als Betrüger, die sehr bald mit Geldforderungen an ihn herangetreten wären.

Prenzlau – Hakenkreuz geschmiert

Am Vormittag des 01.12.2020 wurden Polizisten in die Berliner Straße gerufen. Dort hatten noch Unbekannte an ein Werbeschild ein Hakenkreuz geschmiert. Die Schmiererei wurde umgehend beseitigt. Kriminalisten des Staatsschutzes der Direktion Ost ermitteln nun, wer sich da betätigte.

Gramzow – Verdacht des Fahrens unter Drogeneinfluss

Am Nachmittag des 01.12.2020 hielten Bundespolizisten in der Prenzlauer Straße einen PKW VW zu einer Kontrolle an. Am Steuer des Wagens saß ein 38 Jahre alter Mann, dem die Fahrerlaubnis bereits entzogen worden war. Da in dem Fahrzeug mutmaßliche Drogen gefunden wurden, kam auch ein entsprechendes Testgerät zum Einsatz, um die Fahrtauglichkeit des Mannes einschätzen zu können. Dabei stellte sich heraus, dass er offensichtlich unter dem Einfluss berauschender Mittel stand. Die Weiterfahrt wurde untersagt und er selbst in das Prenzlauer Krankenhaus gebracht, wo er eine Blutprobe lassen musste. Gegen ihn läuft nun ein Ermittlungsverfahren. Auch der Halter des PKW wird sich verantworten müssen. Er hatte die Fahrt zugelassen. 

Angermünde – Motorrad gestohlen

Am frühen Morgen des 02.12.2020 teilte ein Anwohner der Wiesenstraße mit, dass er mitbekommen habe, wie zwei Personen eine Garagentür aufbrachen. Als er daraufhin genauer hinsehen wollte, sei auch das Duo aufmerksam geworden und umgehend geflohen. Nach ersten Erkenntnissen haben die beiden noch Unbekannten ein Motorrad ETZ 150 mit sich genommen. Jetzt ermitteln Kriminalisten der Inspektion Uckermark, um wen es sich bei den Tätern gehandelt hatte und wohin das Krad verschwunden ist.    

Lychen – Diebe in der Kindertagesstätte

In der Nacht zum 01.12.2020 gelangten noch Unbekannte auf das Gelände einer Kindertagesstätte in der Clara-Zetkin-Straße. Von dort nahmen sie zwei Bobby-Cars mit sich und beschädigten ein weiteres dieser Spielgeräte. Auch eine Mülltonne stahlen die Eindringlinge. Kriminalisten der Inspektion Uckermark kümmern sich um den Fall.

Ahrensfelde OT Neu Lindenberg – Auto verschwunden

In der Nacht zum 01.12.2020 verschwand von dessen Abstellplatz in der Siegfriedstraße ein BMW X1 im Wert von rund 35.000 Euro. Nach dem Wagen wird nun gefahndet.

Hohenfinow – Ermittlungen nach Körperverletzung und Widerstand

Am Abend des 01.12.2020 wurden Polizisten zu einer Wohnung in der Hauptstraße gerufen. Dort war ein Mann bei seiner Familie erschienen und hatte seinen Vater und seinen Bruder verbal attackiert. Darauf folgten körperliche Angriffe gegen die beiden Geschädigten, welche jedoch aus der Wohnung flüchten konnten. Alarmierte Polizisten fanden den Tatverdächtigen noch in der besagten Wohnung vor. Der 32-Jährige dachte gar nicht daran, sich den Weisungen der Beamten zu beugen, sondern ging nun auch aggressiv gegen die Uniformierten vor. Das führte letztlich dazu, dass sich der Wütende auf dem Boden und in Handfesseln wiederfand. Dies hielt ihn aber nicht davon ab, die Polizisten weiter zu beleidigen und zu bedrohen. Bei der Durchsuchung seiner Sachen fanden sich betäubungsmittelähnliche Substanzen. Ein Notarzt verfügte seine Verbringung in ein Krankenhaus, wo ihm nun ärztliche Hilfe zuteilwerden kann. Trotzdem wird gegen ihn wegen des Vorwurfs der Körperverletzung und des Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte ermittelt. 

Lanke – Vom Unfallort geflohen

Aufmerksame Zeugen riefen am 01.12.2020, gegen 17:35 Uhr, die Polizei auf die Ortsverbindungsstraße zwischen Lanke und Biesenthal. Dort hatte zuvor der Fahrer eines Audis aus noch ungeklärter Ursache die Kontrolle über seinen Wagen verloren. Der Audi kollidierte mit der rechten Schutzplanke, geriet dann auf die linke Seite und prallte dort noch einmal gegen die Schutzplanke. Anschließend stieg der Mann aus und flüchtete zu Fuß. Auch der Einsatz eines Polizeihubschraubers führte nicht mehr zum Aufgreifen des Flüchtigen. Nun ermitteln Kriminalisten der Inspektion Barnim in dem Fall. Sie prüfen dabei auch einen möglichen Zusammenhang mit einem Fahrzeugdiebstahl, der sich kurz zuvor im Ahrensfelder Ortsteil Neu-Lindenberg ereignet hatte. Dort war nämlich ein Audi im Wert von rund 35.000 Euro verschwunden.

Panketal – Scheibe eingeschlagen

In den frühen Morgenstunden des 02.12.2020 wurden Polizisten in die Neue Kärntner Straße gerufen. An der Laderampe einer dort gelegenen Verkaufseinrichtung hatten mutmaßliche Einbrecher versucht, in die Räumlichkeiten zu gelangen und dazu bereits eine Scheibe eingeschlagen. Doch scheiterten ihre Bemühungen dann an den weiteren Schutzmechanismen des Gebäudes. Die daraufhin flüchtenden Täter hatten aber trotzdem zu diesem Zeitpunkt bereits einen Schaden von rund 500 Euro angerichtet. 

Bernau – Busfahrer bei Verkehrsunfall verletzt worden

Am 01.12.2020, gegen 15:25 Uhr, wurde der Polizei ein Verkehrsunfall gemeldet. Auf der Wandlitzer Chaussee waren zuvor ein VW Passat und ein Linienbus zusammengestoßen. Nach bisherigen Erkenntnissen wollte der 43-jährige PKW-Fahrer von der BAB 11 nach links auf die Wandlitzer Chaussee einbiegen, wo es dann zur Kollision mit dem Bus kam. Zum Zeitpunkt des Geschehens waren mehrere Fahrgäste, darunter 13 Kinder an Bord gewesen. Der 63 Jahre alte Busfahrer wurde bei dem Unfall leicht verletzt. Die Wandlitzer Chaussee sowie die Abfahrt Bernau Nord der BAB 11 in Fahrtrichtung Berlin blieben für die Zeit der Unfallaufnahme voll gesperrt. Der materielle Gesamtschaden wird mit einer Summe von rund 30.000 Euro angegeben.

Strausberg – Beraubt worden

Am 01.12.2020, gegen 18:55 Uhr, wurde der Polizei ein Raubdelikt angezeigt. Demnach war kurz zuvor ein 12 Jahre alter Junge vor einer Verkaufseinrichtung in der Straße Am Annatal erschienen und dort von vier männlichen und zwei weiblichen Jugendlichen attackiert worden. Als das Kind gegen einen Fahrradständer fiel, entrissen ihm die Täter sein Mobiltelefon und flüchteten damit in Richtung des S-Bahnhofes Hegermühle. Kriminalisten der Inspektion Märkisch-Oderland haben Ermittlungen aufgenommen und bitten mögliche Zeugen, die bislang noch nicht befragt werden konnten, sich mit ihnen in Verbindung zu setzen. Dies kann unter der Rufnummer 03341 3300 bzw. über die Internetwache www.polizei.brandenburg.de erfolgen. 

Strausberg – Betrüger versuchten sich gleich mehrmals

Zwei unterschiedliche Fälle von versuchtem Betrug wurden der Polizei im Verlauf des 01.12.2020 angezeigt.

Bei einer der besagten Handlungen rief eine angebliche Polizistin bei einem Rentner an und wollte wissen, ob er Enkelkinder habe. Im Hintergrund war eine weinerliche Stimme zu vernehmen gewesen. Als der Mann verneinte, war das Gespräch auch schon abrupt beendet.

Wiederum ein Rentner erhielt am späten Abend den Anruf einer angeblichen Glücksfee. Die Frau teilte ihm mit, dass er bei einem Gewinnspiel den Hauptpreis von 49.000 Euro abgeräumt habe und man noch Details vor der Gewinnübergabe besprechen müsse. Da der Mann sich nicht erinnerte, an einem solchen Glücksspiel teilgenommen zu haben, ließ er sich auf nichts ein und tat sehr wohl daran. Die Betrügerin meldete sich dann auch nicht mehr.  

Neuenhagen b. Berlin – Mit der Masche des angeblichen Polizisten

Am 01.12.2020 wurden mehrere Einwohner von angeblichen Polizisten angerufen. In den Gesprächen erklärte man ihnen dann jeweils, dass in der Nachbarschaft Räuber ihr Unwesen getrieben hätten und die Polizei nun wissen müsse, ob auch sie potentielle Opfer werden könnten. Dazu bräuchte man aber Hinweise zu Vermögensverhältnissen der Gesprächspartner… Die Angerufenen bemerkten allesamt, woher der Wind bei den vorgeblichen Gesetzeshütern wirklich wehte und sie ließen sich auf nichts ein. Genauso ist es richtig! Zumal sie anschließend auch die echte Polizei über die Vorgänge informierten.

Seelow – Da kam einiges zusammen

Am frühen Morgen des 02.12.2020 besahen sich Bundespolizisten einen VW Golf einmal etwas näher, den sie in der Straße der Jugend ausgemacht hatten. Der 20 Jahre alte Fahrer des Wagens konnte keinen gültigen Führerschein vorweisen und die angebrachten Kennzeichentafeln erwiesen sich obendrein als gestohlen. Der Mann musste Fahrzeugschlüssel und Kennzeichen herausgeben und hat sich nun wegen Diebstahls, Urkundenfälschung sowie Fahrens ohne Fahrerlaubnis zu verantworten. Kriminalisten der Inspektion Märkisch-Oderland werden sich den Delinquenten sehr genau betrachten.

Seelow – Angeblicher Arzt war ein Betrüger

Am Nachmittag des 01.12.2020 erhielt eine Frau einen Anruf. Am anderen Ende der Leitung war angeblich ihr Schwager, der den Hörer umgehend an einen weiteren Mann übergab. Der wiederum stellte sich als „Arzt der Charitè“ vor und behauptete, dass ebenjener Schwager lebensgefährlich an Covid-19 erkrankt sei. Es gäbe aber eine neue Behandlungsmethode, die jedoch 25.000 Euro kosten würde. Und dieses Geld wäre ihr der „Schwager“ doch bestimmt wert… Die Angerufene bemerkte schnell, was hier gespielt wurde und beendete umgehend das Gespräch. Die Betrüger, und um etwas Anderes hatte es sich nicht gehandelt, meldeten sich daraufhin auch nicht mehr.

 

 

 

 

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