Nachrichten

Polizeinachrichten 19.11.2020

Datum: 19.11.2020
Rubrik: Nachrichten

Frankfurt (Oder) – Mit Haftbefehl gesucht worden

Am späten Vormittag des 18.11.2020 nahmen sich Polizisten einer 33-jährigen Frau an, welche ihnen in der Gubener Straße aufgefallen war. Wie sich herausstellte, hatte die Frankfurter Staatsanwaltschaft bereits lebhaftes Interesse an ihr und sie zur Festnahme ausgeschrieben. Einen alternativ leistbaren Geldbetrag konnte die Delinquentin nicht aufbringen. Somit klickten Handfesseln und sie wird nun eine Freiheitsstrafe absitzen müssen. 

Fürstenwalde/Spree – Was man so dabei hat…

Am 18.11.2020, gegen 18:30 Uhr, nahmen sich Polizisten eines jungen Mannes an, der ihnen am Goetheplatz aufgefallen war. Wie sich herausstellte, hatte der 23-Jährige nicht nur ein Messer bei sich, sondern fanden sich bei ihm auch mutmaßliche Drogen. Er musste alles herausgeben und erhielt eine Anzeige wegen Verstoßes gegen das Waffen- sowie Betäubungsmittelgesetz.

Fürstenwalde/Spree – Garagen aufgebrochen

In der Nacht zum 18.11.2020 drangen Einbrecher in mindestens fünf Garagen am Platz des Gedenkens ein. Ob ihnen dabei etwas in die Hände fiel, war zum Zeitpunkt der Anzeigenaufnahme noch nicht zu klären gewesen. Trotzdem beträgt der hinterlassene Sachschaden auch so schon eine geschätzte Summe von 1.000 Euro.

Fürstenwalde/Spree – Ermittlungen zum Verdacht der Unfallflucht

Am 18.11.2020, gegen 18:25 Uhr, wurde der Polizei ein Verkehrsunfall gemeldet. Im Bereich der Spreebrücke waren zwei Radfahrer zusammengestoßen, wobei einer der Beteiligten Kopfverletzungen erlitt.  Nach ersten Erkenntnissen waren sich die Männer entgegengekommen. Aus noch ungeklärter Ursache prallten sie dann frontal aufeinander. Während ein 74 Jahre alter Mann aufgrund seiner dabei erlittenen Verletzungen in ein Krankenhaus gebracht werden musste, flüchtete der zweite Radfahrer zu Fuß in Richtung Spreewiesen. Sein Fahrrad ließ er am Ort des Geschehens zurück. Bei ihm soll es sich um einen ca. 40- bis 50-Jährigen handeln, der zum Unfallzeitpunkt mit einer grauen Jacke sowie einer Mütze bekleidet gewesen sei. Das Rad ist sichergestellt und wird nun kriminaltechnisch untersucht. Ein Verfahren wegen des Verdachts der Verkehrsunfallflucht ist eingeleitet.

Rauen – Unter Alkoholeinfluss gefahren

In der Ketschendorfer Straße hielt die Polizei am 19. November, um 3.30 Uhr, einen VW Sharan mit polnischem Kennzeichen an. Der Fahrer roch nach Alkohol und unterzog sich einem Test. Der Wert lag bei 1,2 Promille. Einen Führerschein konnte der 35- Jährige nicht vorlegen, deshalb wurde ein Rechtshilfeersuchen über das Gemeinsame Zentrum versandt. Der Mann gab eine Blutprobe ab und musste sich um eine Mitfahrgelegenheit kümmern. Mit einer Anzeige wegen einer Trunkenheitsfahrt wurde der Mann entlassen.

Erkner – In Gewahrsam genommen

Am 18.11.2020 wurden Polizisten gegen 18:50 Uhr in ein Mehrfamilienhaus im Heideweg gerufen. Dort hatte sich im Flurbereich ein offensichtlich betrunkener Mann zur Ruhe gelegt und war kaum ansprechbar. Eine Untersuchung durch herbeigerufene Rettungskräfte erbrachte keine medizinische Ausnahmesituation. So wurde der 67-Jährige in polizeilichen Gewahrsam genommen, wo er seinen Rausch ausschlafen konnte.

BAB 11/Kreuz Uckermark – Mutmaßlicher Autodieb gefasst worden

Am frühen Morgen des 19.11.2020 entdeckten Beamte der Gemeinsamen Operativen Fahndung von Bundespolizei, Landespolizei /Inspektion Uckermark und Zoll (GOF Uckermark) zwischen dem Kreuz Uckermark und Schmölln einen Audi A5, der in Richtung Bundesgrenze unterwegs war. Dessen hohe Geschwindigkeit und die Fragestellung, was ein Auto einer Berliner Malerfirma um diese frühe Stunde dort zu suchen hatte, ließ die Fahnder aufmerksam werden. In einem Baustellenbereich konnten sie das Fahrzeug letztlich stoppen. Als sie dann aber an den Audi herantraten, öffnete der Fahrer blitzschnell die Tür und verschwand ebenso rasch über Mittelleitplanke und Gegenspur. Sein rasender Lauf bei Dunkelheit ließ ihn alsbald aus dem Blick der Verfolger geraten. Doch erhielten die Fahnder nun Unterstützung ihrer jeweiligen Dienststellen, wozu auch ein Polizeihubschrauber gehörte. Dessen Besatzung fand den Gesuchten schließlich unweit der Autobahn und im Wasser eines Teiches kauernd. Wie sich herausstellte, hatte man es mit einem 28 Jahre alten Osteuropäer zu tun, der bereits einschlägig bekannt geworden war. Eine Fahrerlaubnis nannte der Mann nicht sein Eigen. Ein Drogentest offenbarte dann auch noch, dass er unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln stand. Er ist vorläufig festgenommen. Das Auto gehört eigentlich nach Berlin und kann nach kriminaltechnischer Untersuchung wieder an die rechtmäßigen Besitzer ausgehändigt werden.

Templin – Der Rauch kam von verbranntem Essen

Am 18.11.2020, gegen 21:00 Uhr, wurden Feuerwehr und Polizei in die Ringstraße gerufen. Aus einer dort gelegenen Wohnung war zu diesem Zeitpunkt eine Rauchsäule aufgestiegen. Wie sich herausstellte, hatte sich der Mieter der Wohnung Essen zubereiten wollen. Doch war der 40-Jährige noch vor der Nahrungsaufnahme auf der Couch eingeschlafen, was letztlich nicht nur die Mahlzeit ungenießbar machte, sondern auch noch für die beschriebene Entwicklung sorgte. Der Mann hatte einen Atemalkoholwert von 2,3 Promille aufzuweisen. Feuer war nicht sichtbar geworden und ein Schaden auch nicht entstanden. Doch wer weiß, was passiert wäre, wenn die aufmerksamen Anwohner nicht rechtzeitig zum Telefonhörer gegriffen hätten.

Prenzlau – Vor Wohnung randaliert

Am Abend des 18.11.2020 wurden Polizisten zu einem Mehrfamilienhaus in der Straße Am Durchbruch gerufen. Dort hatte ein junger Mann randaliert und versucht, sich mittels Fußtritten und Schlägen Zugang zu einer Wohnung zu verschaffen. Doch hielt die derart malträtierte Eingangstür jedem dieser Versuche stand. Trotzdem entstand ein Sachschaden von geschätzten 300 Euro. Als sich die Beamten des 19-Jährigen annehmen wollten, rief dieser ihnen lautstark einen Nazigruß entgegen. Einen Platzverweis kam der Wütende schließlich nach. Jetzt ermitteln Kriminalisten der Direktion Ost in dem Fall und prüfen dabei auch, was den Delinquenten zu seinem Verhalten veranlasst hatte.

Schwedt/Oder – Betrugsversuch

Am 18.11.2020 erhielt ein Rentner einen Anruf, in dem ihm mitgeteilt wurde, dass er einen größeren Geldbetrag gewonnen hätte. Zur Auszahlung der Summe würden jedoch Gebühren fällig, die mit dem Erwerb von GooglePlay-Karten und der Durchsage der jeweiligen Codes abgegolten werden könnten. Auf diese bereits hinlänglich bekannte Masche ließ sich der „glückliche Gewinner“ aber gar nicht erst ein. Vielmehr beendete er das Gespräch, womit er sehr richtig gehandelt hatte. Denn bei dem Anrufer hatte es sich um einen Betrüger gehandelt, dem es nur um die Codes dieser Karten ging. Einen Geldgewinn hatte es nie gegeben. Mögen sich dies alle künftigen „Gewinner“ eindringlich merken!

Eberswalde – Beim Sprühen ertappt worden

Am Nachmittag des 18.11.2020 entdeckten aufmerksame Zeugen an einem Bahnübergang in der Coppistraße mehrere Jugendliche, die gerade dabei waren, einen dort abgestellten Waggon der Bahn mit Graffiti zu beschmieren. Als die „Künstler“ mitbekamen, dass ihr Wirken aufgeflogen war, versuchten sie mit Steinwürfen die ihnen unliebsamen Beobachter zu vertreiben. Glücklicherweise traf keiner der Wurfgeschosse sein anvisiertes Ziel. Hinzugerufene Polizisten konnten die fünf Herren stellen, als sie sich vor ihren nun fertigen Werken fotografierten. Bei ihnen handelte es sich um teilweise bereits bekannte Männer im Alter von 17, 18 und 23 Jahren. Ihre Mobiltelefone und Fotoapparate mussten sie herausgeben. Aber auch diverse Spraydosen und Stifte wurden sichergestellt. Das Ganze hat nun ein juristisches Nachspiel. Es wird nicht nur wegen Sachbeschädigung, sondern auch wegen versuchter gefährlicher Körperverletzung ermittelt.

Bernau – Bei Verkehrsunfall schwer verletzt worden

Am 18.11.2020, gegen 18:45 Uhr, wurden der Polizei ein Verkehrsunfall gemeldet. Demnach waren auf der Wandlitzer Chaussee ein PKW Peugeot und ein Sattelzug kollidiert.  Nach ersten Erkenntnissen war der mit Baumstämmen beladene Sattelzug in Richtung Bernau unterwegs gewesen. Ihm entgegen kann der PKW. Als nun der 50 Jahre alte Brummifahrer in einen rechterhand liegenden Waldweg abbiegen wollte, befuhr er zu diesem Zwecke kurzzeitig die Gegenspur. Dabei kam es zur Kollision mit dem Peugeot. Der PKW wurde in einen Graben geschleudert und dessen 43-jähriger Fahrer bei dem Geschehen schwer verletzt. Für die Unfallaufnahme sowie die Rettungs- und Bergungsmaßnahmen musste die Unfallstelle für ca. eine Stunde voll gesperrt werden. Jetzt schauen sich Kriminalisten der Inspektion Barnim den Hergang der Ereignisse noch einmal ganz genau an.

Bernau – Einbruchsversuch

In der Nacht zum 18.11.2020 versuchten noch Unbekannte in ein Geschäft in der Jahnstraße einzudringen. Doch scheiterten sie an den Sicherungen der rückwärtigen Eingangstür. Dabei beschädigten sie aber das Glas einer in der Tür verbauten Scheibe. So hinterließen die verhinderten Einbrecher doch noch einen Schaden von rund 500 Euro.

Müncheberg – Ermittlungen wegen Notrufmissbrauchs eingeleitet

Am frühen Morgen des 19.11.2020 wählte ein junge Frau grundlos den Notruf der Polizei und rief dabei mehrfach eine Naziparole in den Hörer. Da die 18-Jährige bereits des Öfteren mit derartigen Aktionen in Erscheinung trat, erwartet sie nun ein Verfahren wegen Notrufmissbrauchs. Polizisten statteten ihr noch in der Nacht einen Besuch an ihrer Wohnanschrift in Müncheberg ab und gaben die weiteren Ermittlungen in die Hände von Kriminalisten der Direktion Ost. 

Wriezen – Bagger von Dieben angegriffen

Noch Unbekannte begaben sich in der Nacht zum 18.11.2020 auf das Gelände einer Baustelle in der Frankfurter Straße. Dort griffen sie einen Bagger an und stahlen aus dem Fahrerraum ein Radio sowie Werkzeug und andere Gegenstände. Der so hinterlassene Schaden wird auf rund 500 Euro geschätzt.

Bad Freienwalde – Gestohlener Opel fand sich an

In der Nacht zum 18.11.2020 verschwand von seinem Abstellplatz in der Berliner Straße ein Opel Corsa im Wert von rund 2.500 Euro. Am Nachmittag des 18.11.2020 wurde dann bekannt, dass dieses Fahrzeug am Straßenrand der B167 bei Falkenberg entdeckt worden sei. Es war unverschlossen und wies Unfallschäden auf. Das Auto ist sichergestellt und wird nun auf Spuren untersucht.

Altlandsberg/Neuenhagen – Betrüger versuchten Kasse zu machen

Betrüger versuchten im Verlauf des 18.11.2020 bei zwei Bewohnern von Neuenhagen bzw. Altlandsberg ihre kriminelle Masche durchzuziehen. Doch scheiterten sie sie mit ihren Bemühungen, da die Personen, die dafür ausgesucht worden waren, mitbekamen, was da gespielt werden sollte.

In Neuenhagen war es ein angeblicher Neffe, der ganz dringend Geld für eine Auktion benötigte. In Altlandsberg legte eine Frau gleich auf, nachdem sie mit „Ich bin es Oma“ begrüßt wurde. Die Anrufer meldeten sich nach den Abfuhren auch nicht wieder.

Seelow – Aprilia wiederaufgetaucht

Am Nachmittag des 18.11.2020 meldete sich ein aufmerksamer Zeuge bei der Polizei und teilte mit, dass er in einem Straßengraben in der Küstriner Straße Überreste eines Kleinkraftrades der Marke Aprilia gefunden hätte. An dem Kradgestell war kein Versicherungskennzeichen angebracht, jedoch offenbarte die Identifikationsnummer, dass der gesamte Motorroller am 12.11.2020 aus der Slubicer Straße gestohlen wurde. Jetzt ermitteln Kriminalisten der Inspektion Märkisch-Oderland, wer sich an dem Fahrzeug vergriffen hatte.

 

 

 

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