Nachrichten

Polizeinachrichten 13. Oktober 2020

Datum: 13.10.2020
Rubrik: Nachrichten

Gosen-Neu Zittau – Mofafahrer bei Unfall verletzt worden

Am 12.10.2020 wurden Polizisten gegen 12:30 Uhr zur L30 gerufen. Zwischen Neu Zittau und Erkner war dort kurz zuvor ein PKW gegen ein Mofa geprallt, wodurch der Zweiradfahrer stürzte und sich verletzte. Nach ersten Erkenntnissen hatte der 73-Jährige auf Grund hohen Verkehrsaufkommens anhalten müssen, worauf eine dahinter befindliche 68 Jahre alte Frau mit ihrem BMW auffuhr. Eine ärztliche Versorgung vor Ort wurde nicht benötigt. Der entstandene Sachschaden wird mit rund 1.500 Euro angegeben.

Erkner – In Gewahrsam genommen

Am späten Abend des 12.10.2020 begaben sich fünf Personen zu einem Geldinstitut in der Neu Zittauer Straße. Dort kam es dann zu einem Wortgefecht, in dessen Verlauf einer der Beteiligten, ein 27-Jahre alter Woltersdorfer, plötzlich ein Rollo von einem der Fenster riss. Hinzugerufene Polizisten konnten ihn noch in unmittelbarer Nähe zum Ort des Geschehens stellen. Der Mann beleidigte die Uniformierten umgehend und brüllte Naziparolen. Ein Atemalkoholtest erbrachte das Ergebnis von 2,18 Promille. Er verbrachte die kommenden Stunden in polizeilichem Gewahrsam und erwartet nun ein Strafverfahren.

Grünheide – Von der Straße abgekommen

Zwischen Grünheide und der BAB10 kam der Fahrer eines PKW Ford am 13. Oktober, gegen 9 Uhr, aus bisher ungeklärter Ursache nach links von der Straße ab. Das Fahrzeug kam an einem Baum zum Stillstand. Der Fahrer und zwei Insassinnen wurden bei dem Unfall verletzt und kamen in umliegende Krankenhäuser. Der Ford musste durch ein Abschleppunternehmen geborgen werden. Die Straße war zur Unfallaufnahme voll gesperrt. Der Schaden beträgt ca. 12.000 Euro. 

Fürstenwalde – Geld geraubt

Am späten Abend des 12.10.2020 betrat ein Mann einen Einkaufsmarkt in der Rudolf-Breitscheid-Straße. Der zu diesem Zeitpunkt einzige „Kunde“ ging dann zum Kassenbereich, drängte die dort befindliche Angestellte zurück und nahm aus der Kasse Bargeld an sich. Anschließend rannte der Räuber in Richtung Fußgängerbrücke davon. Trotz sofortiger Fahndung konnte der Mann erst einmal nicht ausfindig gemacht werden. Die weiteren Ermittlungen übernehmen nun Kriminalisten der Inspektion Oder-Spree/Frankfurt (Oder).

Fürstenwalde – Portemonnaie weggerissen

Am Nachmittag des 12.10.2020 klingelte es an der Haustür eines Rentners in der Uferstraße. Als er öffnete, stand ein Mann vor ihm, der fragte, ob man ihm Bargeld wechseln könne. Der Hausherr holte daraufhin sein Portemonnaie hervor, sah sich aber plötzlich einem heftigen Stoß ausgesetzt, worauf ihm das Portemonnaie aus der Hand gerissen wurde. Der akzentfrei Deutsch sprechende Räuber flüchtete anschließend in die Magazinstraße. Hier verlor sich fürs Erste seine Spur. Jetzt ermitteln Kriminalisten der Inspektion Oder-Spree/Frankfurt (Oder), um wen es sich da gehandelt hatte. Er wird von schmächtiger Statur, mit einem schmalen Gesicht und Drei-Tage-Bart beschrieben. Der Gesuchte hatte zum Tatzeitpunkt einen langen Parka angehabt und einen Rucksack mit sich geführt.   

Frankfurt (Oder) – Drogen entdeckt

Am frühen Morgen des 13.10.2020 besahen sich Polizisten einen Mann einmal etwas näher, der ihnen am Dresdener Platz aufgefallen war. Bei der Kontrolle entdeckten die Beamten mutmaßliche Drogen, die der 28-Jährige herausgeben musste. Ihn erwartet nun ein Ermittlungsverfahren wegen Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz.

Angermünde - Nicht betrügen lassen

Am frühen Nachmittag des 12.10.2020 erhielt eine Rentnerin einen Anruf ihres angeblichen Enkels. „Philipp“ kam auch gleich zur Sache und erklärte, dass er Geld benötigen würde. Er habe einen Unfall gehabt und benötige 12.000 Euro. Nun war die „Oma“ zwar schon über 80 Jahre alt, trotzdem doch aber nicht auf den Kopf gefallen! Sie bemerkte, dass es sich bei dem Anrufer mitnichten um ihren Enkel handelte und sagte ihm das auf den Kopf zu. Und siehe da – blitzschnell war das Gespräch beendet.

Templin – Anzeigen folgten

Am frühen Morgen des 13.10.2020 entdeckten Polizisten während ihrer Streife in der Oberen Mühlenstraße einen PKW BMW, welcher halb auf der Fahrbahn und halb auf dem Gehweg geparkt worden war. Sie besahen sich das Auto daraufhin einmal etwas näher und bemerkten, dass auf dem Fahrersitz ein Mann schlief. Ihr Blick fiel auch auf den Beifahrersitz, wo offensichtlich Betäubungsmittel abgelegt waren. Als die Beamten den Mann ansprachen, machte der 34-Jährige nicht den Eindruck, gänzlich nüchtern zu sein. Ein Drogenschnelltest brachte dann tatsächlich ein positives Ergebnis. Der Prenzlauer gab an, mit seinem Fahrzeug selbst an den letztlichen Kontrollort gelangt zu sein. Die Auswertung einer Blutprobe, die ihm im nahe gelegenen Krankenhaus entnommen wurde, wird nun zeigen, ob er wirklich unter Drogeneinfluss stand. Hinzu kommt eine Anzeige wegen Verstoßes gegen das Waffengesetz. Fand sich doch griffbereit unter dem Fahrersitz ein Schlagstock. Dieser wurde ebenso sichergestellt wie die Betäubungsmittel vom Beifahrersitz. 

Bernau b. Berlin – In Rohbau eingebrochen

Wie der Polizei am 12.10.2020 angezeigt wurde, sind noch Unbekannte in einen Rohbau im Schönfelder Weg eingedrungen. Sie stahlen von dort Badarmaturen und verschwanden anschließend wieder von der Baustelle. Kriminalisten der Inspektion Barnim ermitteln nun, wer die Diebe waren.

Bernau b. Berlin – Fenster gestohlen

Von einem Firmengelände in der Schwanebecker Chaussee verschwanden in der Nacht zum 12.10.2020 eine Vielzahl bereits vorgefertigter Fenster. Wie hoch der Schaden für die betroffene Firma ist, konnte bei der Anzeigenaufnahme noch nicht geklärt werden.

Wandlitz – Auto erwies sich als gestohlen

Am Vormittag des 12.10.2020 entdeckten Polizisten während ihrer Streife in einem Waldweg Am Finowkanal einen dort abgestellten PKW. Der BMW war mit schwarzer Sprühfarbe überlackiert worden und das Zündschloss wies Manipulationsspuren auf. Die angebrachten Berliner Kennzeichen gehörten auch nicht an dieses Fahrzeug. Letztlich stellte sich heraus, dass der Wagen Anfang August in Klosterfelde gestohlen worden war. Das Auto ist sichergestellt und wird nun auf Spuren untersucht. 

Eberswalde – Diebe gefasst

Am 12.10.2020, gegen 13:45 Uhr, wurden Polizisten in die Friedrich-Ebert-Straße gerufen. In einem Bekleidungsgeschäft waren dort kurz zuvor zwei Ladendiebe aufgeflogen. Sie hatten versucht, Waren im Wert von fast 650 Euro mitgehen zu lassen. Die Beamten nahmen sich des diebischen Duos an und fanden heraus, dass diese mit einem PKW vorgefahren waren, in dem weiteres mutmaßliches Diebesgut sowie ein Bajonett und ein Einhandmesser entdeckt werden konnten. Außerdem gehörten die angebrachten polnischen Kennzeichentafeln gar nicht an diesen Wagen. Aufmerksame Zeugen machten die Uniformierten in der Folge noch auf eine dritte Person aufmerksam, die offensichtlich zu dem gefassten Duo gehörte und nun nicht so richtig wusste, wie sie sich verhalten sollte. Letztlich konnten also zwei Männer im Alter von 29 und 39 Jahren sowie eine 20-jährige Frau vorläufig festgenommen werden. Sie sitzen derzeit allesamt Kriminalisten der Inspektion Barnim gegenüber. Der Vorwurf lautet auf Bandendiebstahl.

Hönow – Audi A4 verschwunden

Zwischen dem 9. und dem 12. Oktober verschwand von einem Parkplatz am Iltisbau ein PKW Audi mit Bad Freienwalder Kennzeichen. Der Schaden beträgt geschätzte 20.000 Euro. Die Polizei leitete umgehend die Fahndung ein. 

Strausberg – Lauter Knall am Bahnhof Hegermühle

Am S-Bahnhof Hegermühle knallte es laut am 12. Oktober, gegen 23.30 Uhr. Die Polizei wurde gerufen und stellte fest, dass der Fahrkartenautomat zerborsten war und die Täter ohne die Geldkassetten geflüchtet waren. Die Kriminalpolizei sicherte Spuren. Nun laufen die Ermittlungen zu den möglichen Tätern und den eingesetzten Mitteln.

Strausberg – Beim Diebstahl erwischt

In einem Verbrauchermarkt Am Herrensee bemerkte der Ladendetektiv am Montagmittag einen jungen Mann, der Ware in einem Rucksack verstaute. Als er den Markt verlassen wollte, hielt ihn der Detektiv fest und forderte, die Ware herauszugeben. Der vermeintliche Dieb wehrte sich mit Schlägen. Weitere Mitarbeiter hinderten den Widersacher an der Flucht, bis die Polizei eintraf. Der junge Mann wurde zur Feststellung seiner Identität zur Polizeiinspektion mitgenommen. Dort wurde klar, dass der 23- Jährige bereits polizeibekannt ist. Die Ermittlungen zum räuberischen Diebstahl sind noch nicht abgeschlossen.

Neuenhagen b. Berlin – Falsche Polizisten am Telefon

Wieder haben Unbekannte versucht, Anwohner in der Straße Unter den Ulmen davon zu überzeugen, dass die Polizei am Telefon sei. Bei den Betrugsversuchen am Dienstagmorgen wollten die falschen Polizisten die Anwohner vor einer Diebesbande warnen und erfahren, wo die Anwohner ihre Wertgegenstände aufbewahren. Doch die Absichten stießen auf Skepsis und die vermeintlichen Betrüger gaben auf.

Fredersdorf –Nord – Verdacht der illegalen Beschäftigung

In der Scheererstraße kontrollierte die Polizei am Montagmorgen acht junge Männer, die mit einem Firmenfahrzeug mit britischen Kennzeichen unterwegs waren. Die Albaner konnten keine gültigen Sozialversicherungsausweise vorlegen, als sie beim Pflastern angetroffen wurden und die Polizisten informierten das Hauptzollamt, welches den Sachverhalt übernahm.

Zechin – Schadenshöhe blieb unbekannt

Unbekannte Täter verschafften sich zwischen dem Sommer 2019 und dem 12. Oktober 2020 durch einen Hintereingang Zutritt zu einem Einfamilienhaus. Im Haus war alles verwüstet und alle Fenster standen offen. Aus dem Haus fehlten Kupferrohre und ein kleiner Tresor. Die Schadenshöhe konnte nicht eingeschätzt werden. Die Polizei fertigte Fotos an und nahm eine Anzeige auf.

 

 

 

 

 

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