Nachrichten

Dritter Beratungstag des Ostdeutschen Wirtschaftsforums 2020

Datum: 22.09.2020
Rubrik: Nachrichten

Bundeswirtschaftsminister Altmaier: „Ich bin überzeugt, dass die ostdeutsche Wirtschaft künftig besser dastehen wird als vor der Krise.“

Beim Ostdeutschen Wirtschaftsforum wird heute Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller erwartet

Mit einer Rede von Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) startete das Ostdeutsche Wirtschaftsforum (OWF.ZUKUNFT) in Bad Saarow heute Vormittag in den dritten Beratungstag. Vor rund 120 Unternehmern und Managern mittelständischer Firmen aus den neuen Bundesländern sprach Altmaier über die „Krise als Motor des Strukturwandels“. Der Bundeswirtschaftsminister zeigte sich optimistisch, dass die vorrangig mittelständisch geprägte Wirtschaft in den neuen Bundesländern gestärkt aus der Coronakrise hervorgehen werde. Altmaier sagte: „Corona ist derzeit eine der größten Herausforderungen. Wir stehen weiter fest an der Seite der Unternehmen, damit niemand sein Geschäft nur aufgrund der Krise aufgeben muss. Wie wir überall sehen können, bringt die Krise aber auch neue Ideen und Geschäftsmöglichkeiten hervor. Deswegen bin ich überzeugt, dass die ostdeutsche Wirtschaft künftig besser dastehen wird als vor der Krise.“ Eine besondere Wirkung werde, so Bundesminister Altmaier, das Kohleausstiegsgesetz entfalten. Altmaier: „Mit den getroffenen Vereinbarungen mit den Ländern sorgen wir rechtzeitig und umfassend dafür, dass sich das Lausitzer und das Mitteldeutsche Revier in moderne und zukunftsweisende industrielle Regionen mit attraktiven Arbeitsplätzen wandeln können. “ Mit Blick auf den wirtschaftlichen Aufholprozess der neuen Bundesländer würdigte der Bundeswirtschaftsminister die Innovationsbereitschaft des hiesigen Mittelstands: „Der Mittelstand ist das Rückgrat der ostdeutschen Wirtschaft. Zusammen mit ihren Beschäftigten haben die Unternehmen mit viel Mut und neuen Ideen die wirtschaftliche Erneuerung in den vergangenen 30 Jahren möglich gemacht. Dieser Leistung drücke ich meinen vollen Respekt aus.“

 Am Schlusstag des diesjährigen Ostdeutschen Wirtschaftsforums wartet noch ein besonderer Höhepunkt auf die Teilnehmer – der Auftritt von Berlins Regierendem Bürgermeister Michael Müller (SPD), der zugleich amtierender Vorsitzender der Ministerpräsidentenkonferenz-Ost ist.

Bereits seit Sonntag erörtern führende Vertreter aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik auf dem Ostdeutschen Wirtschaftsforum (OWF) in Bad Saarow die Folgen der Coronakrise und Zukunftsperspektiven des Wirtschaftsstandortes Ostdeutschland. Unter dem Motto „Mut zum Vorsprung – wie wir gemeinsam die Krise meistern“, wird nicht nur über die aktuelle Situation der ostdeutschen Wirtschaft diskutiert, in vielfältiger Weise werden Zukunftsthemen beleuchtet – wie etwa die Digitalisierung, die Energie- und Mobilitätswende, Nachhaltigkeit, „grüne“ Geschäftsmodelle und Ostdeutschland als attraktiver Investitionsstandort.

 Das Ostdeutsche Wirtschaftsforum findet bereits zum fünften Mal statt. Es versteht sich als Spitzentreffen von Vertretern aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft. Erklärtes Ziel ist es, sich zu den Perspektiven der ostdeutschen Wirtschaft auszutauschen und an der Verbesserung das Images Ostdeutschlands zu arbeiten. Das OWF.ZUKUNFT bildet mit seinen Partnern ein aktives Netzwerk, in dem strategisch an der Zukunft der ostdeutschen Wirtschaft Interessierte aus breiten Teilen der Gesellschaft mitwirken und das von zahlreichen Partnern aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft unterstützt wird. 

Oben: Logo des Ostdeutschen Wirtschaftsforums

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