Nachrichten

Veranstaltungen im Kleist-Museum

Datum: 16.09.2020
Rubrik: Veranstaltungen

Sonntag, 20. September 2020

Filmfrühstück mit Käthchen und DEFA-Regisseur

DDR-Film „Vorspiel“ im Kleist-Museum / Kartenreservierung erforderlich

Zu einem Filmfrühstück lädt das Kleist-Museum am Sonntag, 20. September 2020, 11 Uhr. Gezeigt wird der DEFA-Spielfilm „Vorspiel“ von 1987. Im Anschluss besteht die Möglichkeit, mit dem Regisseur Peter Kahane ins Gespräch zu kommen. Die Einführung zum Film erfolgt durch Detlef Kannapin.

Der Film wirft einen Blick auf die Mentalität und die Wünsche junger Erwachsener in der späten DDR und begleitet sie auf ihrer Suche nach einer sinnvollen Lebensperspektive. Regisseur Peter Kahane, der 1983 sein Spielfilmdebüt gab, gelang es zwei Jahre nach dem Publikumserfolg „Ete und Ali“ erneut, mit den sensiblen Porträts der Protagonisten in „Vorspiel“ den Nerv des jugendlichen Publikums zu treffen. Ein Film, in dem auch Kleists Worte immer wieder eine Rolle spielen – sei es bei den Proben zum „Käthchen von Heilbronn“ oder dem Käthchen-Dialog in Berlin. Zu den Drehorten zählten unter anderem Schönebeck an der Elbe und Rathenow. Der DEFA-Film wurde 1988 mit Saarbrückener Max-Ophüls-Preis für Nachwuchsfilmer ausgezeichnet. „Vorspiel“ wurde am 5. November 1987 im Berliner Kino Kosmos erstaufgeführt. Es spielen unter anderem Hendrik Duryn (Tom), Susanne Hoss (Corinna), Antje Straßburger (Floh), Hermann Beyer (Dr. Lange) und Karin Schröder (Stadträtin).

Für diese Veranstaltung ist eine Voranmeldung erforderlich (Tel.: 0335 38722130, E-Mail: kasse@kleist-museum.de), da die Platzanzahl aufgrund der geltenden Abstandsregeln begrenzt ist. Tickets sind für 8 Euro, ermäßigt 6 Euro, im Kleist-Museum erhältlich – Kaffee, Tee und Gebäck sind inklusive. Vorbestellte Karten müssen spätestens eine Stunde vor Veranstaltungsbeginn an der Kasse abgeholt werden.



Dienstag, 22. September 2020

Frauen-Journale und ihre Herausgeberinnen

Salon Kleist über die weibliche Öffentlichkeit um 1800 / Kartenreservierung erforderlich

Frauenzeitschriften um 1800 thematisiert die nächste Veranstaltung der Reihe Salon Kleist am 22. September 2020, 17 Uhr. Unter dem Titel „Feinheit der Gedanken, Leichtigkeit des Ausdrucks“, präsentiert Viviane Meierdreeß, wissenschaftliche Mitarbeiterin im Kleist-Museum, ausgewählte Frauenzeitschriften und ihre Herausgeberinnen. Außerdem wirft sie einen Blick auf die weitere Entwicklung der Frauen-Zeitung und ihre Bedeutung für die Herausbildung einer weiblichen Öffentlichkeit.

Der historische Hintergrund ist wenig bekannt: Im ausgehenden 18. Jahrhundert etabliert sich eine bürgerliche Öffentlichkeit, die zunächst männlich dominiert ist. Das Medium Zeitung wird zu einem Organ der bürgerlichen Meinungsbildung, Frauen sind von diesem Diskurs jedoch zumeist ausgeschlossen. Allerdings drängen ab den 1780er-Jahren einige Frauen-Journale auf den Markt, die sich nicht nur an ein weibliches Publikum richten, sondern auch von Frauen herausgegeben werden.

Für diese Veranstaltung ist eine Voranmeldung erforderlich (Tel.: 0335 38722130, E-Mail: kasse@kleist-museum.de), da die Platzanzahl aufgrund der geltenden Abstandsregeln begrenzt ist. Tickets sind für 5 Euro, ermäßigt 3 Euro, im Kleist-Museum erhältlich – Salon-Tee und Gebäck sind inklusive. Vorbestellte Karten müssen spätestens eine Stunde vor Veranstaltungsbeginn an der Kasse abgeholt werden.


 Foto: Symbolbild pixabay

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