Nachrichten

Polizeinachrichten 11. September 2020

Datum: 11.09.2020
Rubrik: Nachrichten

Frankfurt (Oder) – Ermittlungen nach Verkehrsunfall

Am späten Abend des 10.09.2020 wurden Polizisten in die Walter-Korsing-Straße gerufen. Kurz zuvor war ein 50 Jahre alter Mann mit seinem BMW über diese Straße in Richtung Lindenstraße unterwegs gewesen und hatte dabei einen entgegenkommenden Opel Zafira gestreift. In der weiteren Folge kam der BMW von der Fahrbahn ab und fuhr eine Laterne sowie ein Verkehrszeichen um. Anschließend stellte dessen Fahrer das Auto auf einem Hotelparkplatz ab. Hier wurde er von einem Zeugen auf das Geschehen angesprochen. Das nahm der Mann wiederum zum Anlass, sein Gegenüber unsanft an T-Shirt und Hals zu fassen. Die hinzukommenden Beamten nahmen sich des Delinquenten an und brachten ihn zu einem Arzt, welcher eine Blutprobe abnahm. Deren Ergebnis wird zeigen, ob der 50-Jährige unter dem Einfluss berauschender Mittel stand. Der hinterlassene Sachschaden beläuft sich auf eine Schätzsumme von 50.000 Euro.

Fürstenwalde – Ermittlungen zum Verdacht der Verkehrsunfallflucht

Am Abend des 10.09.2020 erreichte die Polizei die Nachricht, dass auf der Ortsverbindungsstraße von Molenberg nach Trebus ein PKW BMW aufgefunden worden wäre, welcher offensichtlich gegen einen Baum geprallt war. Nach ersten Erkenntnissen war der Wagen in einer Kurve von der Fahrbahn abgekommen und dann gegen den Baum gestoßen. Die Airbags hatten ausgelöst und der BNW befand sich halb auf der Straße stehend. Der Fahrer fehlte jedoch. Weitere Untersuchungen ließen dann einen 40 Jahre alten Fürstenwalder in den Focus rücken. Dieser hatte bei seinem Antreffen einen Atemalkoholwert von 3,23 Promille aufzuweisen. Die Ermittlungen, ob er tatsächlich auch der Fahrer des Unfallwagens war, dauern gegenwärtig noch an. Das Auto ist vorerst sichergestellt. Der Unfallschaden wird auf eine Höhe von rund 5.000 Euro geschätzt. 

Booßen – Mutmaßliche Autodiebe in Polen festgenommen

In der Nacht zum 10. September wurde von einem Parkplatz an der Berliner Straße ein weißer Mercedes Sprinter im Wert von rund 35.000 Euro gestohlen. Die Polizei leitete umgehend die Fahndung ein. Noch am Abend des 10.09.2020 erhielten die Beamten die Nachricht, dass die polnische Polizei den Wagen im Bereich Slubice stellen und die beiden Fahrzeuginsassen festnehmen konnten. Der rechtmäßige Eigentümer hat seinen Transporter bereits wieder ausgehändigt bekommen.

BAB 12/Frankfurt (Oder) Mitte – Schon in Fahndung gewesen

Am späten Vormittag des 10.09.2020 konnten Polizisten an der Ausfahrt Frankfurt (Oder) Mitte einen PKW Hyundai Tucson mit Offenburger Kennzeichen stoppen. Wie sich herausstellte, gehörte der Wagen aber mitnichten nach Baden-Württemberg, sondern war in Hamburg gestohlen worden. Der 29 Jahre alte Fahrer des Autos war polizeilich noch gar nicht bekannt. Das sieht jetzt natürlich anders aus. Er ist vorläufig festgenommen und erwartet nun die Entscheidung des zuständigen Gerichtes zu seinem weiteren Schicksal. 

Müllrose – Kennzeichen gestohlen

Wie der Polizei am 10.09.2020 angezeigt wurde, haben noch Unbekannte die amtlichen Kennzeichen eines PKW Citroen gestohlen. Der Wagen war zur Tatzeit in der Frankfurter Straße abgestellt gewesen. Nach den Kennzeichen wird nun gefahndet. 

Groß Ziethen – Von der B198 abgekommen

Am 10. September, gegen 10:30 Uhr, musste der Fahrer eines Citroen Berlingo zwischen Groß Ziethen und Klein Ziethen einem anderen Fahrzeug ausweichen, kam dann von der B198 ab und stieß gegen einen Baum. Der Fahrer wurde leicht verletzt und war schon aus dem PKW geklettert, als die Polizei eintraf. Der 64- Jährige wurde ambulant im Krankenhaus behandelt. Der PKW war nicht mehr betriebsbereit. Zur Schadenshöhe liegen keine Angaben vor. Nun ermittelt die Kriminalpolizei wegen Unfallflucht.

Angermünde – Verstoß gegen das Betäubungsmittelgesetz

Am frühen Morgen des 11.09.2020 besahen sich Polizisten einen jungen Mann einmal etwas näher, der ihnen in der Straße An der MTS aufgefallen war. Der 18-Jährige ist bereits mit Drogendelikten bekannt geworden. So fanden sich in seinen Taschen dann auch Zubehör zum Drogenkonsum und drogenähnliche Substanzen. Er musste das Ganze herausgeben und erhielt eine Anzeige.

Brüssow – Mit Reh kollidiert

Am Morgen des 11.09.2020 wurde der Polizei ein Verkehrsunfall gemeldet. Auf der K7360 waren kurz hinter Bagemühl ein PKW KIA und ein Reh zusammengestoßen. Das Tier verendete noch in unmittelbarer Nähe zum Unfallort. Der entstandene Sachschaden wird auf rund 1.000 Euro geschätzt.

Finowfurt – Aufgefahren

Ein PKW Seat und ein PKW Kia fuhren am 10. September auf der B167 in Richtung BAB11. An einer Ampel in Höhe des Abzweigs zum Real-Markt musste der Seat gegen 09:15 Uhr verkehrsbedingt bremsen. Der Kia fuhr auf. Dabei verletzten sich der Kia-Fahrer und sein Beifahrer leicht. Sie wurden in verschiedene Krankenhäuser gefahren. Trotz eines Sachschadens von ungefähr 7.000 Euro blieben die Fahrzeuge fahrtüchtig.

Eberswalde – Garagentür aufgebrochen

Am frühen Morgen des 11.09.2020 wurde der Polizei ein Einbruch angezeigt. Die Täter hatten die Tür einer Garage in der Robert-Koch-Straße aufgebrochen und dann den Raum durchwühlt. Ob ihnen dabei etwas in die Hände fiel, war bei der Anzeigenaufnahme noch nicht zu klären gewesen.

Bernau b. Berlin – Es blieb beim Versuch

In den Abendstunden des 10.09.2020 versuchten noch Unbekannte gewaltsam in den Innenraum eines Renault Kangoo zu gelangen, welcher in der Schönower Chaussee abgestellt gewesen war. Doch scheiterten die Bemühungen und so verließen die Täter den Ort des Geschehens, ohne zum Erfolg gekommen zu sein. Zurück blieb ein Sachschaden von rund 200 Euro.

Panketal – Autos stießen zusammen

Am 11.09.2020, gegen 06:10 Uhr, stießen in der Bahnhofsstraße von Zepernick ein VW up und ein VW Jetta zusammen. Dabei wurde die 56 Jahre alte Fahrerin des VW up leicht verletzt. Der Sachschaden wird auf rund 1.500 Euro geschätzt. 

Hönow – Führerschein sichergestellt

In der Mahlsdorfer Straße kontrollierte die Polizei am 10. September, gegen 3.40 Uhr, den Fahrer eines PKW Mazda. Bei der Kontrolle bemerkten die Polizisten, dass der Fahrer nach Alkohol riecht und sie forderten ihn zu einem Atemalkoholtest auf. Der Wert lag bei 1,6 Promille. Der Führerschein wurde sichergestellt und der 59- Jährige zu einem Bluttest begleitet. Der PKW musste stehen bleiben, denn weiterfahren war untersagt. Der Mann muss sich nun wegen einer Trunkenheitsfahrt verantworten. 

Hönow – Graffiti geschmiert

Wie der Polizei am 10.09.2020 angezeigt wurde, haben noch Unbekannte an der Fassade eines Restaurants zahlreiche Graffiti hinterlassen. Jetzt ermitteln Kriminalisten der Inspektion Märkisch-Oderland, wer sich da betätigte. 

Strausberg – Ins Krankenhaus gekommen

Am Nachmittag des 10.09.2020 wurden Polizisten in die Straße Am Marienberg gerufen. Dort war ein offenbar ziel- und orientierungsloser Mann aufgefallen, der sich lärmend bemerkbar machte. Als die Beamten sich seiner annehmen wollten, stellten sie fest, dass der 19-Jährige augenscheinlich unter dem Einfluss berauschender Mittel stand und den Ansprachen gar nicht folgen konnte. Rettungskräfte brachten den Jugendlichen in ein Krankenhaus, wo ihm nun ärztliche Hilfe zuteil werden kann. 

Neuenhagen – Mit der Masche des falschen Bankangestellten

Am 10.09.2020 erhielt eine Neuenhagenerin einen ominösen Anruf. Am anderen Ende der Leitung meldete sich ein vorgeblicher Mitarbeiter ihrer Hausbank, der erklärte, dass die derzeitige Pandemie Probleme bei ausgegebenen EC-Karten mit sich brächte. Auch ihre Karte sei betroffen und müsse nun an die Zentrale des Geldinstitutes zurückgesandt werden. Als Dienstleistung würde ein Bankangestellter an ihrer Haustür erscheinen und die Karte samt PIN übernehmen… Natürlich gibt es diese angeblichen technischen Probleme gar nicht! Bei dem „Mitarbeiter“ der Hausbank handelte es sich schlichtweg um einen Betrüger. Die Angerufene schaltete auch schnell und schon war das Gespräch beendet. 

Bereits am 09.09.2020 hatte ein gleichartiger Betrugsversuch in Eggersdorf stattgefunden und ebenfalls nicht zum Erfolg geführt. Lassen auch Sie sich nicht betrügen!

Lesen Sie dazu noch einmal den entsprechenden Auszug aus unserer Pressemitteilung vom 10.09.2020:

Eggersdorf – Angeblicher Bankmitarbeiter wollte Kasse machen

Am frühen Abend des 09.09.2020 erhielt ein 57 Jahre alter Mann den Anruf eines angeblichen Mitarbeiters seiner Hausbank. Dieser teilte ihm mit, dass es derzeit auf Grund der Pandemie Probleme mit der Kreditkarte gebe und er diese doch abgeben solle. Als „Service“ würde ein Bankangestellter bei ihm zu Hause erscheinen und die Karte samt TAN-Nummern und der zugehörigen PIN übernehmen…

Das war dann doch zu dreist! Natürlich bemerkte der Angerufene, woher der Wind wehte und ließ sich auf nichts ein. Nach Beendigung des Telefonates informierte er die Polizei.

Alt Tucheband – In Haus eingebrochen

Zwischen dem 3. und dem 10. September warfen unbekannte Täter eine Fensterscheibe an einem Wohnhaus in der Straße Am Pflaster ein und verschafften sich auf diese Weise Zugang. Der Besitzer stellte fest, dass mehrere Flaschen alkoholischer Getränke fehlen. Außerdem war das Vorhängeschloss zur Garage beschädigt. Der Gesamtschaden beträgt geschätzte 280 Euro.

Küstrin-Kietz – Mutmaßliche Autodiebe gestellt

Bundespolizisten konnten am Nachmittag des 10.09.2020 einen VW Tiguan und einen VW Sharan anhalten, die ihnen auf der B1 bei Küstrin-Kietz aufgefallen waren. An den Fahrzeugen befanden sich Berliner bzw. Neuruppiner Kennzeichen. Die doch recht jugendlich aussehenden Fahrer erwiesen sich als 19 bzw. 20 Jahre alte polnische Staatsbürger, wobei der Ältere noch nicht einmal über eine Fahrerlaubnis verfügte. Wie sich herausstellte, waren die beiden Autos frisch in Berlin gestohlen. Und zwar so frisch, dass die rechtmäßigen Besitzer noch gar nichts davon bemerkt hatten. Die beiden Delinquenten wurden vorläufig festgenommen und sitzen nun Kriminalisten gegenüber.

 

 

 

 

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