Nachrichten

Polizeinachrichten 06. August 2020

Datum: 06.08.2020
Rubrik: Nachrichten

Der Schulbeginn naht – Die Polizei kontrolliert zum Schutz der Kinder

Nachdem es in den vergangenen Monaten pandemie- und ferienbedingt landesweit eher ruhig im Umfeld von Kindergärten, Schulen und Horteinrichtungen zuging, werden ab dem 10. August 2020 Kinder und Heranwachsende wieder vermehrt unterwegs sein, wenn sich die Tore der Bildungsstätten für sie erneut öffnen. Für viele von ihnen bedeutet dies auch, erstmals aktiv am Straßenverkehr teilzunehmen. Für die Polizei ist es nicht nur berufliche Pflicht, sondern auch Ehrensache, die jüngsten und noch unerfahrenen Verkehrsteilnehmer auf ihrem Weg zu unterstützen und möchte die Gelegenheit wahrnehmen, alle erwachsenen Mitbürgerinnen und Mitbürger an ihre Vorbildfunktion zu erinnern!

Im vergangenen Jahr ereigneten sich innerhalb der Direktion Ost 211 Verkehrsunfälle mit Kindern als aktiven Verkehrsteilnehmern. Der tragischste Vorfall geschah in Eisenhüttenstadt, wo ein zehnjähriger Junge tödlich verunglückte. Zwar waren 2019 insgesamt weniger Personenschäden zu registrieren gewesen als noch im Jahr zuvor, doch bedeutet jeder der 151 Fälle (2018 – 181) leidvolle Erfahrungen für alle Beteiligten. 

2019 musste die Polizei auch 72 Schulwegunfälle zählen. Dies bedeutete einen leichten Anstieg gegenüber dem Jahreswert 2018, wo noch 68 derartige Verkehrsunfälle zu verzeichnen waren. Auch hier ist die Zahl der Verletzten gegenüber dem Vorjahr rückläufig (58 im Jahr 2019 stehen 65 im Jahr 2018 gegenüber), doch hätte wohl jeder von uns den betroffenen Kindern die damit verbundenen Schmerzen sicher gern erspart.

In sämtlichen Polizeiinspektionen auf dem Gebiet der Direktion Ost werden mit Schuljahresbeginn ab Montag, dem 10. August 2020, verstärkt Kontrollen im Bereich von Kindertagesstätten, Schulen und Horteinrichtungen stattfinden. 

BAB12, AS Fürstenwalde – PKW Citroen kam von der Fahrbahn ab

Am 6. August, gegen 6:40 Uhr, kam eine PKW Citroen zwischen den Anschlussstellen Fürstenwalde Ost und Fürstenwalde West aus bisher ungeklärter Ursache von der Fahrbahn ab. Im Straßengraben kam der PKW, der mit zwei Erwachsenen und drei Kindern besetzt war, zum Stillstand. Ein Kind wurde lebensgefährlich verletzt. Es wurde mit einem Rettungshubschrauber in das Klinikum Bad Saarow geflogen. Nach der Ankunft im Klinikum verstarb das 9- jährige Mädchen. Die Polizei sperrte zur Unfallaufnahme die Autobahn in Richtung Frankfurt (Oder) ab der Anschlussstelle Storkow. Der PKW wurde sichergestellt. Gegen 8:30 Uhr konnte eine Fahrspur für den Verkehr freigegeben werden.

Diensdorf-Radlow – Unbelehrbar

Die Polizei kontrollierte am 5. August, gegen 19:45 Uhr, Am Wiesenweg den Fahrer eines PKW BMW. Er konnte keinen Führerschein vorlegen und ihm wurde untersagt, weiterzufahren. Er erhielt eine entsprechende Anzeige. Kurze Zeit später bemerkten die Polizisten erneut den BMW in Lindenberg und forderten den Fahrer auf, anzuhalten. Er fuhr aber unbeirrt weiter. In Herzberg konnten die Polizisten den Fahrer antreffen. Der offenbar angetrunkene Mann wurde aufgefordert, in die Polizeiinspektion mitzukommen. Dort nahm eine Ärztin eine Blutprobe ab. Zwei Anzeigen wurden aufgenommen, dann konnte der junge Mann entlassen werden.

Grunow-Dammendorf – Anhänger gestohlen

Unbekannte Täter stahlen zwischen dem 1. und dem 5. August einen Anhänger, der auf einem vollständig eingezäunten und verschlossenen Grundstück stand. Der Schaden beträgt ca. 300 Euro. Die Polizei leitete umgehend die Fahndung ein. 

Storkow – Führerschein sichergestellt

Die Polizei stellte am 6. August, gegen 3:45 Uhr, den Führerschein eines Volvofahrers sicher. Er wurde in der Beeskower Chaussee angehalten und bei ihm Alkoholgeruch wahrgenommen. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von 1,1 Promille, was die Abgabe einer Blutprobe nach sich zog. Er erhielt eine Anzeige wegen einer Trunkenheitsfahrt.

Angermünde – Vorläufige Festnahme

Am späten Nachmittag des 05.08.2020 kontrollierten Beamte der Gemeinsamen Fahndungsgruppe von Bundespolizei, Landespolizei und Zoll (GOF Uckermark) im Bereich Angermünde einen Ford Mondeo, der zuvor ihre berufsbedingte Neugierde geweckt hatte. Im Fahrzeug befanden sich zwei Männer und ein Pittbull. Für einen der beiden Herren interessierte sich bereits das Amtsgericht Neuruppin, welches wegen diverser Drogendelikte einen Haftbefehl gegen den 30-Jährigen ausgestellt hatte. Im Fahrzeug selbst entdeckten die Fahnder dann verschiedene Betäubungsmittel sowie eine größere Summe Bargeld. Auch Utensilien zum Verkauf der Drogen sowie zum Eigenkonsum fanden sich an. Im Kofferraum konnten ein bereits entsiegeltes Paar Kennzeichen, ein Schlagwerkzeug und ein Karton mit zahlreichen Jacken und Pullovern einer bekannten Modemarke gefunden und letztlich sichergestellt werden. Woher die Kleidungsgegenstände stammen, wird nun zu klären sein.

Auch für den Fahrer des Wagens endete die Kontrolle auf Grund der Fundstücke mit seiner vorläufigen Festnahme. Der 49-Jährige ist im Gegensatz zu seinem Kumpel bislang nicht polizeilich in Erscheinung getreten. Da ein entsprechender Test den Verdacht erhärtete, dass er unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln hinter dem Lenkrad gesessen haben könnte, musste der Mann eine Blutprobe lassen. Deren Auswertung wird gerichtsfest klarstellen, ob er tatsächlich unter Drogeneinfluss fuhr. Der Pittbull wurde an ein Tierheim übergeben. Die weiteren Ermittlungen in diesem Zusammenhang führen Kriminalisten der Inspektion Uckermark.

Schwedt/Oder – Gegen Streifenwagen gefahren

Am späten Abend des 05.08.2020 bemerkten Polizisten in Höhe der Straße Am Aquarium einen Radfahrer, welcher offensichtlich der Meinung war, trotz Dunkelheit ohne eingeschaltete Beleuchtung auskommen zu können. Auch der Mann hatte die Polizisten bemerkt und versuchte daraufhin mit kräftigem Treten in die Pedale zu entkommen. Auch eingeschaltetes Blaulicht und eindeutige Ansprachen in seine Richtung hielten ihn nicht von seiner Absicht ab, einer Kontrolle zu entgehen. Letztlich vollzog er eine plötzliche Bewegung nach links, um das Polizeiauto abzuschütteln. Nur befand sich der Wagen da schon an seiner Seite, so dass trotz Gefahrenbremsung ein Zusammenstoß nicht vermieden werden konnte. Sowohl am Funkwagen als auch am Fahrrad entstand ein Sachschaden, welcher zusammengenommen rund 1.000 Euro betragen dürfte. Verletzt wurde bei dem Geschehen niemand. Wie sich herausstellte, hatte der 40 Jahre alte Mann einen Atemalkoholwert von 0,93 Promille aufzuweisen. Gegen den bereits hinlänglich bekannten Delinquenten wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Gefährdung des Straßenverkehrs eingeleitet.

Boitzenburger Land – Hoher Schaden durch Brand

Am Abend des 05.08.2020 wurden Polizei und Feuerwehr zu einem Feld an der L152 bei Steinrode gerufen. Während Strohpressarbeiten war dort Rauch aus der Presse aufgestiegen. Der Wind ließ das entstandene Feuer zügig ausbreiten, so dass letztlich ca. 80 Strohballen in Mitleidenschaft gezogen wurden. Auch die Strohpresse ist bei dem Geschehen beschädigt worden. Der entstandene Sachschaden wird mit rund 70.000 Euro angegeben. Personen gerieten glücklicherweise nicht in Gefahr. 

Werneuchen – Nach Verkehrsunfall erfolgte Festnahme

Am 06.08.2020, gegen 07:15 Uhr, wurden Polizisten in die Freienwalder Straße gerufen. Dort war kurz zuvor ein Audi Q7 mit Wohnanhänger gegen einen Kia Sportage geprallt.

Die Beamten stellten fest, dass der Wohnanhänger über keine Typenschilder mehr verfügte und die angebrachten Kennzeichen eigentlich an ein ganz anderes Modell gehörten. Nach dem Unfall hatten die drei Insassen des Audis nach ersten Erkenntnissen dann auch versucht, den Caravan schnellstmöglich vom Auto abzukoppeln. Der 20 Jahre alte Fahrer stand unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln und besitzt keine, zum Führen eines derartigen Gespanns notwendige, Fahrerlaubnis. Einer seiner Mitfahrer, ein 19-Jähriger, ist bereits wegen Bandendiebstahls bekannt. Das Trio komplettierte ein 22 Jahre alter Mann, der bislang noch nicht in Erscheinung trat. Eigentumsnachweise zum Wohnanhänger konnte keiner der drei Delinquenten vorlegen. Der Audi Q7 erwies sich als nicht gestohlen. Im Wagen entdeckte man aber diverse hochwertige Bauwerkzeuge, zu deren Herkunft sich die Männer ausschwiegen. Diese Gegenstände wurden wie der Anhänger wegen Verdachts auf Diebstahl sichergestellt. Der Audi wiederum ist zur Eigentumssicherung sichergestellt. Den Wagen kann sich der rechtmäßige Eigentümer selbst wieder abholen.

Für die drei mutmaßlichen Diebe endete das Ganze mit ihrer vorläufigen Festnahme. Sie sitzen nun Kriminalisten der Inspektion Barnim gegenüber.

 Panketal – In Kleintransporter eingedrungen

Am frühen Morgen des 05.08.2020 drangen noch Unbekannte in einen VW T6 ein, welcher in der Lübecker Straße abgestellt gewesen war. Die Täter stahlen aus dem Fahrzeuginneren mehrere hochwertige Bauwerkzeuge und hinterließen so einen Schaden von rund 7.000 Euro. 

Rehfelde – Beim Geldwechseln betrogen worden

In einem Geschäft in der Bahnhofstraße bat am Mittwochnachmittag ein unbekannter Mann einen 500-Euro-Schein wechseln zu wollen. Bei der Herausgabe der kleineren Geldscheine entschied er sich wieder anders und die Scheine wurden erneut ausgetuscht. Als der Mann das Geschäft verlassen hatte, bemerkte die Kassiererin, dass 200 Euro fehlen.

Hinweis der Polizei:

Vorsicht, wenn unbekannte Personen mit großen Geldscheinen auftauchen und nichts kaufen oder nur Ware im Centbereich kaufen wollen. Sie können das Einwechseln ablehnen.

Strausberg – Betäubungsmittel sichergestellt

Zeugen meldeten der Polizei, dass unbekannte Personen in der Nähe der Fontanestraße am Straussee Äste abschlagen und ein Feuer anzünden. Die Polizei traf vier junge Männer im Alter von 19 bis 33 Jahren an. Alle wurden kontrolliert. Ein 29- Jähriger hatte 2 Röhrchen Betäubungsmittel und ein 30- Jähriger zwei Plastikdosen Cannabis bei sich. Diese Gegenstände stellte die Polizei sicher und fertigte entsprechende Anzeigen. Zwei der Anwesenden wurden bereits zur Aufenthaltsermittlung gesucht. Die Äste hatten sie nicht abgeschlagen, sondern gesammelt.

Strausberg – Wildschwein erlegt

Nach dem Zusammenstoß eines PKW Citroen mit einem Wildschwein in der Garzauer Chaussee, rannte das Wildschwein verletzt auf der Straße herum. Ein Polizist musste das Tier erlegen. Die Fahrerin des Citroen stand unter Schock. Trotz eines Sachschadens von ungefähr 1.500 Euro blieb der PKW betriebstüchtig.

Altreetz – GPS-Geräte demontiert

In der Nacht zum 5. August demontierten unbekannte Täter aus zwei Traktoren die GPS-Geräte und stahlen diese. Die Fahrerkabinen wurden dafür aufgebrochen. Die Fahrzeuge standen auf einem Firmengelände in der Neugauler Straße. Der Schaden beträgt ca. 15.500 Euro.

Schiffmühle – Radfahrer angehalten

In der Nacht zum 6. August hielt die Polizei in Neutornow einen Radfahrer an, der ohne Beleuchtung unterwegs war. Der 24-Jährige hatte ein Springmesser und ein Tütchen mit betäubungsmittelähnlichen Anhaftungen bei sich. Diese Gegenstände stellte die Polizei sicher und zeigte den jungen Mann entsprechend an.

Seelow – Nicht bezahlt

Der Fahrer eines PKW Renault tankte am Mittwochnachmittag an einer Tankstelle in der Frankfurter Straße. Er fuhr ab, ohne die ausstehenden 60 Euro zu bezahlen. Nun laufen die Ermittlungen der Kriminalpolizei zum Tankbetrug. 

 

 

 

 

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