Nachrichten

Polizeinachrichten 04. August 2020

Datum: 04.08.2020
Rubrik: Nachrichten

Eisenhüttenstadt – Auto und Radfahrerin stießen zusammen

Am 03.08.2020, gegen 12:45 Uhr, wurde der Polizei ein Verkehrsunfall gemeldet. In der Poststraße/Ecke Karl-Marx-Straße waren kurz zuvor ein Citroen C1 und eine Radfahrerin zusammengestoßen. Die 22-Jährige stürzte und zog sich dabei leichte Verletzungen zu. Der 61 Jahre alte Autofahrer blieb unverletzt. Der entstandene Sachschaden wird auf eine Summe von ca. 350 Euro geschätzt.

Neuzelle – Verkehrsunfall forderte Schwerverletzte

Am 03.08.2020, gegen 14:15 Uhr, geriet eine 54 Jahre alte Frau aus noch ungeklärter Ursache mit ihrem Mercedes in der Waldstraße in den Gegenverkehr. Anschließend kollidierte der Wagen seitlich mit einem LKW Volvo. Nun kam der Mercedes gänzlich von der Straße ab und landete letztlich in einem Graben. Die Frau musste aus dem Auto befreit und auf Grund ihrer erlittenen schweren Verletzungen von Rettungskräften in ein Krankenhaus gebracht werden. Der Mercedes erwies sich als nicht mehr fahrbereit. Als Schadenshöhe wird eine Schätzsumme von 5.000 Euro angegeben.

Frankfurt (Oder) – Drogen gefunden

Nachdem ein Mann am frühen Morgen des 04.08.2020 ruhestörenden Lärm in der Logenstraße verbreitet hatte, erhielt er von Polizisten einen Platzverweis. Diesem wollte der 24-Jährige offensichtlich nicht nachkommen, was die Beamten bei einem erneuten Besuch des vorherigen Einsatzortes veranlasste, den Delinquenten in Gewahrsam zu nehmen. Bei der Durchsuchung seiner Sachen fanden sich in der Folge mehrere Tütchen mit Betäubungsmitteln. Die Menge der Drogen lassen darauf schließen, dass der Mann nicht nur seinen eigenen Bedarf damit deckte. Kriminalisten der Inspektion Oder-Spree/Frankfurt (Oder) werden sich das Ganze nun einmal genau ansehen.

Frankfurt (Oder) – Auto in Polen sichergestellt

Am Morgen des 03.08.2020 wurde der Polizei ein Autodiebstahl gemeldet. Die Täter hatten sich von einem Parkplatz am Spitzkrugring einen LKW Mercedes Sprinter geholt und waren damit verschwunden. Gegen 07:00 Uhr konnten alarmierte polnische Polizisten das Fahrzeug in der Ortslage Lubsko auffinden und sicherstellen. Dem Fahrer war allerdings die Flucht gelungen. Kriminalisten der Direktion Ost kümmern sich nun um die weiteren Ermittlungen und die Rückführung des Sprinters nach Deutschland. 

Frankfurt (Oder) – Betrüger am Telefon

Am Nachmittag des 03.08.2020 meldete sich ein „Axel Neumann“ telefonisch bei einer Frankfurterin und gab bekannt, dass diese 49.000 Euro gewonnen habe. Zum Beweis dessen verband er die „glückliche Gewinnerin“ gleich einmal mit einer „Frau Blümel“, welche den Sachverhalt natürlich bestätigte. Im Anschluss wurde es richtig dreist! Das Duo erklärte nun nämlich, dass man mit einem Kamerateam und der Polizei vorbei kommen und 24.000 Euro schon einmal überbringen wolle. Der Restbetrag würde dann auf das Konto der Frau überwiesen. Dafür bräuchte man aber die Bankdaten…

Die Angesprochene ließ sich jedoch nicht übers sprichwörtliche Ohr hauen und die Gier nicht über den Verstand siegen. Vielmehr merkte sie, dass hier etwas faul war und ließ sich richtigerweise auf nichts ein. Ihre Umsicht bewahrte sie dann auch vor einem bösen Erwachen. Mögen sich andere potentielle „Gewinner“ daran ein Beispiel nehmen!

Steinhöfel – Müllsäcke brannten

Am frühen Morgen des 04.08.2020 wurden Polizisten in die Alte Poststraße gerufen. Dort waren mehrere Abfallsäcke in Brand geraten. Glücklicherweise gerieten dadurch keine Personen in Gefahr. Kriminalisten der Inspektion Oder-Spree/Frankfurt (Oder) ermitteln nun zur Ursache des Geschehens. Brandstiftung gilt als wahrscheinlich.

Gosen-Neu Zittau – Alkoholisiert geradelt

Am frühen Morgen des 04.08.2020 besahen sich Polizisten einen Radfahrer einmal etwas näher, welcher offensichtlich unter Alkoholeinfluss in die Pedale trat. Sie hatten ihn auf der L39 entdeckt und umgehend angehalten. Der 22-Jährige wies dann auch einen Atemalkoholwert von 1,9 Promille auf. Die Fahrt war damit beendet und der Delinquent musste eine Blutprobe abgeben. Deren Auswertung wird nun den genau vorwerfbaren Alkoholkonsum ergeben.

Beeskow – In Geschäft eingedrungen

Wie der Polizei am 03.08.2020 angezeigt wurde, sind Einbrecher in ein Geschäft in der Uferstraße gelangt. Die Täter nahmen dann etwas vorgefundenes Bargeld an sich und verschwanden anschließend wieder vom Ort des Geschehens.  Kriminalisten der Inspektion Oder-Spree/Frankfurt (Oder) ermitteln nun, um wen es sich dabei gehandelt hatte.

Schwedt/Oder – Ermittlungen zu einer Körperverletzung

In der Mittagszeit des 03.08.2020 wurden Polizisten in die August-Bebel-Straße gerufen. Auf einem dort gelegenen Gehweg hatte ein Mann gegen das Fahrrad eines vorbeiradelnden 34-Jährigen gestoßen. Der jemenitische Staatsbürger fiel daraufhin zu Boden und verletzte sich leicht. Jetzt ermitteln Kriminalisten, was den 74-Jährigen zu seinem Handeln veranlasste. Nach ersten Erkenntnissen wollte der Delinquent damit seinem Ärger über die Benutzung des Gehweges durch den Radfahrer Ausdruck verleihen. Ein politischer Hintergrund wird gegenwärtig nicht angenommen, zumal der Tatverdächtige bereits in der Vergangenheit auch gegen andere Radfahrer in ähnlicher Situation rabiat vorging.

Schwedt/Oder – Versuchter Einbruch

Wie der Polizei am 03.08.2020 angezeigt wurde, haben noch Unbekannte versucht, in eine Grundschule in der Straße der Jugend einzudringen. Doch scheiterten ihre Bemühungen am Haupteingang zum Hort. Der Stadtverwaltung Schwedt/Oder entstand trotzdem ein Schaden von rund 250 Euro.

Angermünde – Reh verendete nach Zusammenstoß mit PKW

Am frühen Morgen des 04.08.2020 wurde der Polizei ein Verkehrsunfall gemeldet. Auf der L28, zwischen Frauenhagen und Mürow, waren kurz zuvor ein Citroen und ein Reh zusammengestoßen. Das Tier verendete noch am Ort des Geschehens. Am Citroen entstand ein Schaden von rund 1.500 Euro.

Prenzlau – Nachbarschaftshilfe bewahrte Rentnerin vor Betrug

Eine 82 Jahre alte Frau erhielt am 03.08.2020 einen Anruf, bei dem sich die Gesprächspartnerin als angebliche Enkelin ausgab. Sie habe einen Autounfall gehabt und müsse nun einen hohen Geldbetrag aufbringen, um die Kosten des Geschehens zu decken. Und „Oma“ könne doch da sicherlich helfen… Die Rentnerin bemerkte auch tatsächlich anfangs nicht, dass hier eine Betrügerin am Werke war und einigte sich mit der Frau auf eine Summe, die sie aufzubringen imstande sein würde. Als das Geld dann von der Bank abgeholt war, schritt glücklicherweise eine resolute Nachbarin ein, welche den Vorgang nüchtern betrachtete und die unlauteren Absichten der angeblichen Enkelin erkannte. Sie rief die Polizei und bewahrte die Seniorin vor einem ganz bösen Erwachen. Wer sich da hatte bereichern wollen, wird nun von Kriminalisten der Inspektion Uckermark zu ermitteln sein.

Prenzlau – Zaun beschädigt und Nazipropaganda von sich gegeben

Am frühen Morgen des 04.08.2020 wurden Polizisten in die Straße Zu den Bahngleisen gerufen. Dort waren kurz zuvor vier offensichtlich angetrunkene Männer an einem Grundstück vorbeigelaufen und hatten dann mit Steinen dessen Zauntor beschädigt. Die Beamten griffen sich das Quartett und stellten fest, dass man es mit teilweise bereits hinlänglich bekannten Deutschen im Alter von 22, 23, 31 und 37 Jahren zu tun hatte. Der Älteste musste zur Identitätsfeststellung zum Sitz der Polizeiinspektion gebracht werden. Hier gab der mit 1,7 Promille Alkoholisierte Nazipropaganda von sich. Das Dezernat Staatsschutz der Direktion Ost wird sich nun mit ihm befassen. Aber auch die Sachbeschädigung wird zu ahnden sein. 

BAB 11/Joachimsthal – Verdacht auf Fälschung

Am Morgen des 03.08.2020 hielten Polizisten an der Anschlussstelle Joachimsthal einen PKW Audi mit polnischem Kennzeichen zu einer Kontrolle an. Als Fahrer fungierte ein 42 Jahre alter polnischer Staatsbürger, welcher den Beamten einen ukrainischen Führerschein aushändigte. Nach erster Inaugenscheinnahme handelte es sich bei diesem Dokument um eine Totalfälschung. Die Weiterfahrt wurde untersagt und die Fälschung beschlagnahmt. Gegen den Delinquenten läuft nun ein Ermittlungsverfahren. 

Ahrensfelde – Reh verendete nach Verkehrsunfall

Am Morgen des 04.08.2020 wurde der Polizei ein Verkehrsunfall gemeldet. Auf der Ahrensfelder Chaussee waren ein Ford Focus und ein Reh zusammengestoßen. Das Tier verendete noch an Ort und Stelle. Am Fahrzeug entstand ein Schaden von rund 1.000 Euro. 

Eberswalde – In Keller eingebrochen

Am Vormittag des 04.08.2020 wurden Polizisten in die Freienwalder Straße gerufen. Dort war in den Keller eines Mehrfamilienhauses eingebrochen worden. Die Täter nahmen Werkzeuge und eine Kamera mit sich. So summiert sich der entstandene Schaden auf einen Schätzbetrag von 1.000 Euro. Kriminalisten der Inspektion Barnim ermitteln nun in dem Fall.

Strausberg -  Schmierereien in Silber

Zwischen dem 31. Juli und dem 3. August beschmierten unbekannte Täter in der Philipp-Müller-Straße einen LKW Renault mit einem Hakenkreuz und drei Ausrufezeichen in Silber. Der LKW stand auf einem öffentlichen Parkplatz. Der Schaden wurde auf 300 Euro geschätzt. Der polizeiliche Staatsschutz hat die Ermittlungen zum Verwenden von Kennzeichen verfassungswidriger Organe aufgenommen.

Auch im Wirtschaftsweg wurde in der oben angegebenen Zeit die Frontscheibe eines Minibaggers in Silber mit unleserlichen Graffitos beschmiert. Hier war kein politischer Hintergrund zu erkennen. Der Schaden beträgt geschätzte 200 Euro. In beiden Fällen fertigte die Polizei Fotos an.

Strausberg – Jugendliche Täter nun namentlich bekannt

Mit Hilfe von Zeugen konnte die Polizei am Nachmittag des 3. Juli drei Täter im Alter von 15 Jahren identifizieren. Sie wollten in der Kirschallee einem 13- Jährigen das Fahrrad stehlen, was dieser nicht zulassen wollte. Daraufhin wurde er in den Schwitzkasten genommen und geschlagen. Danach ließen sie den verletzten Jungen und das Fahrrad zurück. Sie begaben sich in Richtung S-Bahnhof Strausberg Stadt und fuhren in Richtung Berlin davon. Doch am Bahnhof Strausberg Vorstadt konnte die Polizei die drei 15- Jährigen aufgrund guter Personenbeschreibungen zum Zweck der Identifizierung zur Polizeiinspektion mitnehmen. Ihnen wurde erklärt, dass sie nun angezeigt werden wegen des versuchten räuberischen Diebstahls und gefährlicher Körperverletzung. Ihre Erziehungsberechtigten wurden verständigt. Sie konnten ihre Sprösslinge bei der Polizei abholen. Indes wurde der 13- Jährige im Krankenhaus Rüdersdorf ambulant behandelt.

Strausberg – Seitenscheibe eingeschlagen

Der Fahrer einer Sattelzugmaschine stellte das Fahrzeug am 3. August, gegen 14 Uhr, in der Gustav-Kurtze-Promenade ab. Als er am 4. August, gegen 5:30 Uhr zum Fahrzeug kam, war eine Seitenscheibe eingeschlagen. Nach ersten Erkenntnissen fehlte nichts aus der Fahrerkabine, aber ein Notfallhammer lag darin. Der Sachschaden beträgt ca. 800 Euro. Ein zweiter Notfallhammer lag ungefähr 200 Meter von der Sattelzugmaschine entfernt. Beide Werkzeuge wurden durch die Polizei sichergestellt. 

Hohenwutzen – Diebstahl vereitelt

Ein Unimog blieb am Montagabend verschlossen auf dem Oderdamm stehen, bis das Fahrzeug am nächsten Morgen dort wieder zum Einsatz kommen sollte. Als ein Mitarbeiter am Dienstagmorgen, gegen 6:15 Uhr zum Fahrzeug kam, schrie er zwei fremde Männer an. Ein dunkel gekleideter, korpulenter Mann saß auf dem Fahrersitz und der Motor des Unimog lief bereits. Der andere Mann saß im Fluchtfahrzeug, einem grauen PKW Audi. Der korpulente Mann stieg in den Audi und beide fuhren in Richtung Hohenwutzener Chaussee davon. Das Gemeinsame Zentrum informierte die polnische Polizei und mehrere Funkstreifenwagen nahmen an der Suche nach dem Fluchtfahrzeug teil, doch es blieb verschwunden. Erste Überprüfungen am Unimog ergaben, dass dieser aufgebrochen wurde und das Zündschloss manipuliert wurde. Die Kriminalpolizei der Inspektion hat die Ermittlungen zum Diebstahl im besonders schweren Fall aufgenommen.

 

 

Foto: pixabay

 

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