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Arbeitsleistung von mehr als 6500 Grenzpendlern gesichert

Datum: 31.07.2020
Rubrik: Nachrichten

Förderung für Grenzpendler erfolgreich durch Brandenburger Industrie- und Handelskammern abgewickelt

Heute endet die Antragsfrist zur Aufwandsentschädigung für Grenzpendler aus Polen. Anträge können noch bis 23:59 Uhr eingereicht werden. Am Stichtag (31.07., Stand: 10:30 Uhr)  verzeichneten die Brandenburger Industrie- und Handelskammern in Cottbus, Ostbrandenburg und Potsdam 866 Anträge von Arbeitgebern für 6554 Arbeitnehmer und 151 Mitreisende. Bis dato wurden mehr als 5,8 Mio. Euro ausgezahlt.

„Wir danken dem Land Brandenburg für dieses unbürokratische Unterstützungsangebot. Es freut uns, dass wir unseren Teil dazu beitragen konnten, erheblichen Schaden von der  Brandenburger Wirtschaft abzuwenden. Der plötzliche Ausfall von über 6.500 grenzpendelnden Arbeitnehmern mitten in einer Pandemie hätte Logistikunternehmen, produzierendes Gewerbe und insbesondere medizinische Einrichtungen in große Not gebracht“, sagt Gundolf Schülke, Hauptgeschäftsführer der IHK Ostbrandenburg.

Die Brandenburger Wirtschaftskammern (IHKs und HWKs) hatten sich gegenüber dem Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Energie (MWAE) bereit erklärt, das Antragsverfahren zu verwalten, Anträge zu prüfen und die Zuwendungen an Arbeitgeber auszuzahlen, die für Unterkunft und Verpflegung „ihrer“ Berufspendler aus Polen verauslagt wurden.

Je nach Einordnung als Tages- oder Wochenpendler konnte sich der Arbeitgeber die hierfür aufgewendeten 65 Euro am Tag erstatten lassen. Wesentliche Voraussetzung war, dass der Pendler bereits vor dem 27. März 2020 zwischen seinem Hauptwohnsitz in Polen und seiner Arbeitsstätte in Brandenburg pendelte sowie sozialversicherungspflichtig beim antragstellenden Arbeitgeber beschäftigt war.

Die Kostenübernahme durch das Land galt ab dem 27. März. Sie endete am 3. Mai mit Aufhebung der behördlich erlassenen Quarantäne-Verfügungen der Republik Polen, bzw. am 15. Mai für medizinisches Personal sowie Mitarbeiter von Pflegeeinrichtungen.

Foto: pixabay

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