Nachrichten

Landeszahnärztekammer Brandenburg begrüßt kommende medizinische Fakultät

Datum: 09.07.2020
Rubrik: Nachrichten

Landeszahnärztekammer Brandenburg begrüßt kommende medizinische Fakultät – bitte um Zahnmedizin ergänzen

Schon lange stand sie auf der Agenda in der Lausitz – nun hat das „Strukturstärkungsgesetz Kohleregion“ die (finanziellen) Weichen gestellt: Die medizinische Fakultät in Cottbus wird kommen.

Die Freude ist nicht nur bei den Medizinern groß – auch der Präsident der Landeszahnärztekammer Brandenburg stellt fest: „Wir begrüßen unbedingt die Installation einer medizinischen Fakultät hier in der Lausitz! Schon seit Jahren fiebern wir diesem Entschluss unserer Landesregierung entgegen.“

Medizinische und zahnmedizinische Ausbildung gehöre jedoch für den Standesvertreter der brandenburgischen Zahnärzte eng zusammen. „Wir benötigen in den kommenden zehn Jahren überdurchschnittlich viele Zahnmediziner, welche die in den Ruhestand gehenden niedergelassenen Zahnärzte ablösen und deren Praxen übernehmen. Bis jetzt haben wir eine stabile Versorgung im gesamten Land, aber das könnte sich in den einen oder anderen Landkreis in Zukunft ändern“, macht Jürgen Herbert auf eine Entwicklung aufmerksam, die aufgrund der gegenwärtigen statistischen Zahlen abzusehen ist. Da es bis dato noch überhaupt keine zahnmedizinische Ausbildung im Land Brandenburg gäbe, wäre es am unkompliziertesten, die künftige medizinische Fakultät mit einem zahnmedizinischen Studiengang zu ergänzen.

Denkbar wäre es für die Landeszahnärztekammer Brandenburg auch, darüber hinaus einen pharmazeutischen Studiengang einzuführen, da sich die personelle Situation nicht viel anders aussehe als bei den Ärzten und Zahnmedizinern.

Hintergrund:

Die Landeszahnärztekammer Brandenburg (LZÄKB) ist als Körperschaft des öffentlichen Rechts die öffentliche Berufsvertretung für ihre rund 2.900 Mitglieder. Während des vor zwanzig Jahren noch 1.667 niedergelassene Zahnärzte (also mit eigener Praxis) bei der LZÄKB registriert waren, sind es zum 31. März diesen Jahres nur noch 1.432 niedergelassene Zahnmediziner.

 

Foto: pixabay

Weitere Meldungen aus dieser Rubrik

Bürgermeister Frank Balzer begrüßt...

Diese gute Nachricht stärkt das Werk und die Stadt Eisenhüttenstadt. Denn das Tochterunternehmen der... [zum Beitrag]

Frankfurt (Oder) -...

Verkehrsraumeinschränkungen rund um die Friedenskirche Am Samstag, den 28. November ab 8:00 Uhr gelten... [zum Beitrag]

Die Gewinner stehen fest! Das sind...

Fünf Preise und ein Sonderpreis werden digital verliehen  Beeindruckende Erfindungen, nachhaltige... [zum Beitrag]

Forderungen zum Klima- und...

Forderungen deutscher und polnischer Schülerinnen und Schüler zum Klima- und Umweltschutz auf dem Weg nach... [zum Beitrag]

Polizeinachrichten 26.11.2020

Eisenhüttenstadt – Kleintransporter beschädigt In der Nacht zum 25.11.2020 versuchten noch Unbekannte... [zum Beitrag]

Fürstenwalde – Schlag gegen...

Am 24. November 2020 vollstreckten Ermittler des KKI Oder/Spree vier von der Staatsanwaltschaft Frankfurt... [zum Beitrag]

Einigung über Semesterticket in...

Ausgleich via Landeshaushalte: Verkehrsministerien verständigen sich auf Zwischenlösung – eine neue... [zum Beitrag]

Zukunft des „Alten Kinos“ endgültig...

2022 ist Baustart an der jahrzehntelangen Wunde in der Seele dieser Stadt Das ehemalige... [zum Beitrag]

Angehörige brauchen Unterstützung im...

Gute Bilanz zum Projektende / Institutionelle Pflegerechtsberatung nötig Über 1.700 Menschen haben in... [zum Beitrag]