Nachrichten

Polizeinachrichten 29. Juni 2020

Datum: 29.06.2020
Rubrik: Nachrichten

Schöneiche - 88- jährige Frau wird noch immer vermisst (mit Foto)

Seit dem 20. Mai wird Frau Anneliese Nikolay vermisst. Sie wurde gegen 17:30 Uhr in Schöneiche letztmalig gesehen. Die Seniorin kennt sich in der Gegend nicht aus, weil sie aus Schleswig-Holstein stammt und bisher nicht das Pflegeheim verlassen hatte. Die Seniorin benötigt täglich Medikamente. Die bisherige Suche der Polizei, auch mit Hilfe von Hunden, blieb erfolglos. Frau Nikolay war mit einem rot-weiß gestreiften Pullover und einer grauen Leggins bekleidet. Sie ist ca. 1,62 Meter groß, von normaler Statur und trägt kurze, graue Haare. Hinweise zum Verbleib der gesuchten Seniorin nimmt die Polizei in Fürstenwalde, Tel. , Tel. 03361/5680 oder jede andere Polizeidienststelle entgegen.

Frankfurt (Oder) – Ermittlungen zum Verdacht des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen

Am frühen Morgen des 28.06.2020 wurden Polizisten in den Kommunardenweg gerufen. Dort hatte es eine verbale Auseinandersetzung mehrerer Personen gegeben. Einer der Beteiligten, ein 34 Jahre alter Mann, habe im Verlauf des Streits dann eine Naziparole von sich gegeben. Er konnte zu diesem Zeitpunkt einen Atemalkoholwert von 1,84 Promille aufweisen. Ein Ermittlungsverfahren ist eingeleitet.

Frankfurt (Oder) – Betrunken gefahren

Am späten Vormittag des 28.06.2020 zogen Polizisten in der Straße Im Sande einen Motorroller aus dem Verkehr. Dessen 54 Jahre alter Fahrer verströmte Alkoholgeruch, was die Beamten zu einem entsprechenden Testgerät greifen ließ. Dieses zeigte letztlich den Wert von 1,27 Promille an. Damit war die Fahrt beendet. Der Delinquent musste eine Blutprobe abgeben, deren Auswertung letztlich zeigen wird, mit wieviel Alkohol im Blut er tatsächlich unterwegs gewesen war.

Frankfurt (Oder) – Fahrrad gestohlen

Am frühen Morgen des 28.06.2020 wurde in der Lennestraße eine aufmerksame Zeugin durch ein lautes Geräusch aufgeschreckt. Sie bekam dann mit, wie ein mit Stirnlampe ausgerüsteter Mann sich an einem Fahrradständer zu schaffen machte und eines der Räder schließlich mit fortnahm. Wie sich herausstellte, hatte er es auf ein Damen-E-Bike der Marke EPAC abgesehen. Den rechtmäßigen Besitzern entstand so ein Schaden von rund 1.600 Euro.  

BAB 12 – Gestohlenes Auto sichergestellt

Am späten Vormittag des 28.06.2020 besahen sich Bundespolizisten einen LKW Volvo samt Auflieger einmal etwas näher. Das Gespann war ihnen kurz vor der Anschlussstelle Frankfurt (Oder) West ins Auge gestochen. Wie sich herausstellte, hatten sie einen guten Riecher bewiesen! Auf der Ladefläche entdeckten die Beamten nämlich einen Audi A6, der in Großbritannien gestohlen worden war. Verkehrspolizisten der Direktion Ost der Landespolizei stellten den Wagen dann sicher. Der 36 Jahre alte Brummifahrer ist vorläufig festgenommen und sitzt nun Kriminalisten gegenüber.

BAB 12 – Reisebus stieß mit PKW zusammen

Am 27.06.2020, gegen 07:15 Uhr, kam es zwischen den Anschlussstellen Müllrose und Frankfurt (Oder) West zu einem Verkehrsunfall. Der Fahrer eines Reisebusses hatte einen Fahrstreifenwechsel vorgenommen und war dabei gegen einen bereits auf seiner Höhe befindlichen PKW Audi gestoßen. Der 32 Jahre alte Fahrer des Wagens wurde dabei verletzt. Die sechs Insassen des Reisebusses blieben hingegen ohne Blessuren. Die Fahrbahn in Richtung Frankfurt (Oder) musste für die Bergung der Fahrzeuge und Rettungsmaßnahmen vor Ort für ca. eine Stunde voll gesperrt werden. Dadurch staute sich der Verkehr in Spitzenzeiten auf rund acht Kilometern Länge. Der Sachschaden wird mit ca. 8.000 Euro angegeben.

Erkner – Mit mutmaßlichem Diebesgut ertappt worden

Am 28.06.2020, gegen 03:10 Uhr, wurden Polizisten in die Julius-Rütgers-Straße gerufen. Aufmerksame Zeugen hatten bemerkt, wie ein Mann den Zaun eines dort gelegenen Entsorgungsunternehmens überwand. Noch im unmittelbarem Umkreis konnten die Beamten dann auch tatsächlich einen 40 Jahre alten Einheimischen stellen. In seinem Rucksack fanden sich verschiedene Kleinmaterialien, die offensichtlich aus den Containern des Unternehmens stammten. Er musste das Ganze herausgeben und erhielt eine Anzeige.

Fürstenwalde/Spree – Radfahrerin bei Verkehrsunfall verletzt worden

Am 28.06.2020, gegen 20:10 Uhr, wurde der Polizei ein Verkehrsunfall gemeldet. In der Ernst-Thälmann-Straße waren eine 60 Jahre alte Radfahrerin und ein BMW zusammengestoßen. Dessen 54-jähriger Fahrer blieb unverletzt, wohingegen die Frau stürzte und leichte Blessuren davontrug. Sie wurde von Rettungskräften in das Krankenhaus nach Bad Saarow gebracht. Jetzt ermitteln Kriminalisten der Inspektion Oder-Spree/Frankfurt (Oder) zur genauen Unfallursache.

Bad Saarow – Weiterfahrt untersagt

Am späten Abend des 28.06.2020 kontrollierten Wasserschützer auf dem Scharmützelsee ein Sportboot. Dabei bemerkten sie, dass von dem Schiffsführer Alkoholgeruch ausging. Ein Test bestätigte diesen Verdacht dann auch. Zeigte das Display des Gerätes doch 0,88 Promille an. Damit war der Ausflug beendet. Die Weiterfahrt wurde untersagt und der 51-jährige Sachse wird Post von der zentralen Bußgeldstelle Gransee erhalten.

Beeskow – Verdacht des Fahrens unter Drogenrausch

Am Abend des 28.06.2020 zogen Polizisten in der Bahnhofsstraße einen PKW Audi aus dem Verkehr. Bei der Kontrolle von Fahrer und Wagen bemerkten die Beamten, dass der 20 Jahre alte Mann offensichtlich unter Drogen stand. Ein entsprechender Test erhärtete diesen Verdacht dann auch. In seinen mitgeführten Sachen fanden sich in der Folge betäubungsmittelähnliche Substanzen. Er musste diese herausgeben und im Beeskower Krankenhaus eine Blutprobe lassen. Deren Auswertung wird zeigen, ob er tatsächlich unter Drogeneinfluss unterwegs gewesen war.

Eisenhüttenstadt – Offensichtlich berauscht gefahren

Am frühen Morgen des 29.06.2020 besahen sich Polizisten einen PKW VW samt Fahrer einmal etwas näher. Das Fahrzeug war ihnen in der Eisenbahnstraße aufgefallen. Der 23-jährige Mann stand offenbar unter dem Einfluss berauschender Mittel. Ein Drogenvortest schlug dann auch positiv an. Der junge Mann musste daraufhin im Eisenhüttenstädter Krankenhaus eine Blutprobe lassen. Deren Auswertung wird zeigen, ob er tatsächlich unter Drogeneinfluss stand. Bei ihm wurden bei einer Durchsuchung seiner Sachen Betäubungsmittel und Zubehör zu dessen Konsum gefunden. Dieses musste er herausgeben und erhielt eine zusätzliche Anzeige.

Angermünde – Herrenloser Koffer sorgte für Sperrungen rund um den Bahnhof

Am 27.06.2020, gegen 15:00 Uhr, fanden Revierpolizisten im Bereich des Haupteingangs zum Bahnhof einen scheinbar herrenlosen Koffer. Da jenes Gepäckstück sich auch im Folgenden keinem Besitzer zuordnen ließ, wurden alle Zufahrtsstraßen gesperrt und der Bahnhofsplatz geräumt. Über die Leitstelle der Deutschen Bahn erging die Order, dass ab diesem Zeitpunkt auch keine Züge am Bahnhof halten sollten. Die Beamten erhielten für ihre Maßnahmen dankenswerterweise Unterstützung durch mehrere Streifen der Bundespolizei. Über deren Leitstelle wurde dann auch ein Expertenteam zur Untersuchung des Gegenstandes angefordert.  Doch bevor diese zum Einsatz kommen konnten, meldete sich bei der Bahn eine Frau, die angab, ihren Koffer am Bahnhof von Angermünde vergessen zu haben. Ihre Angaben stimmten mit der äußeren Ansicht des Koffers überein. Dessen Öffnung brachte in weiterer Folge dann harmlose Alltagsgegenstände und Hygieneartikel an den Tag. So konnten die Absperrmaßnahmen um 16:50 Uhr wieder aufgehoben werden. Die Frau erhält ihr Eigentum selbstverständlich zurück.

Angermünde – Betrunken gefahren

Am Morgen des 28.06.2020 zogen Polizisten in der Prenzlauer Straße einen Dacia Sandero aus dem Verkehr. Dessen 38 Jahre alter Fahrer verströmte Alkoholgeruch, was die Beamten zu einem entsprechenden Testgerät greifen ließ. Dieses zeigte einen Wert von 1,1 Promille an. Damit war nicht nur die Fahrt beendet, der Delinquent musste darüber hinaus seinen Führerschein abgeben. Die Auswertung einer Blutprobe, die ihm daraufhin von einem Arzt abgenommen wurde, wird nun zeigen, mit wieviel Alkohol im Blut er tatsächlich unterwegs war.

Templin – Keine Zulassung und unter Alkoholeinfluss

Am frühen Morgen des 28.06.2020 besahen sich Polizisten in der Bahnhofsstraße einen 35 Jahre alten Mann einmal etwas näher, der mit einem sog. „Monowheel“ unterwegs gewesen war. Wie sich herausstellte, hatte er einen Atemalkoholwert von 1,21 Promille aufzuweisen. Sein Gefährt war für den Straßenverkehr auch gar nicht zugelassen. Der Delinquent musste im Krankenhaus eine Blutprobe abgeben und erwartet nun Ermittlungen der Kriminalpolizei der Inspektion Uckermark.

Schwedt/Oder – Auto beschädigt

Am Morgen des 28.06.2020 wurden Polizisten in den Kirschweg gerufen. Dort hatten noch Unbekannte einen Smart beschädigt. Frontscheibe und Frontscheinwerfer des Wagens waren eingeschlagen worden. Jetzt ermitteln Kriminalisten der Inspektion Uckermark, wer sich da betätigte und worin das Motiv des Handelns lag.

Prenzlau – Ein Unfall brachte es an den Tag

Am 28.06.2020, gegen 15:45 Uhr wurde der Polizei ein Verkehrsunfall gemeldet. Im Neustädter Damm waren kurz zuvor ein Skoda Octavia und ein Opel Vectra zusammengestoßen. Wie sich herausstellte, hatte der 52 Jahre alte Skodafahrer einen Atemalkoholwert von 2,69 Promille aufzuweisen. Glücklicherweise wurde bei dem Geschehen niemand ernstlich verletzt. Der Sachschaden beläuft sich jedoch auf eine Summe von geschätzten 10.000 Euro. Die Autos waren nicht mehr fahrbereit. Der 52-Jährige musste im Krankenhaus eine Blutprobe lassen. Gegen ihn wird jetzt wegen Trunkenheit im Verkehr mit Herbeiführen eines Unfalls ermittelt.

Panketal – Graffiti geschmiert

Am 28.06.2020 wurden der Polizei Graffitischmierereien angezeigt. Noch Unbekannte hatten die Schriftzüge an einer Reiterhalle im Ortsteil Zepernick hinterlassen. Der entstandene Sachschaden wird mit rund 200 Euro beziffert. Kriminalisten der Inspektion Barnim ermitteln nun zu den Schmierfinken.

Wandlitz – Platzverweis nicht befolgt

In den frühen Morgenstunden des 27.06.2020 wurden Polizisten zum Strandbad nach Wandlitz gerufen. Dort hatten mehrere Personen lautstark gefeiert und Anwohner so um ihren Schlaf gebracht. Die Beamten fanden tatsächlich 25 Damen und Herren vor, denen ein Platzverweis ausgesprochen wurde. Alle bis auf einem Herrn kamen dieser Aufforderung auch nach. Der renitente 32-Jährige musste letztlich zur Durchsetzung der Anordnung in polizeilichen Gewahrsam genommen werden. Er konnte zu diesem Zeitpunkt einen Atemalkoholwert von 2,66 Promille aufweisen. 

Werneuchen – Verdacht des Fahrens unter Drogeneinfluss

Am späten Abend des 27.06.2020 hielten Polizisten in Tiefensee einen VW Golf zu einer Kontrolle an. Dessen Fahrerin machte nicht den Eindruck, gänzlich nüchtern hinter dem Lenkrad zu sitzen. Ein Drogenvortest erhärtete diese Vermutung dann auch. Die 40-Jährige musste das Auto stehen lassen und erhielt eine Anzeige. Die Auswertung einer von einem Arzt entnommen Blutprobe wird endgültig nachweisen, ob sie tatsächlich berauscht gefahren war.

Werneuchen – Attackiert worden

Am Nachmittag des 26.06.2020 wurden Polizisten in die Marxstraße gerufen. Dort hatte eine 64 Jahre alte Frau persönliche Gegenstände aus einem Haus holen wollen und sich dazu der Unterstützung eines Verwandten versichert. Als beide Personen das Haus betraten, wurden sie von dem 65-jährigen Hausbewohner beleidigt und körperlich attackiert. Dabei erlitt die Frau leichte Verletzungen. Im Anschluss schloss sich der Wüterich im Haus ein und fügte sich selbst Verletzungen mit einem Messer zu. Hinzugerufene Polizisten konnten ihn letztlich dazu bringen, die Räume zu verlassen. Er ist jetzt in einem Krankenhaus, wo ihm ärztliche Hilfe zuteil wird.

BAB 11/Finowfurt – Ergebnis einer Verkehrskontrolle

Am 26. und 27.06.2020 führten Beamte der Verkehrspolizei der Direktion Ost mit Unterstützung von Bereitschaftspolizei und der Kradstaffel der Direktion West eine Kontrolle des Ferienreiseverkehrs durch. Dabei wurden speziell Wohnmobile und Fahrzeuge mit Wohnanhängern überprüft. Mit den Stichworten Ladungssicherheit, Stützlastüberschreitung und Überladung mussten ca. ein Drittel der angehaltenen Fahrzeuge beanstandet werden. In den meisten Fällen konnte durch Ladungsumverteilung und Ablassen von mitgeführtem Frischwasser die Verkehrssicherheit aber wiederhergestellt werden. Unter den Kontrollierten befand sich auch ein 44 Jahre alter Deutscher, welcher mit einem Ford und daran anhängenden Wohnwagen unterwegs gewesen war. Er übergab den Beamten eine Fahrerlaubnis, die bei genauer Betrachtung jedoch für das von ihm mitgeführte Gespann nicht ausreichte. Er durfte so natürlich nicht weiterfahren und erhielt eine Anzeige.

Eberswalde – Fahrradbesitzer bitte melden!

Bereits im Mai 2018 haben Polizeibeamte drei Fahrräder wegen des Verdachts des Diebstahls sichergestellt. Bis zum heutigen Tag sind die Besitzer der Räder nicht bekannt. Die Kriminalpolizei bittet in diesem Fall mit den unten aufgeführten Fotos der sichergestellten Räder um Mithilfe: Wer erkennt sein gestohlenes Fahrrad wieder? Die Besitzer der Räder können sich unter der Telefonnummer 03338 361 0 bei der Polizei melden.

Fredersdorf – Autos beschädigt

Am frühen Morgen des 26.06.2020 wurden Polizisten in die Akazienstraße gerufen. Dort hatten noch Unbekannte zuvor jeweils die linken Außenspiegel dort abgestellter Fahrzeuge abgetreten. An dem Opel Astra, dem Citroen Picasso, dem Kia Seed sowie dem Citroen C5 entstand so ein Gesamtschaden von geschätzten 1.000 Euro. Kriminalisten der Inspektion Märkisch-Oderland ermitteln nun, wer sich da produziert hatte. 

Neuenhagen b. Berlin – Betrüger am Telefon I

Im Verlauf des 26.06.2020 meldeten sich Betrüger bei zumindest zwei Haushalten in Neuenhagen. In jedem Fall gab ein Mann die Story zum Besten, dass in unmittelbarer Umgebung eine hochbetagte Frau überfallen und dabei zu Tode gekommen sei. Jetzt müsse er wissen, ob bei den Angerufenen auch Wertgegenstände vorhanden seien. Diese ließen sich jedoch auf nichts ein und so war das Gespräch schnell beendet.

Rüdersdorf – Betrüger am Telefon II

Im Raum Rüdersdorf wurden im Verlauf des 28.06.2020 mindestens zwei Frauen von Betrügern angerufen.

In einem Fall meldete sich die angebliche Tochter, welche vorgab, in Berlin einen Verkehrsunfall verursacht zu haben. Dann gab sie den Hörer an einen Mann weiter, der als Polizist auftrat. Er erzählte nun, dass die „Tochter“ festgenommen sei und nur unter Zahlung einer Kautionssumme auf freien Fuß käme. Doch erwies sich die „Mutter“ als klar denkende Person. Sie ließ sich auf nichts ein und fuhr so genau richtig! Die Anrufer gaben in der Folge auf und meldeten sich nicht mehr.

Da waren die Ganoven im zweiten Fall schon aus anderem Holz geschnitzt. Sie hatten ebenfalls bei einer Rentnerin angerufen. Den Einführungsteil übernahm ein „Hauptkommissar Emmerich“. Der tischte die Story auf, dass eine Freundin der Dame einen Unfall verursacht habe und nun dafür geradestehen müsse. Aber eine Kautionszahlung von 125.000 Euro würde ihr eine Haft ersparen. Nun meldete sich aus dem Hintergrund eine Frauenstimme, die bitterlich weinend um Hilfe bat: „Sie habe jemanden todgefahren und wolle doch nicht ins Gefängnis“… Die Angerufene roch jedoch den Braten und wollte sich auf nichts einlassen. Doch ließen die Betrüger nicht locker und fragten nun nach vorhandenem Vermögen. Dabei bauten sie immer wieder moralischen Druck auf, dass die „Freundin“ nur ja nicht im Gefängnis lande. Doch auch Drohungen des angeblichen Beamten schüchterten die Seniorin nicht ein. Dann endlich war das Gespräch beendet.

Jetzt ermitteln echte Polizisten, wer sich da an den beiden Damen hatte bereichern wollte.

Strausberg – Streit eskalierte

Am frühen Morgen des 27.06.2020 bat ein 31 Jahre alter Mann eine Gruppe von drei Frauen am S-Bahnhof Strausberg Nord ihre lautstark schallende Musik leiser zu stellen. Daraufhin entwickelte sich ein Streitgespräch, welches schließlich eskalierte. Der Mann schlug einer der Frauen, einer 18-jährigen Barnimerin, mit der Faust ins Gesicht. Das Trio entfernte sich, wurde jedoch von dem Herrn verfolgt. Die zuvor Geschädigte nahm nun eine herumliegende leere Flasche auf und schlug diese dem Mann gegen den Kopf. Rettungskräfte versorgten beide Verletzte anschließend am Ort des Geschehens. Jetzt ermitteln Kriminalisten der Inspektion Märkisch-Oderland zum gegenseitigen Vorwurf der gefährlichen Körperverletzung.

Strausberg – Jugendliche im Rausch

Am Vormittag des 28.06.2020 besahen sich Polizisten Jugendliche einmal etwas näher, die ihnen im Otto-Grotewohl-Ring aufgefallen waren. Darunter befanden sich zwei junge Männer im Alter von 15 und 17 Jahren. Der Ältere stand mit 1,64 Promille doch erheblich unter Alkoholeinfluss. Bei dem Jüngeren ergab ein Atemalkoholtest den Wert von 0,58 Promille. Dafür hatte dieser Herr aber auch noch Drogen zu sich genommen. Die Beamten fanden bei ihm dann auch entsprechende Utensilien. Er wurde seinen Erziehungsberechtigten übergeben, die hoffentlich ein ernstes Wörtchen mit ihm sprachen. Um eine Anzeige kommt er aber nicht herum. Seinen Kumpel brachten die Polizisten ebenfalls nach Hause.

Wriezen – In Keller eingedrungen

Im Verlauf des 26.06.2020 wurden der Polizei zwei Fälle von Kelleraufbrüchen bekannt. In der Ratsstraße konnten die Täter nach ersten Erkenntnissen nichts mit sich nehmen. In der Straße Markt hingegen stahlen sie ein Zelt, einen Fernseher sowie einen Schlafsack. Kriminalisten der Inspektion Märkisch-Oderland prüfen nun, ob beide Geschehnisse in Einklang zu bringen sind.

Wriezen – Ermittlungen nach Graffitischmierereien

Am späten Vormittag des 28.06.2020 wurden Polizisten zu einem Verbrauchermarkt in der Freienwalder Straße gerufen. Dort hatten noch Unbekannte wohl nachts zuvor mehrere Graffiti geschmiert. Darunter fanden sich Hakenkreuze und SS-Runen. Auch die hinterlassenen Schriftzüge lassen auf ein politisches Motiv der Handelnden schließen. Deshalb ermittelt nun der Staatschutz zu den Tätern.

Seelow – Verdacht auf berauschtes Fahren

Am späten Abend des 28.06.2020 zogen Polizisten in der Kleinen Kirchstraße einen VW Golf aus dem Verkehr. Dessen 30 Jahre alter Fahrer schien nicht gerade nüchtern zu sein, was ein Drogenvortest dann auch bestätigte. Der Delinquent musste das Auto stehen lassen und eine Blutprobe abgeben. Deren Auswertung wird endgültig zeigen, ob er tatsächlich berauscht fuhr.

 

 

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