Nachrichten

Polizeinachrichten vom 18. Mai 2020

Datum: 18.05.2020
Rubrik: Nachrichten

Eisenhüttenstadt – Ermittlungen zur Brandursache

Am Nachmittag des 15.05.2020 wurden Polizisten in die Karl-Marx-Straße gerufen. Im ehemaligen Gebäude der Stadtverwaltung war in einem Raum in der fünften Etage ein Brand ausgebrochen. Glücklicherweise blieb es bei einem geringen Sachschaden. Kriminalisten der Inspektion Oder-Spree/Frankfurt (Oder) ermitteln nun zur Ursache des Geschehens. Brandstiftung gilt als wahrscheinlich.

Fürstenwalde/Spree – Zur Behandlung ausgeflogen

Die Polizei drückt gegenwärtig die Daumen für das Leben eines dreijährigen Jungen, der am Nachmittag des 17.05.2020 in ein Berliner Krankenhaus ausgeflogen werden musste. Das Kind war beim Spielen auf einem Grundstück im Stadtgebiet in einen Gartenteich gefallen. Nach Reanimation kam er umgehend zur weiteren Behandlung nach Berlin. Kriminalisten der Inspektion Oder-Spree/Frankfurt (Oder) haben sich des Geschehens angenommen.  

Fürstenwalde/Spree – Berauscht gefahren

Gleich zweimal mussten Polizisten einschreiten, nachdem sie bei Verkehrskontrollen Alkoholgeruch bei den jeweiligen Fahrern wahrgenommen hatten. So geschehen am 17.05.2020, gegen 20:10 Uhr, in der Lotichiusstraße. Dort war ein 46 Jahre alter Mann mit seinem Ford angehalten bei ihm ein Wert von 0,77 Promille festgestellt worden. In der Folge wurde dann im Revier Fürstenwalde ein weiterer Test vorgenommen. Dieser ergab dann 0,58 Promille.

In der Eisenbahnstraße war es ein 34-Jähriger, der mit seinem VW einer Kontrolle unterzogen wurde. Er pustete einen Wert von 0,71 Promille, und in der weiteren Folge im Revier Fürstenwalde dann 0,54 Promille. Beiden Delinquenten wurde die Weiterfahrt untersagt und sie erhielten Ordnungswidrigkeitenanzeigen. Die Zentrale Bußgeldstelle in Gransee wird sich nun mit ihnen beschäftigen.

Frankfurt (Oder) – Hatte nicht hören wollen

Am Nachmittag des 16.05.2020 nahmen sich Polizisten eines offensichtlich stark alkoholisierten Mannes an. Mitarbeiter der Stadt Frankfurt (Oder) hatten ihn im Bereich des Hortenvorplatzes in der Heilbronner Straße angesprochen, nachdem sie mitbekamen, dass er dort dem Alkohol zusprach. Doch widersetzte sich der 44-Jährige sämtlichen Aufforderungen, den Platz zu verlassen. Letztlich konnte er seinen Rausch im polizeilichen Gewahrsam ausschlafen. Dorthin nahmen ihn die hinzugerufenen Polizeibeamten nämlich mit. Am Morgen des 17.05.2020 konnte er dann wieder entlassen werden.

Erkner – Ermittlungen nach Brand

Am 15.05.2020, gegen 22:30 Uhr, wurden Polizisten in den Hohenbinder Weg gerufen. Dort war kurz zuvor ein Mann aufgefallen, welcher zwei aufmerksame Zeugen hatte hindern wollen, einen Brand zu löschen, der an einem Bistro ausgebrochen war. Der bis dato Unbekannte beleidigte die Helfer und versetzte ihnen Stöße. Kameraden der Feuerwehr und die hinzukommenden Beamten griffen ein und verhinderten, dass die Flammen das Gebäude vollends ergriffen. So blieb es bei einer Beschädigung der Fassade. Der 45 Jahre alte Wüterich kam in polizeilichen Gewahrsam. Gegen ihn wird nun wegen Brandstiftung ermittelt. Bisherige Überprüfungen lassen ihn als Tatverdächtigen in den Focus rücken. Die Polizei bedankt sich bei den beiden Helfern, die mit ihrem Einsatz Schlimmeres zu verhindern halfen!

Jacobsdorf – Eine Kontrolle brachte es an den Tag

Bundespolizisten zogen am späten Abend des 17.05.2020 am Expo-Park von Jacobsdorf einen PKW Chrysler mit Heidelberger Kennzeichen aus dem Verkehr. Wie sich herausstellte, war das Fahrzeug bereits zur Zwangsentstempelung ausgeschrieben. Eine Haftpflichtversicherung existierte nämlich nicht. Für den 43-jährigen Besitzer des Wagens war die Fahrt damit beendet. Der Fahrzeugschein wurde eingezogen und die Kennzeichen entstempelt. Er selbst wird sich nun für sein Handeln verantworten müssen.

Schwedt/Oder – Ermittlungen zu mutmaßlichem Dieb

Wie der Polizei am frühen Morgen des 18.05.2020 angezeigt wurde, hat sich auf einem Betriebsgelände in der Kunower Straße offensichtlich ein Dieb getummelt. Der Mann war dabei beobachtet worden, wie er mutmaßlich Schrottteile zusammensuchte und dann mit einigen Gegenständen vom Gelände verschwand. Kriminalisten der Inspektion Uckermark ermitteln nun, um wen es sich da gehandelt hatte.

Prenzlau – Bei Verkehrsunfall schwer verletzt worden

Am Abend des 17.05.2020 wurde der Polizei ein Verkehrsunfall gemeldet. In der Vincentstraße war ein 26 Jahre alter Mann mit seinem Audi A3 gegen einen Fußgänger geprallt. Nach ersten Erkenntnissen ist dieser 59-Jährige auf dem Gehweg der Vincentstraße unterwegs gewesen, als das Auto von einem Parkplatz heraus nach rechts auf die Straße gefahren werden sollte. Mit schweren Verletzungen musste der Fußgänger nach Neubrandenburg ausgeflogen werden. Jetzt ermitteln Kriminalisten der Inspektion Uckermark zur genauen Unfallursache. Alkohol und Drogen hatten jedenfalls keine Rolle gespielt. Entsprechende Tests verliefen negativ.

Panketal – Thuja-Hecke brannte

Am 17.05.2020, gegen 13:40 Uhr, wurden Feuerwehr und Polizei nach Zepernick gerufen. Im Mühlenbergring war eine zwei Meter hohe und fünf Meter breite Thuja-Hecke in Brand geraten. Die Flammen beschädigten auch Fenster und Dachrinne eines angrenzenden Einfamilienhauses. Personen kamen glücklicherweise körperlich nicht zu Schaden. Die Kameraden der Feuerwehr konnten den Brand rasch löschen. Trotzdem entstand ein Schaden von rund 1.000 Euro.

Ahrensfelde – In Einfamilienhaus eingebrochen

In der Nacht zum 18. Mai brachen unbekannte Täter über eine Terrassentür in ein Einfamilienhaus in der Fichtestraße ein. Sie stahlen eine Brieftasche während die Bewohner schliefen und entkamen unerkannt. Gegen 5 Uhr am Morgen bemerkten die Bewohner die defekte Terrassentür und riefen die Polizei. Spuren wurden gesichert und Fotos angefertigt. Der Gesamtschaden beträgt ungefähr 1.000 Euro.

BAB 11 – Unter Alkoholeinfluss gefahren

Am Nachmittag des 17.05.2020 hielten Polizisten auf einem ehemaligen Parkplatz zwischen den Anschlussstellen Chorin und Werbellin einen Citroen Jumper zu einer Kontrolle an. Der Fahrzeugführer schien sich nicht gerade nüchtern hinter das Steuer gesetzt zu haben. Von ihm ausgehender Alkoholgeruch ließ die Beamten zu einem entsprechenden Testgerät greifen. Dieses offenbarte dann auch den Atemalkoholwert von 1,37 Promille. Damit war nicht nur die Fahrt beendet, der Delinquent musste darüber hinaus auch gleich seinen Führerschein abgeben. Die Auswertung einer Blutprobe, die ihm in der weiteren Folge im Eberswalder Krankenhaus entnommen wurde, wird nun Aufschluss darüber geben, wieviel Alkohol der 58-Jährige tatsächlich zu sich genommen hatte.

Herzfelde – Ermittlungen nach verbalen Drohungen

Am Abend des 17.05.2020 bemerkte ein Anwohner der Straße, wie ein Mann offensichtlich Müll aus einem Mehrfamilienhaus warf. Der Zeuge machte sich bemerkbar und äußerte seinen Unmut über derartiges Gebaren. Daraufhin begab sich der „Entsorger“ aus dem Haus und bedrohte sein Gegenüber lautstark. Der bereits bekannte Mann wird sich nun für sein Verhalten verantworten müssen.

Strausberg/Müncheberg – Graffiti geschmiert

Am Vormittag des 17.05.2020 entdeckten Bundespolizisten Graffitischmierereien im Bereich des S-Bahnhofes Strausberg. Auch am Bahnhof von Müncheberg wurden derartige Schmierereien bemerkt. Die Beseitigung der Hinterlassenschaften ist umgehend in Auftrag gegeben worden. Jetzt wird ermittelt, wer sich da ausgetobt hatte.

Müncheberg – Schutzhütte verwüstet

Wie der Polizei am 17.05.2020 angezeigt wurde, haben noch Unbekannte eine Schutzhütte Am Maxsee beschädigt. Sie machten sich an einer außen anliegenden Plane zu schaffen und verwüsteten das Innere der Hütte. So ist u.a. ein Feuerlöscher darin entleert worden. Kriminalisten der Inspektion Märkisch-Oderland ermitteln nun, wer sich da zu schaffen gemacht hatte.

Falkenberg – Gestohlenes Moped wieder aufgefunden

Wie der Polizei am 17.05.2020 angezeigt wurde, waren Einbrecher in einen Schuppen in Heckelberg gelangt und hatten daraus ein Moped der Marke Simson gestohlen. Die, die sich der Sache annehmenden Beamten begaben sich auf Spurensuche und konnten noch im Ort das gestohlene Zweirad entdecken. Es ist nun wieder bei seinem rechtmäßigen Besitzer. Kriminalisten der Inspektion Märkisch-Oderland ermitteln in der weiteren Folge, wer sich in dem Schuppen zu schaffen gemacht hatte.

Bad Freienwalde – Ermittlungen nach Raub

Kriminalisten der Inspektion Märkisch-Oderland ermitteln gegenwärtig zu einem Raubdelikt. Demnach war ein 19-jähriger Mann am späten Abend des 17.05.2020 mit seinem Fahrrad auf dem Radweg von Schiffmühle in Richtung Bad Freienwalde unterwegs gewesen. Gegen 22:45 Uhr passierten ihn drei Männer mit ihren Fahrrädern in Höhe Brückenstraße. Einer schlug gegen das Rad des Jugendlichen und brachte ihn so zu Fall. Dann nahm ein anderer aus dem Trio das Fahrrad des Geschädigten an sich. Außerdem stahlen die Männer das Portemonnaie des Gestürzten sowie eine Bluetoothmusikbox. Die Räuber ließen für das Fahrrad des jungen Mannes eines ihrer Räder zurück. Dieses wurde als Beweismittel sichergestellt.

Wölsickendorf-Wollenberg – Nach Unfall ins Krankenhaus

Der Fahrer eines Dacia Duster fuhr am 18. Mai, gegen 5.30 Uhr, gegen das Denkmal der Gefallenen des 1. Weltkrieges und musste anschließend verletzt in ein Krankenhaus gefahren werden. Der PKW wurde abgeschleppt. Nun untersucht die Kriminalpolizei der Inspektion, wie es zu dem Unfall, an welchem sonst niemand beteiligt war, kam. Der Sachschaden beträgt geschätzte 10.000 Euro.

Neuhardenberg – Ermittlungen nach körperlicher Attacke

Am späten Nachmittag des 16.05.2020 trafen in der Friedrich-Engels-Straße ein 22- Jähriger sowie zwei 16 und 17 Jahre alte Jugendliche aufeinander. Nach einer verbalen Auseinandersetzung gingen die beiden Jüngeren dann zu körperlichen Attacken auf ihren Kontrahenten über. Der erhielt so einen Schlag ins Gesicht. Polizisten griffen sich das Duo und machten eindringliche Ansagen. Außerdem erhielten die beiden Herren eine Anzeige. Dann wird schlussendlich auch geklärt, woran sich der Konflikt entzündete.

 

 

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