Nachrichten

Alle in die Kunst! - Rückblick Workshopwochenende

Datum: 10.02.2020
Rubrik: Veranstaltungen

Veranstaltung: Rückblick Wochenendworkshop „Alle in die Kunst!“ - Mit Laien- Kurator*innen im Depot
Ort: Kunstarchiv Beeskow, Depot und Burg Beeskow, Galerie

„Vom Leben in einem Land, das es heute nicht mehr gibt“ – so lautet der Arbeitstitel der ersten von zwei Ausstellungen, die am vergangenen Wochenende von Laien-Kurator*innen im Kunstarchiv Beeskow zusammengestellt wurden. Elf Frauen und Männer zwischen Anfang 30 und Anfang 70 aufgeteilt auf zwei Gruppen hatten sich im Rahmen des Projektes „Alle in die Kunst!“ auf das Abenteuer eingelassen, aus den insgesamt 17.000 Werken eine Auswahl zu treffen.

Der erste Teil dieser Ausstellungreihe wird bereits am 14. März, 16 Uhr, in den Galerieräumen der Burg Beeskow eröffnet. Die verantwortliche Gruppe einigte sich dabei auf Themen wie „Buntes Leben“, „Traum und Realität“ und „Strukturen des Alltags“. Zu sehen sein werden Bilder, Grafiken und Plastiken, aber auch Fotografien und textile Arbeiten von Künstler*innen wie Fritz Cremer, Theo Balden, Manfred Butzmann und Marion Wenzel. Erklärtes Ziel der fünf Gruppenmitglieder: Klischees beim Blick auf Kunstwerke aus der Zeit der DDR zu vermeiden.

Die Teilnehmer*innen der zweiten Gruppe ließen sich ebenso mit Neugierde auf die Arbeiten im Bestand des Kunstarchivs ein und ließen sich gerne überraschen. Der Abgleich mit der eigenen Gegenwart wurde schließlich zu einem verbindenden Gedanken bei der Konzeption der Ausstellung, die im Sommer am 27. Juni eröffnet. Die zentralen Themen sind Landschaft/Natur, Frauen sowie Völkerfreundschaft und jedes Gruppenmitglied hat dazu Werke ausgewählt. Dadurch entsteht ein multiperspektivischer Blick. Teil dieser Präsentation werden Malerei, Grafik und Fotografie von Künstler*innen wie Armin Herrmann, Manfred Kandt, Günther Wendt und Dorothea Kobs-Lehmann sein.

Im Begleitprogramm der beiden Ausstellungen sind weitere Veranstaltungen geplant. So wird am 27. März, 19:00 Uhr, die Schöneicher Künstlerin Ulla Walter aus ihrem Buch „Die Lust der Kunst“ lesen. Am 16. Mai, 19 Uhr, wird die Dokumentation „Familie Brasch“ gezeigt und zum anschließenden Filmgespräch werden die Autorin Marion Brasch und Regisseurin Annekatrin Hendel auf der Burg Beeskow erwartet.

„Alle in die Kunst“, ein Gemeinschaftsprojekt des Kunstarchives und der Burg Beeskow mit freundlicher Unterstützung des Vereins Forum Kulturerbe der DDR, steht unter der Schirmherrschaft des Landrates des Landkreises Oder-Spree, Rolf Lindemann. Die Leitung hat der in Eisenhüttenstadt aufgewachsene Architekt und Fotograf Martin Maleschka übernommen.

Foto: Die Teilnehmer*innen des Workshops „Alle in die Kunst!“ inmitten der Ziehgitteranlage des Kunstarchivs Beeskow, Foto: Martin Maleschka © Fotograf

 

Weitere Meldungen aus dieser Rubrik

Seife schnitzen am Familiensonntag

Neue Veranstaltungsreihe mit Tina Kemnitz / Kartenreservierung erforderlich Mit einem... [zum Beitrag]

SONDERFÜHRUNG IN & AUF DEM WEINBERG

Entdecken Sie den Weinberg und das Museum Himmlisches Theater von einer anderen Seite bei einer... [zum Beitrag]

Vortrag "Zur Kultur und Geschichte...

Achtung! Dieser Vortrag muss leider aus... [zum Beitrag]

Ökumenischer Gottesdienst zum 30....

Ökumenischer Gottesdienst am 3. Oktober, 9:30 Uhr, Friedenskirche Frankfurt (Oder) zum 30.... [zum Beitrag]

Kleine Stadtralley in...

  Gesundheitsförderung hat an der Grundschule „Johann Wolfgang von Goethe“ in Eisenhüttenstadt... [zum Beitrag]

„Familie Brasch – Eine deutsche...

In den Jahren nach 1945 sind die Braschs eine perfekte Funktionärsfamilie, die in der sowjetisch... [zum Beitrag]

(Fast) Jeder tanzt nach ihrer Pfeife

Die Weißbüschelaffen Marianne und Manfred gehören seit einem Jahr zur tierischen Familie der Biosphäre... [zum Beitrag]

Veranstaltungen in und um Neuzelle...

  [zum Beitrag]

NS-Künstlerkolonie Wriezen: Gründung...

Ausstellung im Rathaus Wriezen setzt sich ab 6. Oktober 2020 mit der kurzen Geschichte der staatlichen... [zum Beitrag]