Nachrichten

Polizeinachrichten vom 10.01.2020

Datum: 10.01.2020
Rubrik: Nachrichten

Zahlreiche Einbrüche in Firmentransporter/Polizei empfiehlt, Firmeneigentum aktiv vor Dieben zu schützen

In den vergangenen Wochen hat die Polizeidirektion West zahlreiche Anzeigen nach Einbrüchen in Firmentransporter aufgenommen. Der finanzielle Schaden am Fahrzeug liegt dabei oft noch unter dem Schaden des gestohlenen Werkzeugs – ganz abgesehen davon, dass Handwerksbetriebe ohne ihr Werkzeug nicht arbeiten können.

Ein Beispiel: Am Montag, 06.01.2020 meldete der Inhaber eines Handwerksbetriebes, dass in Rathenow aus seinem Firmentransporter Werkzeug und Maschinen im Wert von insgesamt ca. 5000 Euro gestohlen wurde. Die Täter waren durch eine aufgebrochene Seitentür in das Fahrzeug gelangt. An dem Transporter entstand ein Schaden von ca. 3000 Euro.

Um Firmeneigentum in Fahrzeugen vor Diebstahl zu schützen, empfiehlt die Polizei:

  • Stellen Sie Firmenfahrzeuge nach Möglichkeit auf verschlossenen Grundstücken, bewachten Parkplätzen, in einer Garage oder an einer gut beleuchteten Stelle ab und nehmen Sie, wenn vorhanden, die Alarmanlage des Fahrzeugs in Betrieb
  • Belassen Sie wertvolles Werkzeug und Maschinen nach Möglichkeit nicht unbeaufsichtigt oder über Nacht im Fahrzeug
  • Sichern Sie Werkzeug und Maschinen mit künstlicher DNA. Auf diese Weise kann die Polizei nach dem Fund von Diebesgut den rechtmäßigen Eigentümer von Wertgegenständen feststellen und sein Eigentum zurückgeben. Auf dem Werkzeug und dem Fahrzeug selbst werden Diebe durch einen Aufkleber darauf hingewiesen, dass der Gegenstand mit künstlicher DNA gesichert wurde. Ihre örtliche Polizeidienststelle berät Sie dazu gern.
  • Ermöglichen Sie ggf. einen freien Blick ins Innere des Fahrzeuges, damit Diebe erkennen dass es „nichts zu holen gibt“.
  • Erstellen Sie eine Liste der Wertgegenstände in Ihrem Fahrzeug, wenn möglich mit Individualnummern
  • Informieren Sie sofort die Polizei über die Rufnummer 110, wenn Sie ungewöhnliche Beobachtungen machen, wenn z.B. fremde Personen Fahrzeuge ableuchten oder fotografieren. Notieren Sie sich ggf. das Kennzeichen von deren Fahrzeugen.
  • Weiterführende Informationen erhalten Sie vom Bereich Prävention der jeweiligen Polizeiinspektionen oder auf der Internetseite www.polizei-beratung.de.

Vogelsang  - Ermittlungen zur Brandursache angelaufen

Am 10.01.2020, gegen 07:00 Uhr, wurden Feuerwehr und Polizei in die Kleingartenanlage Am Waldessaum gerufen. Auf einem dort gelegenen Grundstück hatte ein Wohnwagen älteren Baujahres aus noch ungeklärter Ursache Feuer gefangen. Dabei entstand ein Schaden von rund 5.000 Euro. Kriminaltechniker werden im Laufe des Tages am Ereignisort ihre Ermittlungen zur Brandursache aufnehmen.

Fürstenwalde  - Polizei sucht Zeugen bei Ermittlungen zu einer Unfallflucht

Am 09.01.2020, gegen 17:00 Uhr, erschien eine 38 Jahre alte Frau bei der Polizei und teilte mit, gegen 16:05 Uhr, als Radfahrerin von einem PKW erfasst worden zu sein. Die Frau war demnach auf dem Radweg der August-Bebel-Straße in Richtung Spreebrücke unterwegs gewesen. In dieselbe Richtung fuhr zu dieser Zeit ein noch unbekanntes Auto. Dessen Fahrer wollte dann gegen 16:05 Uhr nach rechts in die Rosa-Luxemburg-Straße einbiegen und übersah dabei wohl die Radfahrerin. Die 38-Jährige stürzte und verletzte sich leicht. Trotz der Kollision hielt der PKW-Fahrer nicht an, sondern setzte seinen Weg fort. Jetzt ermitteln Kriminalisten der Inspektion Oder-Spree/Frankfurt (Oder) in dem Fall. Sie bitten mögliche Zeugen des Geschehens, sich bei ihnen unter der Rufnummer 03361 5680 oder die Internetwache www.polizei.brandenburg.de zu melden. Sie können natürlich auch jede andere Polizeidienststelle kontaktieren.

Fürstenwalde Oder-Spree  - Nun in Haft

Der am 08.01.2020 in einem gestohlenen Kleintransporter angetroffene 31-Jährige sitzt nun in Haft. Er wurde am Amtsgericht Fürstenwalde einem Richter vorgeführt, welcher Untersuchungshaft anordnete. Der Delinquent ist daraufhin umgehend in eine Justizvollzugsanstalt eingeliefert worden.

Lesen Sie dazu auch unsere Ausgangsmeldung vom 09.01.2020:

BAB 12/Fürstenwalde – In gestohlenem Kleintransporter gestellt

Am späten Abend des 08.01.2020 meldete sich eine Berlinerin bei der Polizei und teilte mit, dass ihr Kleintransporter gestohlen worden sei. Umgehend wurde eine Fahndung eingeleitet. Gegen 23:20 Uhr entdeckten Autobahnpolizisten ein solches Fahrzeug, das mit polnischen Kennzeichen ausgestattet war. Ihrer Eingebung folgend, entschlossen sie sich zu einer Kontrolle. Hinter der Anschlussstelle Fürstenwalde Ost konnte der Mercedes dann angehalten werden. Wie sich herausstellte, war das Zündschloss manipuliert. Im Fahrzeuginneren fand sich eine gewaltsam entfernte Umweltplakette mit Aufschrift der originalen Kennzeichen. Tatsächlich hatten die Beamten den gesuchten Berliner Kleintransporter vor sich! Der 31 Jahre alte Fahrer wurde vorläufig festgenommen und hat sich nun zu erklären. Er stand außerdem unter Drogeneinfluss, was ihm eine gesonderte Anzeige einbrachte. Das Objekt seiner Begierde ist sichergestellt und kann nach kriminaltechnischer Untersuchung wieder an die rechtmäßige Besitzerin zurückgegeben werden.  

Eberswalde -  Vom Zug erfasst worden

Die Polizei wurde am 09.01.2020, gegen 22:00 Uhr, zum Hauptbahnhof Eberswalde gerufen. Dort war aus bislang ungeklärter Ursache ein 36-jähriger Mann von einem Güterzug erfasst worden. Der in Deutschland ohne festen Wohnsitz aufhältige polnische Staatsbürger kam letztlich außerhalb des Bahnhofes zum Liegen. Ein Notarzt konnte nur noch den Tod feststellen. Jetzt ermitteln Kriminalisten zum genauen Hergang des Geschehens. Gegenwärtig wird ein Einwirken Dritter jedoch ausgeschlossen. Für die Bergung des Mannes und die ersten Maßnahmen der Spurensicherung musste der Bahnverkehr für ca. drei Stunden unterbrochen werden.  

Eberswalde  - Ermittlungen zur Brandursache dauern an  

Nach dem Brand im Gewerbegebiet an der neuen Straße dauern die Ermittlungen zur Ursache des Geschehens an. Kriminaltechniker der Tatortgruppe des Landeskriminalamtes waren gestern zur Spurensicherung im Einsatz. Bislang können aber noch keine Aussagen getroffen werden, wie es zu dem Brand kommen konnte. 

Lesen Sie dazu auch unsere Ausgangsmeldung vom 09.01.2020:

Eberswalde – Ermittlungen zur Brandursache laufen

Am 09.01.2020, gegen 00:30 Uhr, wurden Feuerwehr und Polizei in ein Gewerbegebiet an der Neuen Straße gerufen. Dort war aus bislang ungeklärter Ursache ein Bauwagen in Brand geraten. Das Feuer griff in der Folge auf eine Lagerhalle von über ca. 400 qm Ausmaß über, in welcher diverse Fahrzeuge, darunter Oldtimer, Traktoren sowie Kleintransporter, abgestellt gewesen waren. Das Gebäude wurde durch die Flammen völlig zerstört. Gegenwärtig ist von einem Sachschaden von bis zu einer Million Euro auszugehen. Kriminaltechniker werden nun ihre Arbeit aufnehmen, um die Ursache des Geschehens zu ermitteln. Menschenleben waren nach ersten Erkenntnissen nicht in Gefahr gewesen. 

Frankfurt (Oder) - Mit Betäubungsmitteln ertappt

Am Vormittag des 10.01.2020 schauten sich Polizisten einen Mann einmal etwas genauer an, der ihnen in der August-Bebel-Straße ins Auge gestochen war. Der 28-Jährige musste dann auch einräumen, Betäubungsmittel bei sich zu haben. Er gab die Drogen heraus und sieht nun einem Ermittlungsverfahren entgegen. 

Frankfurt (Oder) - Einbruchsdiebstahl
 

In den Vormittagsstunden des 10.01.2020 wurden der Polizei mehrere Fälle von Einbruchsdiebstahl gemeldet. In der Lennestraße waren so ein Schuppen und eine Garage aufgebrochen worden. Noch ist unklar, was die Täter mit sich nahmen. In der Seelower Kehre drangen Diebe ebenfalls in eine Garage ein. Hier wurden Fahrräder herausgezogen und bereits zum Abtransport bereitgestellt. Warum die Eindringlinge letztlich ohne die Räder das Weite suchten, wird nun im Rahmen der Ermittlungen zu klären sein.

Eisenhüttenstadt  - Enkelin wollte Geld

Mit einem klassischen Enkeltrick wollte eine noch Unbekannte am Nachmittag des 09.01.2020 eine 85 Jahre alte Eisenhüttenstädterin überrumpeln. Die Betrügerin gab vor, die Enkelin der Frau zu sein und gerade beim Notar zu sitzen. Sie benötige dringend Bargeld und wäre auf die Güte „ihrer Oma“ angewiesen. Tatsächlich schien die Ganovin damit auch anfangs noch durchzukommen und die Seniorin begab sich wirklich zum vereinbarten Treffpunkt. Glücklicherweise kamen der Dame letztlich aber doch Zweifel und sie wandte sich an die Polizei. So blieb ihr ein böses Erwachen erspart!

Immer wieder und unter verschiedensten Legenden werden besonders Seniorinnen und Senioren um ihr Erspartes gebracht. Ob „Enkel“, „Neffe“, „Nichte“, die Anrufer haben es immer auf Geld, Schmuck oder andere Wertgegenstände abgesehen.

Der „Enkeltrick“ ist besonders beliebt. 

"Rate mal, wer hier dran ist?" Mit dieser oder ähnlichen Formulierungen rufen Betrüger bei meist älteren und allein lebenden Menschen an. Sie geben sich als Verwandte, Enkel oder gute Bekannte aus und bitten um hohe Bargeldsummen. Die Anrufer berichten meist von einem finanziellen Engpass oder einer Notlage, wie zum Beispiel einen Unfall, in der sie dringend Bargeld benötigen. Sie stellen ihre Situation immer sehr dringlich dar und benötigen das Geld meist innerhalb einer sehr kurzen Zeit. Die Betroffenen werden oft auch durch wiederholte Anrufe unter Druck gesetzt, das Geld zu holen und zu übergeben. Wenn das Opfer bezahlen will, wird ein Bote zum Geld abholen angekündigt, der meist als ein guter Freund dargestellt wird, da der „Verwandte“ aus wichtigen Gründen das Geld nicht selbst abholen kann.

Peter Urban, Leiter der Polizeilichen Prävention im Polizeipräsidium, empfiehlt zum Schutz vor dem Betrug am Telefon oder der Haustüre:

  • Seien Sie misstrauisch, wenn sich Personen am Telefon als Verwandte oder Bekannte ausgeben und sich nicht selbst mit Namen vorstellen.
  • Antworten Sie auf die Aufforderung „Rate mal wer hier dran ist“ nicht mit den wirklichen Namen oder der Stellung von Verwandten.
  • Erfragen Sie Details beim Anrufer, die nur der richtige Verwandte/Bekannte wissen kann.
  • Informieren Sie sich bei Familienangehörigen und rufen Sie nur die Ihnen bekannten Telefonnummern an.
  • Geben Sie keine Einzelheiten zu familiären und finanziellen Verhältnissen preis.
  • Lassen Sie sich vom Anrufer nicht drängen und unter Druck setzen.
  • Seien Sie misstrauisch, wenn angebliche Verwandte Sie am Telefon um Geld bitten.
  • Legen Sie einfach den Telefonhörer auf, sobald der Anrufer Geld von Ihnen fordert.
  • Übergeben Sie niemals Geld an unbekannte Personen.

Müllrose  - Angeblicher Kripobeamter rief an

Am Nachmittag des 09.01.2020 erhielt eine Rentnerin einen ominösen Anruf. Am Telefon war ein angeblicher Frankfurter Kripobeamter Brockmann, der vorgab, dass gerade erst ein Überfall in unmittelbarer Nähe zur Wohnung der Rentnerin stattgefunden habe. Jetzt müsse die Frau zu ihrer eigenen Sicherheit sämtliches Vermögen von ihrer Bank abheben und zu Hause lagern. Glücklicherweise kam der Betrüger mit dieser Masche nicht durch, so dass kein Schaden entstand. Echte Kriminalisten der Inspektion Oder-Spree/Frankfurt (Oder) ermitteln nun, wer sich da als Polizist ausgab, um seine kriminellen Machenschaften durchzuziehen.

Falsche Polizisten am Telefon und an der Haustüre – Seien Sie misstrauisch!

In der jüngeren Vergangenheit kam es immer wieder vor, dass Ganoven sich als Polizisten ausgaben und im Gespräch äußerten, sie hätten Hinweise auf Betrüger und benötigen die Mithilfe der Angerufenen. „Wir haben bei Betrügern einen Zettel mit Ihrem Namen gefunden und brauchen Ihre Hilfe!“, so oder so ähnlich versuchen Betrüger die Angerufenen zu bewegen, Schmuck und Wertgegenstände „für Untersuchungen vorrübergehend auszuhändigen“ oder erfragen auch Kontoverbindungen. Dabei wird sogar die Telefonnummer manipuliert, so dass im Display ein tatsächlich existierender Polizeianschluss vorgegaukelt wird, manchmal auch die Notrufnummer 110. Auch hier gilt, keine Informationen über Geld, Schmuck und andere Wertgegenstände herausgeben

  • Informieren Sie sofort die Polizei (Notruf 110), wenn Ihnen ein Anruf verdächtig vorkommt.
  • Erstatten Sie Anzeige bei der Polizei, auch wenn kein Schaden entstanden ist.
  • Seien Sie auch der Polizei (und anderen unbekannten Personen) gegenüber an der Haustüre misstrauisch und rufen Sie die zuständige Dienststelle oder den Notruf an. Dort kann man den Einsatz bestätigen oder Ihnen Hilfe senden.      

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