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Zusatzvorstellung im Filmpalast Eisenhüttenstadt

Datum: 16.08.2019
Rubrik: Veranstaltungen

Aufgrund der großen Nachfrage findet zusätzlich zur ausverkauften Filmpremiere von UND DER ZUKUNFT ZUGEWANDT am Dienstag, 03. September 2019, um 19:00 Uhr im Friedrich-Wolf-Theater am selben Tag eine Zusatzvorstellung um 20:00 Uhr im Filmpalast Eisenhüttenstadt statt. Der Regisseur Bernd Böhlich und die Hauptdarsteller Alexandra Maria Lara, Robert Stadlober und Swetlana Schönfeld sowie Produzentin Eva Martens werden für Interviews sowie Fragen aus dem Publikum zur Verfügung stehen. Der aufwühlende Spielfilm wurde unter anderem im Friedrich-Wolf-Theater und an weiteren Orten in Eisenhüttenstadt gedreht. UND DER ZUKUNFT ZUGEWANDT startet am 05. September 2019 im Verleih von Neue Visionen bundesweit im Kino, in Eisenhüttenstadt im Filmpalast. 

Nach seinen Kinoerfolgen DU BIST NICHT ALLEIN und BIS ZUM HORIZONT, DANN LINKS! erzählt Regisseur Bernd Böhlich in UND DER ZUKUNFT ZUGEWANDT von der Kommunistin Antonia, die in der Sowjetunion unter dem Vorwand des Spionage-Vorwurfs verhaftet wurde und sich in der jungen DDR im Laufe ihres Lebens immer wieder den Widersprüchen einer großen Idee stellen muss. 

Hochkarätig besetzt mit Alexandra Maria Lara (25 KM/H, IMAGINE, CONTROL) in der Hauptrolle, Robert Stadlober (MACKIE MESSER – BRECHTS DREIGROSCHENFILM, CRAZY), Karoline Eichhorn (DER TRAFIKANT, DER FELSEN), Stefan Kurt (VIER MINUTEN), Peter Kurth (IN DEN GÄNGEN, HERBERT) sowie Jürgen Tarrach (DER VORLESER) begeistert UND DER ZUKUNFT ZUGEWANDT als starkes deutsches Kino, das großen Idealen aus Vergangenheit und Zukunft den Spiegel vorhält. Von der Deutschen Film- und Medienbewertung FBW wurde der Film mit dem Prädikat „Besonders Wertvoll“ ausgezeichnet.

Ticketlink Filmpalast Eisenhüttenstadt: www.eisenhuettenstadt.filmpalast-kino.de

Ein Film von Bernd Böhlich mit Alexandra Maria Lara, Robert Stadlober, Karoline Eichhorn, Stefan Kurt, Peter Kurth, Jürgen Tarrach  Spielfilm, Deutschland 2019, 108 Minuten

Synopsis: 1952 in der DDR: Die zu Unrecht verurteilte junge Kommunistin Antonia Berger (Alexandra Maria Lara) erreicht nach vielen Jahren in der Sowjetunion das kleine Fürstenberg. Von der sozialistischen Kreisleitung wird sie in allen Ehren empfangen, man kümmert sich um ihre schwer kranke Tochter, gibt ihr eine schöne Wohnung und eine würdevolle Arbeit. Antonia, die dies nach vielen Jahren voller Schmerz und Einsamkeit nicht mehr für möglich gehalten hatte, schöpft neue Hoffnung. Die Solidarität, die sie in dem jungen Land erfährt, erneuert ihren Glauben an die Zukunft im Geiste der Gerechtigkeit. Sie verliebt sich in den Arzt Konrad, der sich gegen das bequeme Leben seiner in Hamburg ansässigen Familie entschieden hat. Antonia gewinnt ein neues Leben und soll dafür einen Preis zahlen: von ihrer Zeit in der Sowjetunion soll sie schweigen. Die Wahrheit, so fürchtet die junge Republik, könnte die so fragile Nation ins Wanken bringen. Antonia wird Teil des Aufbruchs in eine neue und bessere Welt und wird doch stets mit einer Vergangenheit konfrontiert, die nie die ihre war.

Herausragend besetzt, gespielt und inszeniert: UND DER ZUKUNFT ZUGEWANDT ist ein aufwühlendes Stück deutsches Kino, wie es es bisher nicht gab. Regisseur Bernd Böhlich findet Bilder für ein großes Drama der Sprachlosigkeit, die Vergangenheit und Zukunft zu unversöhnlichen Gegenspielern werden lässt. Die Hauptdarstellerin Alexandra Maria Lara spielt die Rolle ihres Lebens, zieht uns in Bann und lässt uns nicht mehr los. Es gelingt ein bis in die Nebenrollen hochkarätig besetzter, hochspannender Film aus dem Innenleben eines uns bis heute verfolgenden Widerspruchs.

Foto oben(Filmrollen): pixabay

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