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Ruppert meint...Nr. 25 Rückwende - eine Nachlese

Rubrik: Kolumne

Ruppert meint... Nr.25 Rückwende - eine Nachlese

Friends,Romans, countrymen,lend me your ears;

Freunde, Deutsche, Mitbürger, hört mich an;

I come to bury Caesar, not to praise him.

Ich komme, die DDR zu begraben, nicht, um sie zu lobpreisen.

The evil that men do lives after them;

Was Menschen  Böses begehen, lebt nach ihnen fort;

The good is oft interred with their bones.

Das Gute wird oft begraben mit ihren Gebeinen.

(Shakespeare, Julius Caesar)

(Ruppert, Bezug auf die Gegenwart)

 

Für mich, Baujahr 1933, brachte das Jahr 1989 die zweite „Wende", die ich bewusst miterleben durfte. Bei der ersten war ich sechzehn, bei der zweiten sechsundfünfzig. Dazwischen liegen die vierzig Jahre des Nebeneinanders zweier deutscher Staatsgebilde, von denen nur eines überlebte. Das andere ist, wie der streitbare Schriftsteller Stefan Heym es einmal ausdrückte, zu einer „Fußnote der Geschichte" geworden.

Als bekennender Deutscher, früher wie heute, habe ich die auf der Willkür der Siegermächte beruhende Teilung meiner Heimat innerlich nie akzeptiert. Ich sah Deutschland, in welcher Gestaltung auch immer, stets als historische und kulturelle Einheit. So wie erstaunlicherweise auch Josef Stalin, als er feststellte: „Die Hitler kommen und gehen, das deutsche Volk aber, der deutsche  Staat - bleibt".

Zwar versehen mit der Gnade der westlichen Geburt und aufgewachsen in Köln, bin ich doch nach meiner Abstammung mütterlicherseits Halbsachse. Früher nannte man das „Mischling ersten Grades". Während der vierzig Jahre deutscher Teilung verbrachte ich mindestens eine Woche meines Jahresurlaubs bei meinen Verwandten in Karl-Marx-Stadt. Zusammengerechnet ergibt das ein ganzes Jahr. Dabei musste ich feststellen, dass bei den meisten Deutschen, vor allem im Westen, das Bewusstsein der nationalen Zusammengehörigkeit, so wie es in den ersten beiden Nachkriegsjahrzehnten noch bestanden hatte, von Jahr zu Jahr abnahm. Man lebte sich auseinander. Auf der einen Seite herrschten Desinteresse und satte Gleichgültigkeit, auf der anderen spukte das Schreckgespenst vom friedensbedrohenden Klassenfeind, vor dem man sich sowohl ideologisch als auch durch einen Eisernen Vorhang glaubte schützen zu müssen.

Was ich früher einmal in Wort und Bild festgehalten und in zwei Büchern „Leben im Schatten der Zeit" und „Leben mit dem Geist der Zeit" niedergeschrieben habe, die vielen Visa in meinen alten Reiepässen, das alles kommt mir rückblickend vor wie ein Dokumentarfilm aus einer längst vergangenen Epoche. So mag es auch dem früheren DDR-Bürger ergehen, der einmal an Honeckers Spruch geglaubt hat „Den Sozialismus in seinem Lauf halten weder Ochs noch Esel auf." Wenn er heute nach einem Vierteljahrhundert von „DDR-Zeiten" spricht, in seiner Erinnerung vielleicht sogar manche Vorzüge im Vergleich zur Gegenwart wiederentdeckt,  wird er von seinen Nachkommen  verständnis- und interessenlos belächelt. Er wagt es gar nicht erst, über sein Leben in der DDR zu sprechen, da ja die aufgeklärte Nachwende-Generation viel besser darüber Bescheid weiß. Mancher Eisenhüttenstädter empfindet sogar eine verlegene Scham, wenn er in Stalinstadt geboren ist.

Als „Gesamtdeutscher", der, wenn auch als Besucher, die Deutsche Demokratische Republik bewusst erlebte, der gleich nach der Wiedervereinigung bis heute ununterbrochen zuerst als „Aufbauhelfer", dann als integrierter Eisenhüttenstädter am täglichen Leben der zu den „Neuen Bundesländern" gewordenen DDR teilnahm,  konnte ich verfolgen, wie schnell und in welchem Maße der neue Zeitgeist die Menschen erfasst und umgewandelt hat in eine Klassengesellschaft von Wende-Gewinnern und Wende-Verlierern. Ich musste im weiteren und engeren Bereich ohnmächtig mit ansehen, wie die aus einer langjährigen Tradition der gesellschaftlichen Zusammengehörigkeit entstandenen, von mir großenteils als positiv empfundenen  Strukturen einbrachen, wie Lebensbünde, Kollektive, Freundschaften, Hausgemeinschaften,  Subbotniks (freiwillige Arbeitseinsätze),  Nachbarschaftshilfe und vieles Andere mehr der neuen Denk- und Lebensweise zum Opfer fielen. Den Geist der Zeit in seinem Lauf hält weder Ochs noch Esel auf. Gelegentlich habe ich es in meinem Einflussbereich trotzdem versucht, jedoch stets erfolglos.

In mein Leben fallen viele Ereignisse, die die Welt und insbesondere Deutschland völlig umgestaltet haben. Eines davon ist die Wiedervereinigung dessen, was von Deutschland nach dem Zweiten Weltkrieg übrig geblieben war. Ich sah darin plötzlich und unerwartet die einmalige Gelegenheit für die Gestaltung der Zukunft meines Landes, eine Chance, welche die Geschichte vielleicht alle hundert  Jahre bietet. Daran wollte ich mitwirken, wenn auch nur als klitzekleines Rädchen im Getriebe.

Im Bewusstsein dieser Einmaligkeit hielt ich, beginnend mit dem ersten Tag meiner ursprünglich nur für ein Jahr vorgesehenen Tätigkeit in Eisenhüttenstadt, bis zu meinem Ausscheiden aus dem Justizdienst im Jahre 2003 mein Erleben in einem umfangreichen Tagebuch fest. Was in den entscheidenden Tagen bis Ende 1993 geschah, ist nachzulesen in „Vom Westen lernen heißt siegen lernen". Von einigen sehr persönlichen Eintragungen abgesehen, habe ich der Versuchung nachträglicher Änderungen widerstanden und die Dinge so krass und unverblümt wiedergegeben, wie ich sie in den Jahren davor niedergeschrieben hatte. Die Folge davon waren Verschweigen und der Abbruch persönlicher Beziehungen zu denen, die sich nach ihrer Rückkehr in den Westen hatten feiern lassen, weil eben nicht sein kann, was nicht sein darf (Morgenstern).

Die bis in die Gegenwart reichenden „Blühenden Landschaften" enthalten, nach Sachgebieten geordnet, am Beispiel von Eisenhüttenstadt kritisch und tabulos die typische Nachwende-Entwicklung unter Einbeziehung auch lokalen Geschehens, darunter Vorkommnisse, die manche hiesige Größen und Institutionen lieber im Dunkel des Vergessens gelassen hätten. Nach vier Gerichtsinstanzen  erfuhr es durch rechtskräftiges Urteil des Brandenburgischen Oberlandesgerichts seine Anerkennung als literarisches Kunstwerk im Sinne von Artikel 5 des Grundgesetzes.

Wie lautet nun die Bilanz nach 25 Jahren Wiedervereinigung oder, wie man hierzulande sagt, Vereinigung?

Die im Jahre 1949 von den Vätern des Grundgesetzes für die erwartete Wiedervereinigung des geteilten Deutschland vorgesehene gesamtdeutsche Verfassung ist seit nunmehr 25 Jahren überfällig.

Schon die Wortwahl „Grundgesetz" statt „Verfassung" weist das Grundgesetz als ein Provisorium für die Zeit bis zur Wiedervereinigung des von den Siegermächten auseinander gerissenen Deutschland aus. Dementsprechend heißt es im Vorspruch, der Präambel vom 23. Mai 1949, unter anderem: „...von dem Willen beseelt, seine nationale und staatliche Einheit zu wahren..., hat das Deutsche Volk ..., um dem staatlichen Leben für eine Übergangszeit eine neue Ordnung zu geben, kraft seiner verfassungsgebenden Gewalt dieses Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland beschlossen. Es hat auch für jene Deutschen gehandelt, denen mitzuwirken versagt war. Das gesamte Deutsche Volk bleibt aufgefordert, in freier Selbstbestimmung die Einheit und Freiheit Deutschlands zu vollenden." Folgerichtig enthält der auch heute noch geltende letzte Artikel 146 des Grundgesetzes einen klaren Volksauftrag: „Dieses Grundgesetz, das nach Vollendung der Einheit und Freiheit Deutschlands für das gesamte deutsche Volk gilt, verliert seine Gültigkeit an dem Tage, an dem eine Verfassung in Kraft tritt, die von dem deutschen Volke in freier Entscheidung beschlossen worden ist."

Dieser Tag ist nach dem derzeitigen Stand der Dinge der St. Nimmerleinstag. Denn nichts fürchten unsere etablierten Politiker mehr als eine Verfassung, die dem Volk einen unmittelbaren Einfluss auf das Geschehen einräumt, etwa in Form von Volksentscheiden über elementare Dinge wie etwa die Abgabe von staatlicher Souveränität an die Europäische Union, die Aufnahme neuer Staaten in die Gemeinschaft, innenpolitisch über die Diktatur des Kapitals, gesellschaftspolitische Strukturen usw. Mit hoher Wahrscheinlichkeit würde in einer vom Volk beschlossenen Verfassung das dem Volkswillen entgegen stehende Parteienmonopol gebrochen oder zumindest stark eingeschränkt.

Alle bisher unternommenen Versuche zur Realisierung des Artikels 146 GG sind schon im Ansatz mit manchmal grotesk anmutenden Begründungen gescheitert. Sie mussten scheitern, bestimmen doch darüber diejenigen Kräfte, denen Gefahr droht. Wer sägt schon an dem Ast, auf dem er sitzt?! Nun hat unsere durch das Grundgesetz vorgesehene repräsentative Demokratie schon seit jeher bei vielen wichtigen Entscheidungen nicht nach der Meinung des Volkes gefragt, oder sie hat den erkennbaren Willen des Volkes einfach beiseite geschoben. Denken wir nur an die Wiederbewaffnung, den Verlust der eigenen Währung, die gesamte Europa-Politik, die Auslandseinsätze der Bundeswehr, jetzt wieder die Waffenlieferungen, die uns zu Erfüllungsgehilfen der USA machen in einem Konflikt, der uns trotz aller anderslautenden Beschwörungen wirklich  nichts angeht und auf dessen Verlauf wir nicht den geringsten Einfluss haben.

Das Grundgesetz macht es möglich. Es ist selbst, im Gegensatz zum Wortlaut der Präambel, nicht einmal vom deutschen Volk beschlossen worden, sondern war, ebenso wie die Verfassung der DDR,  ein Auftragswerk der  Siegermächte, die darüber die Zensur ausübten. Die Deutschen, zu denen auch die 16 Millionen in der damaligen Ostzone gehörten, sind nie danach befragt worden, ob sie das Grundgesetz wollten. Es ist zunächst den Westdeutschen und mit der Wiedervereinigung auch den Ostdeutschen verordnet worden. Schon aus diesem Grunde hätte eine demokratisch zustande gekommene Verfassung die größere Legitimation.

Hätte. Zeit genug war vorhanden während der so genannten „Zwei-plus-vier-Gespräche", des  monatelangen Pokerns um Zugeständnisse und vor allem Milliardenzahlungen durch die Bundesrepublik an alle, die glaubten, bei dieser einmaligen Gelegenheit die Hand aufhalten zu können.

Hier taucht rückblickend die zwar hypothetische, aber doch interessante Frage auf, was wohl geschehen wäre, hätte der als Bismarck des 20. Jahrhunderts gefeierte Kanzler Kohl sich nach dem Zusammenbruch des Ostblocks und der damit verbundenen Isolierung der staatsrechtlich noch bestehenden DDR diplomatisch-abwartend verhalten, statt in vorauseilendem Gehorsam den jetzt wieder unverhüllt die Sieger herauskehrenden Freunden und Verbündeten eine Milliarde nach der anderen in den Rachen zu schieben.

Als mir meine Tätigkeit als „Aufbauhelfer" einen noch tieferen Einblick in den Zustand der untergegangenen DDR verschaffte, musste ich erkennen, dass dieser Staat schon seit Jahren nur noch von der Substanz überlebt hatte. Die DDR hätte in ihrem Endzustand auch mit einer anderen Regierung nicht weitergeführt werden können, zumal nachdem alle ihre früheren ebenfalls impotent gewordenen Partner weggebrochen waren. Hätten etwa die Siegermächte als Urheber der Teilung die Verantwortung für 16 Millionen Deutsche übernommen? Ganz sicher nicht. Mangels anderer Alternativen hätte man der wohlhabend gewordenen Bundesrepublik die maroden Reste der von den Russen zunächst ausgeplünderten und dann im Stich gelassenen DDR in irgendeiner Form aufzuzwingen versucht.

Wieder rückblickend bleibt die ebenfalls von den Fakten überholte theoretische Frage, ob die Methode der Wiedervereinigung im Wege einer demokratisch verbrämten Annexion moralisch gerechtfertigt war.  Allein die Vorstellung, Politiker beider Staaten hätten sich über ein Konzept der Zusammenführung mit anschließender Volksabstimmung einigen müssen, übersteigt die Grenzen jeglicher Phantasie. Politik kennt keine Moral. Sieht man einmal ab von den im „Einigungsvertrag" festgelegten Übergangsregelungen, so wurde dem in fünf neue Bundesländer aufgegliederten Territorium der untergegangenen DDR ein den Konturen der Bundesrepublik angepasster Hut übergestülpt, der alles zerquetschte, was nicht hinein passte, darunter auch manche Dinge, die sich bewährt hatten, die man hätte übernehmen können.

Dazu ein Beispiel aus meinem eigenen Tätigkeitsbereich. Die Bundesrepublik hat den seit der Reichsgründung 1871 geltenden viergliedrigen Gerichtsaufbau beibehalten: Amtsgericht, Landgericht, Oberlandesgericht, Bundesgerichtshof. Die Gerichtsverfassung der DDR kannte nur drei Instanzen: Kreisgericht, Bezirksgericht, Oberster Gerichtshof der DDR. Dies hatte zunächst den Vorteil einer besseren Übersicht, weil sich die Gerichtsbezirke mit den Verwaltungsbezirken deckten. Darüber hinaus hatte die praktische Erfahrung während der Zeit bis zur endgültigen Anpassung der Gerichtsbarkeit Ende des Jahres 1993 gezeigt, dass man auf eine der beiden Mittelinstanzen, Landgericht oder Oberlandesgericht, auch weiterhin getrost hätte verzichten können.

Fazit: Demokratisch-moralisch war die Art und Weise der Zusammenführung beider Teile Deutschlands nicht, doch sie war unumgänglich. Warum aber steht der nach der herrschenden Meinung gegenstandslos gewordene Artikel 146 immer noch im Grundgesetz? Die Antwort ist einfach. Zur Änderung des Grundgesetzes bedarf es einer qualifizierten Mehrheit im Parlament. Das würde Staub aufwirbeln, es würde den Kräften nützen, die schon seit langem die Demokratisierung unserer Verfassung durch die Zulassung von Volksentscheiden fordern.

Und wie fühlen sich die ehemaligen DDR-Bürger als jetzige Bundesbürger?  Eine konkrete Antwort darauf ist nur von den heute über Vierzigjährigen zu erwarten; die Jüngeren verbindet mit der DDR kaum eine Erinnerung.

Fragt man heute zum Beispiel einen Abiturienten nach dem 7. Oktober, so stößt man mit hoher Wahrscheinlichkeit ins Leere.  Der Übergang in eine von amerikanischer Wegwerfkultur, von Werteverfall,  Computern, Handys, Autos, Fastfood, Sex und Dope geprägte neue Ära vollzog sich für die Jüngeren nahtlos. Die in den Medien propagierte westliche Lebenseinstellung made in USA wurde von der Nachwende-Generation mit allen Absurditäten kritiklos übernommen. In den Regalen der Kinderbücher haben Donald Duck, Batman, Spiderman und unzählige weitere Produkte vorwiegend amerikanischen Ursprungs auch bei uns im Osten die traditionellen Sagen- und Märchengestalten verdrängt.  Aus dem Reformationstag am 31. Oktober wurde nach westlichem Vorbild Halloween. Sehr schnell hat sich das gesamte Schulwissen der Jugend dem des Westens angepasst, es laut Pisa-Test noch unterboten. Frühere Ikonen wie Marx, Lenin, Stalin, Thälmann, Honecker, Ulbricht,  ganz zu schweigen von den Gründerfiguren Pieck und Grotewohl, haben die Wende nicht geschafft, sie sind zusammen mit dem übrigen Wissen um die DDR buchstäblich auf der Strecke geblieben.

Mit den mir anvertrauten Lehrlingen und Praktikanten habe ich mir stets große Mühe gegeben, habe versucht, ihnen in der Zeit der Umwälzung eine Perspektive zu bieten. Viele von ihnen haben es mir später gedankt, mit manchen bin ich bis heute freundschaftlich verbunden. Die meisten wären lieber in der Heimat geblieben, die ihnen jedoch nach Abschluss ihrer Ausbildung keine Entwicklungsmöglichkeit bot.  Sie leben und arbeiten erfolgreich in Hamburg, Düsseldorf, Stuttgart. Mit einigen treffe ich mich regelmäßig, wenn sie ihre Angehörigen In Eisenhüttenstadt aufsuchen.  Man merkt ihnen an, wie weit sie sich auch in ihrer Denkweise von der Stätte ihrer Kindheit und Jugend entfernt haben. Für die Daheimgebliebenen empfinden sie ein gewisses Mitgefühl, einer gestand mir sogar einen Anflug von Geringschätzung.

Mit Erstaunen stelle ich immer wieder fest, wie wenig auch die ältere Generation noch mit ihrer DDR-Vergangenheit verbindet. Die rote Doktrin, der man immer und überall grell und lautstark begegnete, hatte tatsächlich wie eine leichte Schneedecke nur die Oberfläche des Landes überzogen. Sehr deutlich trat  das bei den kläglichen Russischkenntnissen zutage.   Die Ideologie der Nazis, obwohl diese nur 12 Jahre Zeit hatten, weist dagegen eine wesentlich größere Tiefenwirkung auf, mit der man sich bis heute auseinandersetzt.

Wie nach dem Ende des Dritten Reichs, so sind auch bald nach der Wende die meisten DDR-typischen Bezeichnungen aus der Öffentlichkeit und sogar aus dem Sprachgebrauch verschwunden. Straßen und Plätze wurden entweder rückbenannt, oder sie erhielten dem Zeitgeist entsprechende neue Namen. Unser Eisenhüttenstadt konserviert noch Marx, Engels, Luxemburg, Liebknecht, Clara Zetkin und ein paar weniger prominente Vertreter des Sozialismus. In einer kleinen Stadt in der Uckermark entdeckte ich eine Max-Reimann-Straße. Reimann war Vorsitzender der 1956 in Westdeutschland verbotenen KPD. Vor einem gegen ihn ergangenen Haftbefehl  emigrierte er 1954 in die DDR. Wahrscheinlich wussten die Stadtoberen bei der Namensäuberung  gar nicht, mit wem sie es da zu tun hatten.

Aus Plaste ist Plastik geworden, Broiler sind zu Hähnchen oder Chicken mutiert, aus dem Kollektiv ist ein Team geworden, die Kaderabteilung heißt heute Personalabteilung  usw. Groß ist im Alltagsleben der Nachholungs- und Anpassungsbedarf bei der Übernahme anglo-amerikanischer Wortbildungen, obwohl sich die wirklichen Englischkenntnisse der Älteren auf der Nulllinie bewegen. Hier hat der Osten den Westen schon fast überholt, ohne ihn einzuholen (Ulbricht).

Bis auf eine schwindende Zahl hartgesottener Kommunisten, die das Wählerpotential der PDS bzw. der Linken ausmachen, vermittelt und formt das Fernsehen die Vorstellungswelt des Menschen von heute. Die Angleichung der Bevölkerung an die im Wesentlichen nach materiellen  Dingen orientierte westliche „Wertegemeinschaft", was auch immer man darunter versteht, vollzog sich rasch und praktisch widerstandslos. Alle  in den Jahren nach der Wende stattgefundenen gesellschaftlichen Umwälzungen sind unmerklich  zur täglichen Gewohnheit geworden. Man hat sich gewöhnt an die neue Währung, die Ellenbogengesellschaft, Hetze, Stress, Mobbing, das Sozialamt, das Arbeitsamt, die Pflegestufen, Steuern, Kindergeld, Versicherungen, Allergien  und viele weitere Errungenschaften, die die neue Zeit mit sich brachte. Lange glaubte man sogar den Thesen der Politik, wonach es uns noch nie so gut ging wie heute, dass wir in der besten aller möglichen Welten leben, in einer perfekten Gesellschaft, die für jedes Übel ein Mittel zur Abhilfe bereit hält. Gegen Arbeitslosigkeit hilft das Arbeitsamt, gegen Armut das Sozialamt, gegen Kriminalität die Justiz, Drogenprobleme löst der Drogenberater,  persönliche Probleme der Psychologe, für Dummheit und Faulheit (= Lernschwäche und Motivationsmangel) gibt es den Schulpsychologen - die Liste ließe sich beliebig verlängern.  Und doch begegnet man immer weniger Menschen, die unbeschwert lachen können, immer häufiger dagegen solchen, die unter Depressionen oder dem in der DDR unbekannten „Burn-out-Syndrom" leiden. Warum wohl?

Die Frage ist berechtigt. Öffnete sich doch für die übergroße Mehrheit von einem Tag auf den anderen das Tor zum Wirtschaftswunderland mit seinem überreichen Warenangebot. Dinge, die es früher nicht gab, auf die man jahrelang warten oder für die man lange anstehen musste, warteten nun auf Käufer. Die tristen, grauen Häuserfassaden begannen in vielen Farben zu leuchten, Wohnungen mit Kohleöfen erhielten Zentralheizung. Für jeden, der an Geld kam, legal oder nicht, stand ein mit allen Schikanen ausgerüstetes Auto zum Mitnehmen bereit, um auf glatten Straßen ohne Schlaglöcher einen lange gehegten Traum zu verwirklichen. Ob mit dem Auto, mit dem Flugzeug, mit der Bundes- statt Reichsbahn konnte man jetzt jeden Winkel der Welt ansteuern oder aber der Ostsee und dem Balaton treu bleiben. Warum also die schwelende Unzufriedenheit, die sich im Laufe der Jahre breit machte und bis zur Resignation reicht, zu messen an der letzten Wahlbeteiligung von sage und schreibe  48 Prozent?

„Der Mensch lebt nicht vom Brot allein" heißt es schon in der Bibel. Er braucht zu seiner Zufriedenheit auch Nahrung für sein Gemüt. Ich hatte im Zuge des so genannten Wirtschaftswunders schon damals im Westen den ständigen Wandel auf allen Gebieten des täglichen Lebens erfahren, genannt Fortschritt. Als Preis hierfür erfuhr der Bundesbürger den unmerklichen, aber fortschreitenden Abbau der zwischenmenschlichen Beziehungen im Privatleben wie am Arbeitsplatz. An die Stelle traten Anonymität und Automatismus. Schon in der Schule fiel das gemeinsame Erleben in einer Klassengemeinschaft dem fachlich effektiveren Kurssystem zum Opfer. Gemütliches Beisammensein, gemeinschaftliche Unternehmungen wurden ebenso  seltener wie echte Freundschaften. Eine immer größere Rolle spielte dabei das Auseinanderdriften der Menschen auf Grund ihrer wirtschaftlichen oder beruflichen Stellung. Es entstand im Laufe der beiden ersten Nachkriegsjahrzehnte das, was man gemeinhin als Ellenbogengesellschaft bezeichnet.

Bei meinen  zahlreichen Besuchen in der DDR schien es mir dagegen, als sei dort nach dem Krieg die Zeit stehen geblieben. Schon an der Grenze die erinnerungsträchtigen Uniformen. Man meldete sich nicht beim Ordnungsamt an, sondern bei der VP, der Volkspolizei. Nur sehr, sehr langsam erholten sich die zerstörten Städte, aus denen erst einmal jahrelang mit primitiven Mitteln der Schutt weggeräumt wurde. Uralte Autos, Schmuckstücke für jedes Museum, krochen über holprige Straßen, an deren Rändern die altvertrauten Gaslaternen mehr zur Orientierung als zur Ausleuchtung dienten. Es fuhren noch malerische Dampflokomotiven, als es im Westen schon lange keine mehr gab. Die Mentalität der Menschen hatte sich seit der Kriegs- und Nachkriegszeit nur den neuen äußeren Umständen angepasst. Im Übrigen war es ein nahtloser Übergang von der NSDAP zur SED, von der HJ (Hitlerjugend) zur FDJ (Freie Deutsche Jugend), von der NSV (Nationalsozialistische Volkswohlfahrt) zur Volkssolidarität, von der DAF (Deutsche Arbeitsfront - Stichworte: KdF = Kraft durch Freude, „Wilhelm Gustloff")  zum FDGB (Freier Deutscher Gewerkschaftsbund - Stichworte: Ferienplätze, „Völkerfreundschaft"), von der Wehrmacht zur NVA (Nationale Volksarmee). Wie in den letzten Kriegsjahren nahmen Frauen die Aufgaben von Männern wahr. Erhalten geblieben war die bekannte Mangelwirtschaft mit Schlangen vor den Läden, auch als es keine Lebensmittelkarten mehr gab.

Trotz einiger Unebenheiten, darunter eine vorübergehende Einreisesperre, besuchte ich gerne die DDR, erinnerte mich doch vieles an meine Kindheit und frühe Jugend. Was die DDR an traditionell deutschem Wesen und Kultur bot, galt im Westen als kitschig und veraltet. Doch entsprach es meinem Geschmack; denn ich verabscheue bis heute den im „dekadenten Westen" geübten Kult des Hässlichen, des Abnormen, des abstrakt Grotesken. In Dresden und Karl-Marx-Stadt erlebte ich wunderschöne Konzerte, Theateraufführungen und andere Veranstaltungen. Mich begeisterten die Reize einer Landschaft mit ihren historischen Bauten, kurz alles, was auch nach meiner schmerzlich empfundenen  Qualifikation als Ausländer nach wie vor meine deutsche Heimat bedeutete. Zugegeben, ich verbrachte meine Tage in der DDR auf der Sonnenseite mit der alle Türen öffnenden D-Mark und der Gewissheit, wieder in die Gegenwart zurückkehren zu können. Von all dem hat sich kaum etwas über die Wende gerettet. Geblieben sind schöne Erinnerungen, die in der Rückschau vielleicht noch an Glanz gewonnen haben.

Denn bei allen ihren Schattenseiten hatte sie auch einigen Glanz aufzuweisen, die so kläglich untergegangene Deutsche Demokratische Republik. Dies  im krassen Gegensatz zu unserem gegenwärtigen farb-und konturlosen, elite- und leistungsfeindlichen Zeitgeist. Feiern und Paraden, preußisch-deutsche Tradition mit der täglichen Wachablösung in Berlin, großartige Kultur- und Sportveranstaltungen, spektakuläre Siege bei den Olympiaden, Qualitätserzeugnisse „Made in GDR" verschafften der DDR internationales Ansehen, welches im Westen beharrlich kleingeschwiegen oder mit Häme bedacht wurde. Etwas Stolz auf ihren Staat verspürten auch diejenigen, die sich sonst nicht mit der politischen Richtung identifizierten. Und heute nach 25 Jahren? Unbedeutend, verdrängt, ins Lächerliche oder gar Kriminelle abgestuft,  so, als hätte mit der Wende eine ganz neue, natürlich bessere Ära begonnen.

Manchen wird meine Behauptung überraschen, das alltägliche Leben sei in der DDR in gewissen Bereichen menschlicher gewesen als heutzutage. Wir lächeln geringschätzig über die zahllosen Orden und Auszeichnungen, die bei allen möglichen Gelegenheiten über die Werktätigen ausgegossen wurden, oft routinemäßig für eigentlich selbstverständliche Dinge. Doch sie bezeugten die Anerkennung  von Mühe und Arbeit, sie enthielten ein materialisiertes Lob, Streicheleinheiten, für die ein jeder von uns empfänglich ist, auch wenn er es nicht zugibt.

Ehrlicher als heute waren Schul- und Arbeitszeugnisse, die auch Kritik enthielten. So konnte ich mir bei Beginn meiner Tätigkeit als Behördenleiter anhand der Personalakten ein durchweg zutreffendes Bild von meinen zukünftigen Mitarbeitern machen.

Das Alter wurde nicht, wie man es heute erlebt, dem Vergessen, häufig sogar der Bosheit und Lächerlichkeit preisgegeben. Anerkennung und Achtung liegen schon in der Bezeichnung im Ruhestand befindlicher Mitarbeiter als „Veteranen", die auch nach ihrem Ausscheiden Verbindung zu ihrem Betrieb hielten, die nicht mit dem Gefühl weiterlebten, ausgebeutet und dann abgeschoben zu sein.

Der Frau war es möglich, trotz ihrer beruflichen Herausforderung ihre Weiblichkeit zu bewahren.  In der kinderfreundlichen DDR gab es auch für die werktätige Mutter  eine wirkliche Chancengleichheit anstelle von fruchtlosen Diskussionen um Kinder- oder Erziehungsgeld. Einen indirekten Beweis hierfür bietet der drastische Geburtenrückgang unmittelbar im Anschluss an die Wende.

Nach der mit einer kleinen Feier verbundenen Einschulung bildete das Zeremoniell der Jugendweihe mit dem feierlichen Gelöbnis den nächsten Höhepunkt im Leben des jungen Menschen. Der Faszination dieses zur festen Tradition gewordenen Ereignisses konnten sich weder die Jugendlichen selbst noch ihre Angehörigen und Freunde entziehen. Auf Grund ihrer Beliebtheit hat die in die Privatsphäre verbannte Jugendweihe die Wende überlebt, wenn auch nur noch als inhaltsleere Hülse.

Den Internationalen Frauentag habe ich in Erinnerung als ein unbeschwertes, fröhliches Volksfest ohne politischen Ballast. Die gleichberechtigt gewordenen und doch weiblich gebliebenen Frauen hatten es nicht nötig, nach westlichem Vorbild als Emanzen oder Feministinnen in abstoßender Weise um ihre gesellschaftliche Stellung zu rangeln. Und den Männern bot der Tag Gelegenheit, ihre schon verschüttet geglaubten Eigenschaften als Kavalier zu erproben.

Die so genannten gesellschaftlichen Gerichte - Schiedskommissionen und Konfliktkommissionen - befassten sich zeit- und volksnah ohne großen Verwaltungsaufwand mit Bagatellstreitigkeiten und Kleinkriminalität, das heißt mit menschlichen Schwächen oder Fehlleistungen, die vernünftigerweise dem Einfluss der schwerfälligen, kostenträchtigen und diskriminierenden Justiz entzogen wurden. Ziel dieser Einrichtung war neben der zeitnahen Erledigung der Angelegenheit die Beeindruckung des Betroffenen und seine Wiedereingliederung in die Gesellschaft.

Auf geradezu vorbildliche Weise bot die DDR der bildungsfähigen Schicht von Entwicklungsländern die Möglichkeit, durch befristete und kontrollierte Lernaufenthalte die Fähigkeiten zu erlangen, welche der Aufbau eines modernen und konkurrenzfähigen Gemeinwesens erfordert. Statt Almosen,  Asyls, Multikulti, humanitären Geschwafels, Gehirnwäsche und Strafandrohungen bot die von der DDR verfolgte und von der Bevölkerung akzeptierte Politik die einzig echte Alternative zur Lösung des Migrationsproblems, nämlich Hilfe zur Selbsthilfe bei der Schaffung stabiler Verhältnisse. Aber selbst wenn unsere Politik wider Erwarten zu dieser Einsicht käme, statt blind oder sehenden Auges verantwortungslos, ethnisch-sozialen Sprengstoff für die nächste Generation anzuhäufen, wäre es heute wahrscheinlich schon zu spät.

Der im Jahre 2008  von der Bürgervereinigung „Fürstenberg (Oder)" e.V. herausgegebene Buchband „Ham wa nich!" enthält im Faksimiledruck eine Sammlung von Beschwerden Eisenhüttenstädter und Gubener Bürger aus der DDR-Endzeit. Das Buch vermittelt einen unmittelbaren Einblick in die der DDR während der ganzen Zeit ihres Bestehens anhaftende Mangelwirtschaft. Zugleich aber erfährt der Leser, wie man dem einzelnen Bürger durch seine „Eingabe" ein unmittelbares  demokratisches Recht gewährte, das nicht auf einem langen Verwaltungsweg allmählich versandete. Wer die Zeit bewusst miterlebt hat, wird bei der Lektüre etwas gequält lächeln, wenn verschüttete Erinnerungen  wieder auftauchen. Eine der wenigen westdeutschen Besucherinnen, eine Lehrerin, mit der ich das DDR-Museum aufsuchte und der ich bei dieser Gelegenheit das Buch als Andenken mitgab, war davon hell begeistert. Nur so, meinte sie, könne der Außenstehende das Wesen der nun der Geschichte (als Fußnote) angehörenden DDR begreifen.

Die nur beispielhafte Erwähnung einiger Lichtseiten der DDR ausgerechnet vom Klassenfeind soll nicht als posthume Verherrlichung verstanden werden, auch nicht als Befolgung des Gebots, man solle über die Toten nur Gutes reden. Es geht ausschließlich um historische Gerechtigkeit. So, wie es jetzt im Einklang der Medien wieder geschieht, haben neu an die Macht gekommene  Regime schon immer versucht, ihr eigenes Licht dadurch heller erstrahlen zu lassen, dass sie die Schattenseiten des Vorgängers hervorkehrten  und alles Übrige geflissentlich dem Vergessen zuführten. Wie eingangs erwähnt, erlebte ich das nun 25 Jahre zurückliegende Geschehen als die zweite historische Wende. Auch dieses Mal wiederholte sich, was Bischof Remigius im Jahre 496 n. Chr. als Taufspruch formulierte, als der Frankenkönig Chlodwig die Wende von seinen germanischen Göttern zum Christentum vollzog: „Bete an, was du verbrannt hast, und verbrenne, was du angebetet hast" („Adora quod incendisti, incende quod adorasti."). Es ist ebenso falsch wie ungerecht und, wie ich als Zeitzeuge feststelle, bewusste Zweckheuchelei, das Dritte Reich auf Gestapo und Konzentrationslager sowie die DDR auf Stasi und Mauer zu reduzieren.

Während der 40 Jahre, in denen sich die Lebensverhältnisse der alten Bundesrepublik  unmerklich und doch radikal veränderten, dümpelte die DDR in einem Dornröschenschlaf vor sich hin, verschlief die Zukunft. So war es nur natürlich und zu erwarten, dass viele der in einen Wohlfahrtsstaat aufgewachsenen Menschen die plötzliche Umstellung des seine Bürger einerseits umsorgenden, andererseits bevormundenden Systems auf den kaltherzigen und gnadenlosen Spätkapitalismus mit allen seinen Begleiterscheinungen nicht bewältigten. Heute nach einem Vierteljahrhundert sind die meisten der damaligen Akteure, die nicht zu den Aasgeiern gehörten, entweder verstorben, leben von einer oft kläglichen Rente oder Sozialhilfe, schreiben ihre Memoiren  oder glauben immer noch an die Agentur für Arbeit. Alle diejenigen, die den Anschluss nicht geschafft haben, sind die eigentlichen Opfer der Wiedervereinigung. Und trotzdem: Niemand von denen, die ich um ihre Meinung zur Wiedervereinigung befragte, wollte die DDR zurück haben.

Vorüber sind nun die schon unerträglich gewordenen einseitigen Jubelorgien zum Mauerfall. Sie fanden ihre zeitgemäße Krönung in einem würdelos-peinlichen Event des Bundestags und darin wieder als Highlight der widerwärtigen Performance des 1976 aus der DDR geschassten Polit-Barden Wolf Biermann. Letzteres geschah zu der Zeit, als unsere die Demokratie und den Rechtsstaat mit ernster Miene und erhobenem Zeigefinger beschwörende Kanzlerin als FDJ-Sekretärin den Aufgabenbereich Agitation und Propaganda bearbeitete. Remigius wäre von Dr. Merkel begeistert gewesen, hat sie doch seine Weisung buchstäblich befolgt und einschließlich ihrer Doktorarbeit alles verbrannt bzw. entsorgt, was Aufschluss geben könnte über ihren vordemokratischen Lebensabschnitt.

Lassen wir also den ersten sozialistischen Staat auf deutschem Boden zunächst einmal weitere 25 Jahre ruhen. Ersparen wir uns die ebenso fruchtlosen wie großenteils verlogenen Jubiläumsdebatten über die wahrlich nicht drängende Frage, ob die DDR ein Unrechtsstaat war oder nicht. Eines war sie sicher - deutsch.


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