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Artikel vom: 03.04.2009
Ausstellung im Kleist-Museum
Neue Ausstellung im Kleist-Museum
"Begegnungen im Salon der Rahel Levin Varnhagen"
19. April bis 5. Juli 2009, Di-So. 10-18 Uhr, Mo. geschlossen. Eintritt 3,-
Euro / ermäßigt 2,- Euro.
Eröffnung am Samstag, 18. April, 19 Uhr. Zur Eröffnung liest Günter de Bruyn
aus seinem Werk "Rahels erste Liebe". Der Eintritt zur Eröffnung ist frei,
Spenden sind erwünscht. Wegen begrenzter Platzkapazität wird empfohlen, sich
anzumelden (Tel. 0335 50080300).
Über die Ausstellung:
"Ich liebe unendlich Gesellschaft und bin ganz überzeugt, daß ich dazu
gebohren, von der Natur bestimmt und ausgerüstet bin. Ich habe unendliche
Gegenwart und Schnelligkeit des Geistes um aufzufassen, zu antworten, zu
behandeln [...] und liebe alles Menschliche, dulde beynah alle Menschen."
(Rahel Levin Varnhagen an Clemens Brentano)
Der literarische Salon, ein wesentlich von Frauen initiierter und
gestalteter Raum, gehört zu den faszinierendsten Erscheinungen der
europäischen Kulturgeschichte. In ihren beiden Berliner Salons empfing die
Jüdin Rahel Levin Varnhagen (1771-1833) Gäste der unterschiedlichsten
Gesellschaftsschichten - Adlige, Militärs und Künstler fühlten sich
angezogen von der Atmosphäre zwischen Privatheit und Öffentlichkeit, von
Geist, Witz, Bildung und Gesprächskunst der Gastgeberin.
Rahel Levin Varnhagens Salons gehören zu den berühmtesten Berliner Salons um
1800. In ihrer Wohnung im elterlichen Haus in der Jägerstraße empfing sie u.
a. Prinz Louis Ferdinand von Preußen, Friedrich von Gentz, Jean Paul, die
Brüder Humboldt, Schleiermacher, Fichte, Schlegel, Tieck und Fouqué. Nach
der Besetzung Preußens durch napoleonische Truppen musste sie ihren Salon
schließen, Freundschaften zerbrachen. Erst nach der Heirat mit dem
preußischen Diplomaten Karl August Varnhagen (1785-1858) eröffnete sie 1819
ihren zweiten Salon. Hier trafen sich u. a. Bettina von Arnim, Leopold von
Ranke, Heinrich Heine und Eduard Gans.
Die Ausstellung will die Salonatmosphäre rekonstruieren und einige
Persönlichkeiten vorstellen, die bei Rahel Levin Varnhagen verkehrten.
Im Rahmen der Ausstellung finden folgende Veranstaltungen statt:
Stadtführungen "Auf Rahels Spuren durch Frankfurt (Oder)"
mit Hans-Jürgen Rehfeld, Kleist-Museum am Sonntag, 17. Mai 2009, 14 Uhr und
Dienstag, 16. Juni 2009, 15 Uhr. Beginn im Kleist-Museum. Eintritt frei!
Lesung "Rahel Levin Varnhagen und Eduard Gans in Briefen und Tagebüchern"
mit Barbara Hahn, Vanderbilt University und Reinhard Blänkner,
Europa-Universität Viadrina, am Mittwoch, 24. Juni 2009, 19 Uhr. Eintritt
3,- Euro / ermäßigt 2,- Euro.
"Begegnungen im Salon der Rahel Levin Varnhagen"
19. April bis 5. Juli 2009, Di-So. 10-18 Uhr, Mo. geschlossen. Eintritt 3,-
Euro / ermäßigt 2,- Euro.
Eröffnung am Samstag, 18. April, 19 Uhr. Zur Eröffnung liest Günter de Bruyn
aus seinem Werk "Rahels erste Liebe". Der Eintritt zur Eröffnung ist frei,
Spenden sind erwünscht. Wegen begrenzter Platzkapazität wird empfohlen, sich
anzumelden (Tel. 0335 50080300).
Über die Ausstellung:
"Ich liebe unendlich Gesellschaft und bin ganz überzeugt, daß ich dazu
gebohren, von der Natur bestimmt und ausgerüstet bin. Ich habe unendliche
Gegenwart und Schnelligkeit des Geistes um aufzufassen, zu antworten, zu
behandeln [...] und liebe alles Menschliche, dulde beynah alle Menschen."
(Rahel Levin Varnhagen an Clemens Brentano)
Der literarische Salon, ein wesentlich von Frauen initiierter und
gestalteter Raum, gehört zu den faszinierendsten Erscheinungen der
europäischen Kulturgeschichte. In ihren beiden Berliner Salons empfing die
Jüdin Rahel Levin Varnhagen (1771-1833) Gäste der unterschiedlichsten
Gesellschaftsschichten - Adlige, Militärs und Künstler fühlten sich
angezogen von der Atmosphäre zwischen Privatheit und Öffentlichkeit, von
Geist, Witz, Bildung und Gesprächskunst der Gastgeberin.
Rahel Levin Varnhagens Salons gehören zu den berühmtesten Berliner Salons um
1800. In ihrer Wohnung im elterlichen Haus in der Jägerstraße empfing sie u.
a. Prinz Louis Ferdinand von Preußen, Friedrich von Gentz, Jean Paul, die
Brüder Humboldt, Schleiermacher, Fichte, Schlegel, Tieck und Fouqué. Nach
der Besetzung Preußens durch napoleonische Truppen musste sie ihren Salon
schließen, Freundschaften zerbrachen. Erst nach der Heirat mit dem
preußischen Diplomaten Karl August Varnhagen (1785-1858) eröffnete sie 1819
ihren zweiten Salon. Hier trafen sich u. a. Bettina von Arnim, Leopold von
Ranke, Heinrich Heine und Eduard Gans.
Die Ausstellung will die Salonatmosphäre rekonstruieren und einige
Persönlichkeiten vorstellen, die bei Rahel Levin Varnhagen verkehrten.
Im Rahmen der Ausstellung finden folgende Veranstaltungen statt:
Stadtführungen "Auf Rahels Spuren durch Frankfurt (Oder)"
mit Hans-Jürgen Rehfeld, Kleist-Museum am Sonntag, 17. Mai 2009, 14 Uhr und
Dienstag, 16. Juni 2009, 15 Uhr. Beginn im Kleist-Museum. Eintritt frei!
Lesung "Rahel Levin Varnhagen und Eduard Gans in Briefen und Tagebüchern"
mit Barbara Hahn, Vanderbilt University und Reinhard Blänkner,
Europa-Universität Viadrina, am Mittwoch, 24. Juni 2009, 19 Uhr. Eintritt
3,- Euro / ermäßigt 2,- Euro.
Quelle:
Oder-Spree Fernsehen






